15/09/2026
„Schnelles Geld. Echter Preis.“
Ein 14-Jähriger wird in Hamburg-Ottensen mit einer Schussverletzung gefunden. Ein 20-Jähriger erleidet eine Stichverletzung. Die Hintergründe sind noch unklar – Spekulationen verbieten sich.
Aber eines zeigt der Fall deutlich: Gewalt und Waffen sind jungen Menschen zu nah.
Die GdP Hamburg fordert deshalb ein ressortübergreifendes Präventionsprogramm: „Schnelles Geld – echter Preis“.
💬 Lars Osburg, Landesvorsitzender der GdP Hamburg: „Wir wissen noch nicht, was hinter der Verletzung des 14-Jährigen steckt. Deshalb verbieten sich Spekulationen. Der Fall zeigt aber, wie nah Schusswaffengewalt jungen Menschen
gekommen ist. Hamburg darf nicht warten, bis aus der Faszination für Waffen, Macht und schnelles Geld eine kriminelle Karriere wird. Wir brauchen das Präventionsprogramm ‚Schnelles Geld – echter Preis‘ – in Schulen, in der Jugendhilfe und dort, wo Jugendliche ihre
Vorbilder finden: in den sozialen Medien.“
Junge Menschen müssen frühzeitig erfahren,
🟢 wie kriminelle Anwerbung funktioniert,
🟢 mit welchen Versprechen Täter junge Menschen ködern,
🟢 wer am „schnellen Geld“ verdient – und wer das Risiko trägt,
🟢 welche Folgen Haft, Schulden, Verletzungen oder Tod haben können,
🟢 und wo es Hilfe und glaubwürdige Ausstiegsmöglichkeiten gibt.
Unsere Forderung: Innen-, Schul- und Sozialbehörde müssen gemeinsam mit Polizei, Justiz, Jugendhilfe und Ausstiegspartnern handeln.
Und zwar dort, wo Jugendliche erreicht werden: in Schulen, Jugendzentren und in den sozialen Medien.
Die GdP will, dass die Entwicklung noch 2026 beginnt und 2027 ein Hamburger Pilotprojekt startet.
Denn Prävention ersetzt keine Strafverfolgung. Beides gehört zusammen: konsequente Ermittlungen gegen illegalen Waffenhandel und Hintermänner – und Prävention, bevor Kriminelle junge Menschen erreichen.
Hamburg darf nicht warten, bis aus der Faszination für Waffen, Macht und schnelles Geld eine kriminelle Karriere wird.