Initiative 19. Februar Hanau

Initiative 19. Februar Hanau Nach den rassistischen Morden in Hanau wurde diese Initiative gegründet: Zur Unterstützung der Betrof

In Gedenken an Hülya Genç, Saime Genç, Hatice Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk.
29/05/2026

In Gedenken an Hülya Genç, Saime Genç, Hatice Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk.

75 Monate ohne euch. Wir vergessen euch nicht. 💔
19/05/2026

75 Monate ohne euch. Wir vergessen euch nicht. 💔

Erinnerung lebt davon, dass sie weitergetragen wird.Seit dem 19. Februar 2020 kämpfen Angehörige, Überlebende, Freund*in...
19/05/2026

Erinnerung lebt davon, dass sie weitergetragen wird.

Seit dem 19. Februar 2020 kämpfen Angehörige, Überlebende, Freund*innen und Unterstützer*innen dafür, dass die Namen von Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Ferhat Unvar, Vili Viorel Păun, Gökhan Gültekin, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu und Sedat Gürbüz nicht vergessen werden.

Überall entstehen Materialien, Projekte, Songs, Videos, Workshops, Texte, Plakate und Aktionen, die an Hanau erinnern, Rassismus benennen und Menschen ins Handeln bringen.
Wir möchten diese Arbeit sichtbarer machen und sammeln deshalb Beiträge für ein wachsendes Archiv der Erinnerung und Bildungsarbeit.

Wenn ihr Material entwickelt, genutzt oder dokumentiert habt, schickt es uns an:
Gesucht werden Bildungsmaterialien, Unterrichtsentwürfe, Songs, Videos, Podcasts, Gedichte, Plakate, Zines, Kurzfilme, Aktionen und andere Formen solidarischer Erinnerungsarbeit.

Hanau ist überall.

Erinnern heißt verändern.

In Erinnerung an Sedat Gürbüz.Heute wäre Sedat 36 Jahre alt geworden.Wir werden dich niemals vergessen.
16/05/2026

In Erinnerung an Sedat Gürbüz.

Heute wäre Sedat 36 Jahre alt geworden.

Wir werden dich niemals vergessen.

Ein intensives und verbindendes Wochenende liegt hinter uns: Unser  hat sich in Brandenburg getroffen – mit vielen engag...
26/04/2026

Ein intensives und verbindendes Wochenende liegt hinter uns: Unser hat sich in Brandenburg getroffen – mit vielen engagierten Initiativen, starken Begegnungen und wichtigen Gesprächen.

Zwischen Momenten des Austauschs, des Lachens und der gegenseitigen Stärkung standen die Themen im Mittelpunkt, die uns tagtäglich begleiten: selbstbestimmtes Erinnern, die notwendige Aufklärung durch Sicherheitsbehörden und das Einfordern von Konsequenzen sowie Fragen sozialer Gerechtigkeit.

Seit Jahren treibt uns die Frage an, was wir bewegen können – wie wir aus unseren Erfahrungen lernen und die Perspektiven von Betroffenen in staatlichen wie auch gesellschaftlichen Strukturen stärker verankern, um echte strukturelle Veränderungen voranzubringen.

Danke an alle, die dieses Wochenende mitgetragen haben – für das Teilen von Trauer, von Kraft und von solidarischer Verbundenheit.

📸

🏡 .lab.official Danke

1 Jahr ohne Lorenz.Am 20.04.2025 wurde Lorenz, 21 Jahre alt, mitten in der Oldenburger Innenstadt von der Polizei erscho...
19/04/2026

1 Jahr ohne Lorenz.

Am 20.04.2025 wurde Lorenz, 21 Jahre alt, mitten in der Oldenburger Innenstadt von der Polizei erschossen. Vier Schüsse, drei von hinten. Sein Tod steht für die tödliche Realität von Rassismus und Polizeigewalt, die Schwarze und rassifizierte Menschen in Deutschland trifft.

Wir als Initiative 19. Februar Hanau wissen, was es heißt, für Aufklärung, Konsequenzen und Gerechtigkeit zu kämpfen – und immer wieder Vertuschung und Verharmlosung zu erfahren. Auch hier zeigt sich: Es geht nicht um Einzelfälle, sondern um strukturelle Probleme, die nicht benannt und nicht bekämpft werden.

Fast ein Jahr später gibt es keine Gerechtigkeit. Keine echten Konsequenzen. Keine Veränderung. Die Anklage wegen fahrlässiger Tötung verkennt, was passiert ist. Lorenz’ Tod war kein Versehen.

Wir stehen in Solidarität mit Lorenz’ Familie, Freund*innen und allen, die weiter kämpfen.

Erinnern heißt verändern.

Für Lorenz. Für alle.

74 Monate ohne euch. Wir vergessen euch nicht. 💔
19/04/2026

74 Monate ohne euch. Wir vergessen euch nicht. 💔

Wir erinnern heute an Halit Yozgat. Er wurde vor 20 Jahren, am 4. April 2006, vom   in seinem Internetcafé in Kassel erm...
06/04/2026

Wir erinnern heute an Halit Yozgat. Er wurde vor 20 Jahren, am 4. April 2006, vom in seinem Internetcafé in Kassel ermordet.

Halit Yozgat wurde 21 Jahre alt. Er ging zu Abendschule, um sein Abitur nach zu holen, weil er Informatik studieren wollte. Er ist das neunte Opfer der rassistischen Mordserie des NSU. Nach dem Mord ermittelten die Behörden nicht gegen rechts, sondern gegen ihn und seine Familie.

Kurze Zeit nach den Morden an Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat, schloss sich die Familie Yozgat mit anderen Angehörigen zusammen und ging in Kassel und Dortmund auf die Straße. Ihre Botschaft und ihr Aufruf: „9 Opfer – Wir wollen kein 10. Opfer“. Sie forderten eine umfassende Aufklärung und die Berücksichtigung eines möglichen rechten Motivs in der Ermittlungsarbeit.

Bis heute kämpft die Familie um vollständige Aufarbeitung des Mordes. Viele Fragen drehen sich um den Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes Andreas Temme, der während des Mordes im Internetcafé war. Er behauptet bis heute, nichts mitbekommen zu haben.

Bis heute fordert die Familie, dass die Holländische Straße in Halitstraße umbenannt wird.

Wir erinnern heute an Halit Yozgat. Er wurde vor 20 Jahren, am 4. April 2006, vom   in seinem Internetcafé in Kassel erm...
06/04/2026

Wir erinnern heute an Halit Yozgat. Er wurde vor 20 Jahren, am 4. April 2006, vom in seinem Internetcafé in Kassel ermordet.

Halit Yozgat wurde 21 Jahre alt. Er ging zu Abendschule, um sein Abitur nach zu holen, weil er Informatik studieren wollte. Er ist das neunte Opfer der rassistischen Mordserie des NSU. Nach dem Mord ermittelten die Behörden nicht gegen rechts, sondern gegen ihn und seine Familie.

Kurze Zeit nach den Morden an Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat, schloss sich die Familie Yozgat mit anderen Angehörigen zusammen und ging in Kassel und Dortmund auf die Straße. Ihre Botschaft und ihr Aufruf: „9 Opfer – Wir wollen kein 10. Opfer“. Sie forderten eine umfassende Aufklärung und die Berücksichtigung eines möglichen rechten Motivs in der Ermittlungsarbeit

Bis heute fordert die Familie, dass die Holländische Straße in Halitstraße umbenannt wird.

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