08/06/2026
Einsatz 43 /2026
Heute wurden wir zur Unterstützung nach Kairlindach alarmiert.
Hier ein kurzes Video von der Anfahrt auf Sicht.
Hier der Bericht der Inspektion.
+++ Großeinsatz bei Brand von Stroh- und Heulager +++
Am Montagvormittag kurz vor 8.30 Uhr wurde ein landwirtschaftlicher Betrieb zwischen Kairlindach und Oberlindach von einer dichten schwarzen Rauchsäule überschattet. Da sich auf dem Gelände auch eine Biogasanlage befindet, wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Lager mit Stroh sowie rund 220 Heuballen in Brand geraten war. Die Feuerwehr Weisendorf konnte mit einem schnellen ersten Löschangriff eine Ausbreitung auf weitere Bereiche verhindern. Die Biogasanlage selbst war nicht betroffen.
Die Brandbekämpfung war sehr aufwendig, weil sich Glutnester tief in die gepressten Ballen hineinfressen und Löschwasser häufig nur oberflächlich wirkt. Für die Löschwasserversorgung wurden unter anderem von den Feuerwehren Röttenbach und Dechsendorf über vier Kilometer Schlauchleitungen verlegt. Die Feuerwehren Hauptendorf und Adelsdorf richteten einen Ablöschplatz ein, während das THW aus Baiersdorf, Erlangen und Nürnberg das Brandgut mit Radladern abtrug und zum gezielten Nachlöschen verteilte. Unterstützt wurden die Arbeiten außerdem durch Drehleitern aus Höchstadt und Herzogenaurach.
In der Spitze waren rund 150 Einsatzkräfte im Einsatz, auch in den frühen Abendstunden noch knapp 70. Beteiligt waren die Feuerwehren Weisendorf, Röttenbach, Dechsendorf, Hauptendorf, Adelsdorf, Kairlindach, Heßdorf, Großenseebach, Untermembach, Oberlindach, Neuhaus, Hammerbach, Höchstadt und Herzogenaurach. Ebenfalls vor Ort waren Kräfte der Kreisbrandinspektion, der UG Feuerwehr-Einsatzleitung, des THW, des Rettungsdienstes, der BRK-SEG Herzogenaurach sowie der Polizei. Die aufwendigen Maßnahmen waren notwendig, um alle Glutnester vollständig zu beseitigen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Bericht und Bilder: Matthias Martin, KFV Erlangen-Höchstadt e. V.