21/09/2026
🚨 DANN JUBELT LAUTER.
NIŠ | SERBIEN | SEPTEMBER 2026
Vielleicht sollte man sich diesen Moment merken.
Nicht wegen eines Facebook-Posts.
Nicht wegen irgendeines Gerüchts.
Sondern wegen einer offiziellen Entscheidung des Stadtrates von Niš.
JKP „Mediana“ darf nach dem Beschluss bei unzureichenden eigenen Kapazitäten ein spezialisiertes privates Unternehmen bzw. einen anderen geeigneten Dritten mit der Unterbringung und Versorgung herrenloser Hunde und Katzen beauftragen.
Das muss über ein öffentliches Vergabeverfahren erfolgen.
Die Verantwortung bleibt bei Mediana.
Das ist der dokumentierte Ausgangspunkt.
Quelle – Južne vesti, 19.09.2026:
https://www.juznevesti.com/drustvo/niska-jkp-mediana-moze-angazovati-privatnu-firmu-za-zbrinjavanje-napustenih-pasa-i-macaka/
Und jetzt beginnt die Diskussion.
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🔴 PRIVATE ANBIETER.
Für Menschen, die den serbischen Tierschutz erst seit Facebook kennen, klingt das vielleicht harmlos.
Für viele Tierschützer, die seit Jahren VOR ORT arbeiten, besitzt dieser Begriff eine Geschichte.
Eine dieser Geschichten heißt:
AVENIJA MB.
Und bevor wieder jemand „Fake News“ ruft:
Wir brauchen dafür keine Facebook-Gruppen.
Wir haben Quellen.
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🔴 WIE GROSS WAR AVENIJA MB?
RTS berichtete 2025:
Avenija MB deckte 30 Prozent der Gemeinden Serbiens ab.
Quelle – RTS:
https://www.rts.rs/lat/vesti/drustvo/5776241/avenija-mb-vrnjacka-banja-zabrana-psi-prihvatiliste-.html
ORCA hatte bereits Jahre zuvor nach eigenen Recherchen von mehr als 40 Städten und Gemeinden berichtet, die Avenija MB mit dem Einfangen von Hunden beauftragten.
Quelle – ORCA:
https://orca.rs/zlostavljanje-zivotinja-kao-unosan-biznis-slucaj-avenije-mb/
Das Portal 021 berichtete unter Bezugnahme auf Feststellungen des serbischen Ombudsmanns ebenfalls, dass Avenija MB zwischen 2005 und 2017 Aufträge in mehr als 40 Städten erhalten habe; 27 Städte hätten dem Ombudsmann nicht sämtliche Daten geliefert.
Quelle – 021:
https://www.021.rs/novi-sad/vesti/250442/firma-koja-zbrinjava-pse-u-temerinu-koristi-azil-radnje-registrovane-za-ciscenje-u-vrnjackoj-banji
NIN berichtete in seiner Recherche sogar, dass das Unternehmen zeitweise Aufträge aus mindestens 60 Kommunen erhalten habe.
Quelle – NIN:
https://www.nin.rs/drustvo/vesti/71596/jezivo-mucenje-pasa-o-trosku-gradana-monopol-na-zlostavljanje
Das ist die Dimension, über die wir sprechen.
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🔴 UND DIE ÖFFENTLICHEN VERGABEN?
Transparentnost Srbija untersuchte zehn Vergabeverfahren im Zusammenhang mit dem Einfangen und Unterbringen von Hunden.
Die Organisation dokumentierte nach eigener Analyse unter anderem:
➡️ problematische bzw. unklare technische Spezifikationen,
➡️ Unklarheiten darüber, welche Leistungen tatsächlich ausgeschrieben wurden,
➡️ teilweise fehlende Anforderungen zum Nachweis tatsächlicher Unterbringungskapazitäten,
➡️ sehr geringe Abweichungen zwischen geschätztem und tatsächlichem Auftragswert,
und:
IN ALLEN ZEHN UNTERSUCHTEN VERFAHREN GAB ES NUR EINEN BIETER.
Das ist keine Behauptung von uns.
Hier ist die Untersuchung von Transparentnost Srbija:
https://mail.transparentnost.org.rs/images/dokumenti_uz_vesti/Ka_efikasnijem_procesuiranju_finalni_izvestaj_TS.pdf
Auch Danas berichtete bereits 2018 über ein Vergabeverfahren in Tutin, bei dem Transparentnost Srbija wegen Unklarheiten eine Überprüfung durch die Vergabebehörde verlangte.
Quelle – Danas:
https://www.danas.rs/vesti/drustvo/sumnjiv-tender-za-hvatanje-i-smestaj-pasa/
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🔴 UND DANN KAM 2025.
Eine außerordentliche Kontrolle der serbischen Veterinärverwaltung.
Nicht Facebook.
Nicht irgendein deutscher Tierschutzverein.
DIE VETERINÄRVERWALTUNG.
RTS berichtete anschließend über die vorläufige Untersagung der Aufnahme weiterer Hunde bei Avenija MB.
Bei der Kontrolle wurden laut RTS festgestellt:
➡️ „unreiner“ Bereich: 117 Hunde
➡️ davon 112 ungekennzeichnet
➡️ „reiner“ Bereich: 150 Hunde
➡️ davon 148 ungekennzeichnet
Quelle – RTS:
https://www.rts.rs/lat/vesti/drustvo/5776241/avenija-mb-vrnjacka-banja-zabrana-psi-prihvatiliste-.html
N1 berichtete aus dem Kontrollbericht zusätzlich:
➡️ Hunde seien nicht nach Größe getrennt gewesen,
➡️ in einzelnen Boxen seien bis zu 20 Hunde untergebracht gewesen,
➡️ auch Hündinnen mit Welpen seien zusammen mit erwachsenen Hunden untergebracht gewesen.
Der Betreiber widersprach gegenüber N1 Teilen der Darstellung bzw. erklärte, der entsprechende Kontrollbericht sei von seiner Seite nicht unterschrieben worden.
Auch diese Stellungnahme gehört selbstverständlich zur Geschichte.
Quelle – N1:
https://n1info.rs/vesti/inspekcija-otkrila-u-nekim-boksovima-i-po-20-pasa-vlasnik-otvorio-za-n1-vrata-prihvatilista/
Genau das ist der Unterschied zwischen Recherche und Propaganda:
BEFUND. QUELLE. STELLUNGNAHME.
Und danach darf der Leser denken.
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🔴 50.000 UNTERSCHRIFTEN.
N1 berichtete 2025 über rund 50.000 Unterschriften, die dem Landwirtschaftsministerium mit der Forderung nach einem Tätigkeitsverbot für Avenija MB übergeben worden seien.
Der Betreiber erklärte gegenüber N1 wiederum, gesetzeskonform zu arbeiten.
Quelle – N1:
https://n1info.rs/vesti/industrija-patnje-za-ubijanje-i-mucenje-zivotinja-pedeset-hiljada-gradjana-trazi-zabranu-avenije-mb/
Kreni-Promeni teilte außerdem mit, Strafanzeige gegen Avenija MB und Avenija Vet erstattet zu haben.
Auch hier gilt selbstverständlich:
EINE STRAFANZEIGE IST KEINE VERURTEILUNG.
Quelle – N1:
https://n1info.rs/vesti/kreni-promeni-u-prihvatilistu-za-pse-kod-vrnjacke-banje-zlostavljaju-se-i-ubijaju-zivotinje/
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🔴 UND HEUTE?
Hier muss besonders sauber formuliert werden.
Avenija MB heißt nicht einfach nachweislich „jetzt Animal S“.
Aber:
N1 berichtete 2026 unter Berufung auf Jelena Banac von Kreni-Promeni:
„Prvo je bila Avenija MB, koji se sada zovu Animal S.“
Nach ihren von N1 wiedergegebenen Angaben habe Animal S seit der erneuten Registrierung im Februar bereits 19 Verträge mit einem Gesamtwert von mehr als 60 Millionen Dinar.
Quelle – N1:
https://n1info.rs/vesti/jelena-banac-kreni-promeni-napustene-zivotinje-prihvatilista/
NIN recherchierte 2026 ebenfalls zur neuen Vergabestruktur und nennt:
Valentina Žerađanin PR / Animal S Novo Selo
sowie
Veterinarska stanica Avenija Vet d.o.o. Novo Selo.
NIN nennt dazu unter anderem Verträge mit:
Titel, Kuršumlija, Novi Pazar, Bajina Bašta, Trstenik, Ljubovija und Surdulica.
Quelle – NIN:
https://www.nin.rs/drustvo/vesti/108784/mucenje-zivotinja-za-nase-pare-ne-pomazu-ni-krivicne-prijave-ni-hapsenja
Und jetzt kommt etwas noch Interessanteres:
Es gibt dafür auch öffentliche Vergabeunterlagen.
In der Vergabeentscheidung der Gemeinde Sjenica vom 8. Mai 2026 wird eine Bietergruppe ausdrücklich aufgeführt mit:
Valentina Žerađanin PR / Animal S Novo Selo
und
Veterinarska stanica Avenija Vet d.o.o. Novo Selo.
Nach dem Dokument entfallen dabei 60 % der Leistung auf das Einfangen, den Transport und die Unterbringung der Hunde und 40 % auf die fachliche Triage durch Avenija Vet.
Amtliche Quelle – Opština Sjenica:
https://sjenica.rs/dokumenti/javnenabavke/2026/odluka_o_dodeli_ugovora-hvatanje-pasa-lutalica-8-5-2026.pdf
DAS ist ein Dokument.
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🔴 UND JETZT ZU DEN „KRIMINELLEN TIERSCHÜTZERN“.
Viele Tierschützer in Serbien haben diese Entwicklung nicht erst 2026 entdeckt.
Sie haben jahrelang dagegen gekämpft.
Vor Ort.
Es kam dabei zu Protesten und Konflikten um das Einfangen und Abtransportieren von Hunden.
Wer einzelne Personen wegen konkreter Handlungen als „kriminell“ bezeichnet, muss allerdings auch dafür die entsprechenden gerichtlichen Feststellungen vorlegen.
Eine Ordnungswidrigkeit ist keine pauschale Lizenz, einen Menschen öffentlich zum „Kriminellen“ zu erklären.
Und deshalb stelle ich eine andere Frage:
Wenn Menschen versucht haben, Hunde aus solchen Situationen herauszuholen –
WAS WAR IHR MOTIV?
Geld?
Reichweite?
Oder saßen schlicht Hunde in diesen Anhängern?
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🔴 JA. MANCHE TIERSCHÜTZER WAREN UNBEQUEM.
Manche haben sich mit Behörden gestritten.
Manche haben demonstriert.
Manche haben Transporte verhindern wollen.
Manche haben dabei rechtliche Grenzen überschritten oder riskiert, wegen ihres Verhaltens belangt zu werden.
Das darf man kritisieren.
Aber dann erzählt bitte die GANZE GESCHICHTE.
Erzählt auch:
wer damals die kommunalen Aufträge bekam.
Wie viele Kommunen beteiligt waren.
Was Transparentnost Srbija später über Vergaben dokumentierte.
Was die Veterinärverwaltung 2025 tatsächlich feststellte.
Und welche Anbieterstrukturen 2026 wieder bei kommunalen Vergaben auftauchen.
Dann darf der Leser selbst urteilen.
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🔴 UND JETZT NACH DEUTSCHLAND.
Vielleicht ist genau jetzt der Zeitpunkt gekommen, eine weitere Frage zu stellen:
WAS HABEN PRIVATE LEBENSINHALTE VON TIERSCHÜTZERN AUF EINER MEDIENSEITE ZU SUCHEN?
Gesundheit?
Familie?
Private Lebensumstände?
Finanzen?
Persönliche Beziehungen?
Informationen über Angehörige?
Was davon ist für eine konkrete Tierschutzmeldung tatsächlich relevant?
Und was dient möglicherweise nur dazu, einen Menschen öffentlich unglaubwürdig zu machen?
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🔴 WER SICH „MEDIENSEITE“ NENNT, SOLLTE MEDIENRECHT KENNEN.
Für Deutschland ist § 19 Medienstaatsvertrag interessant.
Er gilt unter seinen gesetzlichen Voraussetzungen auch für andere geschäftsmäßig angebotene journalistisch-redaktionelle Telemedien, die regelmäßig Nachrichten oder politische Informationen verbreiten.
Dort steht ein bemerkenswert einfacher Grundsatz:
Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf
INHALT. HERKUNFT. WAHRHEIT.
zu prüfen.
Offizielle Fassung des Medienstaatsvertrages:
https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Gesetze_Staatsvertraege/Medienstaatsvertrag_MStV.pdf
Die deutschen Landesmedienanstalten erklären dazu ausdrücklich, dass journalistische Sorgfaltspflichten unter bestimmten Voraussetzungen auch Online-Medien außerhalb klassischer Presseverlage treffen können.
Merkblatt „Journalistische Sorgfalt“:
https://www.die-medienanstalten.de/service/merkblaetter-und-leitfaeden/merkblatt-journalistische-sorgfalt-in-online-medien/
Deshalb lautet die Frage nicht:
„Darf eine Medienseite kritisieren?“
Natürlich darf sie.
Die interessantere Frage lautet:
WIE WURDE RECHERCHIERT?
Welche Primärquelle wurde geprüft?
Welche Dokumente?
Welche Gegenposition?
Wurde zwischen Tatsache, Verdacht und Meinung unterschieden?
Welche Relevanz besitzen veröffentlichte private Informationen?
Und wenn eine Medienseite gleichzeitig eigene Interessen im Tierschutz verfolgt:
WIRD DIESE DOPPELROLLE FÜR DEN LESER TRANSPARENT?
Das sind legitime Fragen.
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🔴 UND JETZT KOMMEN WIR WIEDER NACH NIŠ.
19. September 2026.
Der Stadtrat eröffnet Mediana die Möglichkeit, bei fehlenden eigenen Kapazitäten private Dritte einzuschalten.
Noch einmal ausdrücklich:
DER BESCHLUSS BEWEIST NICHT, DASS AVENIJA MB, ANIMAL S, AVENIJA VET ODER IRGENDEIN BESTIMMTES UNTERNEHMEN DEN AUFTRAG IN NIŠ ERHALTEN WIRD.
Und:
DER BESCHLUSS BEWEIST NICHT, DASS TIERE GETÖTET WERDEN SOLLEN.
Und ebenfalls:
ES IST NICHT BEWIESEN, DASS AUSLÄNDISCHE INTERNETKAMPAGNEN DIE URSACHE FÜR DIESE ENTSCHEIDUNG DES STADTRATES WAREN.
Wer eine solche Kausalität behauptet, müsste sie belegen.
GENAU DIESEN STANDARD VERLANGEN WIR AUCH VON DENJENIGEN, DIE ÜBER UNS BERICHTEN.
Aber eine Frage darf und muss gestellt werden:
WAS HABEN JAHRELANGE ESKALATIONEN DEM TIERSCHUTZ TATSÄCHLICH GEBRACHT?
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🔴 PROPAGANDISTEN WERDEN HOCHUMJUBELT?
DANN JUBELT LAUTER.
Jubelt über das nächste Feindbild.
Jubelt über die nächste ungeprüfte Behauptung.
Jubelt über persönliche Angriffe.
Jubelt über jeden Tierschützer, der irgendwann keine Kraft mehr hat.
Jubelt über jede zerstörte Gesprächsbasis.
Aber wenn irgendwann keine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Behörden, Kommunen und etablierten Tierschützern mehr besteht, fragt bitte nicht überrascht:
„WIE KONNTE ES SO WEIT KOMMEN?“
Vielleicht hätte diese Frage früher gestellt werden müssen.
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🔴 UND JETZT DIE EIGENTLICHE FRAGE:
WEM HAT ES GENÜTZT?
Den Hunden?
Den Katzen?
Den etablierten Vereinen?
Den Menschen, die jahrelang vor Ort standen?
Oder anderen Interessen?
Ich beantworte diese Frage bewusst nicht.
DER LESER SOLL SIE SICH SELBST BEANTWORTEN.
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🔴 UND IHR?
Während manche Menschen über Jahre ihre Zeit, ihr Geld und teilweise auch ihre eigene Reputation eingesetzt haben, um Tiere zu retten, lautet meine Frage an diejenigen, die über sie urteilen:
Wie viele Hunde habt ihr persönlich aus einem Transport herausgeholt?
Wie viele Tiere aufgenommen?
Wie viele Kastrationen finanziert?
Wie viele Nächte bei kranken Tieren verbracht?
Wie viele kommunale Vergabeunterlagen ausgewertet?
Wie viele Chipnummern nachverfolgt?
Wie viele verschwundene Hunde gesucht?
Wie viele Tiere nach ihrer Beschlagnahme oder ihrem Abtransport wiedergefunden?
Nicht:
Wie viele Posts habt ihr veröffentlicht?
Sondern:
WIE VIELE TIERE SIND DURCH EURE ARBEIT GERETTET WORDEN?
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🔴 SCHULD IST NICHT ERBLICH.
Abstammung entscheidet nicht über Schuld.
Familie entscheidet nicht über Schuld.
Und persönliche Lebensumstände entscheiden nicht darüber, ob eine Tatsachenbehauptung wahr ist.
VERANTWORTUNG FÜR DIE EIGENE VERÖFFENTLICHUNG IST DAGEGEN INDIVIDUELL.
Wer etwas behauptet, muss dafür einstehen.
Wer schwere Vorwürfe erhebt, sollte Belege besitzen.
Wer sich journalistisch präsentiert, sollte recherchieren.
Und wer über Tierschutz berichtet, sollte vielleicht irgendwann wieder über das berichten, worum es ursprünglich ging:
DIE TIERE.
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🔴 DESHALB WERDEN WIR AB JETZT DOKUMENTIEREN.
Wer erhält die Aufträge?
Welche Unternehmen treten an?
Welche Personen und Unternehmen bilden Bietergemeinschaften?
Welche Genehmigungen werden vorgelegt?
Welche Unterbringungskapazitäten existieren?
Wie viele Tiere werden übernommen?
Welche Chipnummer gehört zu welchem Tier?
Wo befindet sich das Tier nach 24 Stunden?
Nach 30 Tagen?
Nach sechs Monaten?
Wie viele Tiere werden kastriert?
Wie viele zurückgeführt?
Wie viele vermittelt?
Wie viele sterben?
Welche veterinärmedizinischen Unterlagen existieren?
Welche öffentlichen Gelder fließen?
DAS IST RECHERCHE.
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Für Menschen, die selbst Ziel falscher oder nicht belegter Tatsachenbehauptungen geworden sind, können rechtliche Vorgehensweisen in Deutschland und Serbien – soweit rechtlich zulässig und unter Schutz personenbezogener Daten – dokumentiert und als Orientierung zur Verfügung gestellt werden.
Nicht als Internet-Pranger.
Sondern damit dort geprüft wird, wo Tatsachenbehauptungen hingehören:
VOR DEN ZUSTÄNDIGEN STELLEN UND GERICHTEN.
Dann zählen keine Likes.
Dann zählen:
Behauptung.
Quelle.
Beweis.
Kontext.
Stellungnahme.
Recht.
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NIŠ 2026.
Vielleicht ist diese Entscheidung nicht das Ende einer Entwicklung.
Vielleicht ist sie erst ihr Anfang.
Für mich persönlich fühlt sich die Entwicklung inzwischen an wie:
„TIERRETTUNG – TÜRKEI 2.0.“
Das ist ausdrücklich meine persönliche Wertung und Prognose, keine Tatsachenbehauptung über konkrete zukünftige Vorgänge.
Und deshalb bleibt meine Frage:
WEM HAT ES GENÜTZT?
Wir werden nicht darüber spekulieren, was als Nächstes passiert.
WIR WERDEN ES DOKUMENTIEREN.
DOKUMENTE STATT DIFFAMIERUNG.
QUELLEN STATT GERÜCHTE.
RECHERCHE STATT PROPAGANDA.
TIERSCHUTZ STATT INTERNETKRIEG.
Und vor allem:
KEIN HUND DARF DER KOLLATERALSCHADEN EINES PERSÖNLICHEN FELDZUGES SEIN.
Denn am Ende interessiert mich nicht, wer den lautesten Applaus im Internet bekommen hat.
MICH INTERESSIERT, WER AM ENDE NOCH LEBT.
Gradsko veće Niša naložilo je JKP Mediana da privremenim merama obezbedi kontinuitet zoohigijenske službe, uključujući zbrinjavanje izgubljenih i napuštenih