21/05/2024
Franz Erhard Walthers ‚Sieben Orte für Hamburg’ von 1989 ist ein Gesamtkunstwerk aus quadratische Stahlplatten mit einem am menschlichen Körper orientierten Seitenmaß von 1,80 Meter. Die Bodenplastiken verteilen sich nach einer erforderlichen Umbettung aufgrund des bedauerlichen Abrisses der City-Hochhäuser bald wieder auf einem fast kreisförmigen Rundgang in der Innenstadt. Hierzu besuchte der Künstler, der bereits 1969 erstmals im MoMA in New York ausstellte, in dieser Woche die Hansestadt. In die Platten sind sieben Begriffe eingraviert. Diese lauten: ORT, RICHTUNG, KOERPER, INNEN AUSSEN, BEWEGUNG, RAUM und ZEIT und laden den Betrachter ein, durch das Betreten der Platte Teil des Werkes zu werden und dies zu reflektieren. Franz Erhard Walther lehrte über drei Dekaden an der HfBK in Hamburg, wird aktuell mit einer Retrospektive in der Bundeskunsthalle Bonn gewürdigt und wurde u.a. mit dem Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für sein Lebenswerk geehrt. Vielen Dank für diesen großartigen Artikel an Vera Fengler und das Hamburger Abendblatt!
Fotos FEW HH: Helge Mundt
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