20/05/2026
Auf einer Pressekonferenz hat der BUND Niedersachsen zusammen mit seinen Partnern Landkreis Holzminden und Kreis Minden-Lübbecke am Dienstag das neue Verbundprojekt „OberweserAuen“ zur Renaturierung von Flussauen entlang der Oberweser vorgestellt.
Im Rahmen des fünfjährigen Projekts sollen Teile der Weserauen wieder an die Weser angebunden werden – etwa durch den Bau von Flutrinnen, die Fluss und Uferlandschaft miteinander verbinden.
🌊 An der Oberweser sind viele natürliche Überschwemmungsflächen, Auwälder und Feuchtwiesen verloren gegangen, sagte Susanne Gerstner, Vorsitzende des BUND Niedersachsen, in der Pressekonferenz.
„Gemeinsam mit unseren Partnern entlang der Oberweser wollen wir dem Fluss Teile seines natürlichen Überflutungsraumes zurückgeben. Damit sorgen wir auch für einen natürlichen Hochwasser- und Klimaschutz.“ ❗
Michael Buschmann von der Naturschutzbehörde des Landkreis Holzminden erklärt zum Projektauftakt: „Naturschutz an der Oberweser benötigt die Akzeptanz der Bürger*innen. Um die Maßnahmen sichtbar zu machen, werden wir auf einem Naturerlebnis-Rastplatz am Weser-Radweg Informationsangebote bereitstellen.“ 🚴♀️🚴♂️
Joachim Schneider von der Unteren Naturschutzbehörde im Kreis Minden-Lübbecke hebt hervor: „Die Umsetzung auf mehrere Schultern zu verteilen, kann ein Modell zur Realisierung anderer großer Naturschutzprojekte in der Zukunft sein und dazu ermutigen, solche Vorhaben zu wagen.“ 🪢
Das Teilprojekt „Herrengraben“ liegt in der Gemeinde Kalletal im Kreis Lippe und wird durch den BUND Niedersachsen realisiert. Der Kreis Lippe unterstützt das Projekt als Partner.
Zum Projekt: bund-niedersachsen.de/oberweserauen