03/06/2025
In der Nacht zum Vatertag wurde in Heeslingen in der Nähe zum Friedhof ein Reh angefahren, das daraufhin verletzt geflüchtet ist. Die Polizei hat den Jagdpächter benachrichtigt und darum gebeten, das Reh zu suchen. Trotz Einsatz von Hund und Drohne konnte das Reh nicht gefunden werden und so blieb die Hoffnung, dass es entweder doch nicht so schwer verletzt oder möglichst ohne langes Leiden verendet ist - und vor allem dass es keine Ricke war, die verwaiste Kitze hinterlässt.
Leider ist genau dieser Fall eingetreten. Am Samstag haben Anwohner die Jäger benachrichtigt, dass ein entkräftetes Kitz nahe der Unfallstelle im Graben liegt.
Die Anwohner haben selbst nicht versucht, sich dem Kitz zu nähern oder zu helfen, was absolut vorbildlich war.
Nachdem das Kitz untersucht wurde und bestätigt wurde, dass es unterversorgt war, wurde es eingesammelt, in Absprache mit Wildtierstation und Tierarzt erstversorgt und schliesslich eine Aufzuchtstation in der Nähe ausfindig gemacht, die das Tier aufnehmen konnte.
Dem Böckchen geht es gut.
Danke an die Polizei und die Anwohner fürs Bescheid geben.
Schöne Grüße an den auswärtigen Motorradfahrer, der auf ein mit Warnblinker und LED-Blitzlicht gesichertes Fahrzeug (und eine Person in Warnkleidung daneben auf dem Grünstreifen) mit Hupen und beleidigenden Gesten reagierte, weil (wie er später ausführlich erklärte) seiner Meinung nach noch ein Warndreieck dort stehen sollte. So macht Ehrenamt Spaß.
Aber das mal beiseite, ich würde euch gerne um Unterstützung für Kitz&Co bitten, das ist die Pflegestelle, in der das Heeslinger Kitz nun bis zu seiner Auswilderung lebt.
DANKE!
Kitz & Co
TSV Tierhilfe Stade e.V
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