07/09/2026
Das Ergebnis der vergangenen Wahl in Sachsen-Anhalt bewegt uns im Team des Jenfeld-Hauses zutiefst. Seit über 30 Jahren verstehen wir uns als verlässliche Heimat für Kultur, Begegnung und Dialog. Genau diesen Kernauftrag sehen wir durch politische Kräfte wie die AfD und deren Agenda massiv bedroht.Unsere tägliche Arbeit lebt davon, dass Menschen hier ganz unkompliziert zusammenkommen: Ob in der Amateurkultur, beim gemeinsamen Sport oder in unseren Sprachintegrationsangeboten. Im gemeinsamen Tun begegnen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft ganz selbstverständlich auf Augenhöhe. So schwinden Vorurteile ganz nebenbei, und es entsteht ein neues, gemeinsames Heimatempfinden. Eine Politik, die auf Ausgrenzung setzt und soziale oder kulturelle Teilhabe einschränken will, entzieht dieser alltäglichen Begegnung die Existenzgrundlage. Sie gefährdet die Brückenfunktion unseres Hauses, die den Austausch zwischen der Bürgerschaft, der Verwaltung und der Politik wirksam befördert. Wer Teilhaberechte beschneidet, greift direkt das Fundament unseres gemeinnützigen Profils an. Gerade jetzt gilt für uns auch im Namen unseres Trägers Selbsthilfe e.V. Jenfeld: Wir setzen weiterhin klare Impulse gegen Resignation und Anonymität. Das Jenfeld-Haus bleibt ein offener, gemeinschaftlicher Ort, an dem Menschen grundsätzlich herzlich willkommen sind. Bleiben Sie solidarisch mit uns soziokulturellen Zentren, ihren Mitmenschen und unterstützen Sie bitte nicht Kräfte die uns abschaffen, oder im Sinne einer überkommenen Nationalidee bis zur Unkenntlichkeit verformen wollen!
STADTKULTUR HAMBURG e.V.