Kutschpferde in Not 2016 - Kaltblüter

Kutschpferde in Not 2016 - Kaltblüter Viele fragen mich warum Kutschpferde in Not. So fing alles an.Jetzt möchte ich den Namen behalten...Habe aber etwas anderen Ansatz�

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06/01/2026

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Ich verstehe die Pferdewelt nicht mehr.

Wenn ein Turnierpferd zusammen geschnürt, mit Sporen im Bauch, Kopf auf die Brust gezogen und blutig zu sehen ist, dann schreien alle auf.

Aber was Lieschen Müller mit ihrem, ach so braven, Pferd veranstaltet ist in Ordnung?

Ja, es liegt Schnee und man möchte gerne Schlitten fahren. Aber bitte nicht so. Seit Jahren kursieren Fotos uns Videos im Internet herum von den furchtbarsten Anspannungen, nur weil Schnee liegt. Irgendwelche Gurte und Stricke werden ums Pferd geschnürt, um als Geschirrersatz zu dienen. Longen werden als Leinen genommen und man braucht ja noch sowas wie einen Schlitten. Die Besitzer haben hier keinerlei Wissen von dem was sie tun und die Pferde sind nicht ausgebildet.

Es gibt dann Leute die, die Courage besitzen und die Pferdebesitzer darauf hinweisen das es so nicht in Ordnung ist. Das ist nicht nur fahrlässig, sondern auch Tierquälerei. Da werden diese couragierten Menschen noch angepampt ob man die Schlittenpolizei sei. Es sei ja überhaupt nicht schlimm.

Doch. Es ist schlimm. Ihr könnt euren Pferden, euch und allen anderen damit großen Schaden anrichten. Ihr macht euch keine Vorstellung wie viel Zeit und Arbeit in die Ausbildung von Fahrpferden fließt. Schade das hier der Aufschrei zu klein ist und alles nur beklatscht wird. So egoistisch kann man, seinem geliebten Pferd gegenüber, nicht sein.

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29/12/2025

https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/herdenschutz/zaun-pferde.htm?fbclid=IwVERDUAO_oxNleHRuA2FlbQIxMABzcnRjBmFwcF9pZAwzNTA2ODU1MzE3MjgAAR5iaB4wlI3ucrRxCSUGkKaws0gE7kxw6asHYfhcay300Yx7eUjaGdxtCYAc7g_aem_1CvJfq3SIc0OGmZTuDIWkg

Viele Pferdehalter in NRW sind durch die Rückkehr des Wolfes in Sorge um ihre Tiere. Das Herdenschutzteam der Landwirtschaftskammer berät in allen Fragen rund um die Erstellung von wolfsabweisender Zäunung und möglicher Förderung.

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07/12/2025

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Einsatzfahrt in den Grander Tannen: Reiter reagieren verärgert

Am Sonntagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Einsatz in den Grander Tannen alarmiert. Auf der asphaltierten Zufahrtsstraße, die am nahegelegenen Reiterhof in das Waldgebiet führt, befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Reitergruppen.

Während einige Reiter vorbildlich reagierte, ihr Pferd verließen und sich mit dem Tier weit an den Fahrbahnrand stellte, zeigte sich bei anderen Beteiligten deutlicher Handlungsbedarf. Das Einsatzfahrzeug reduzierte seine Geschwindigkeit auf unter 20 km/h, als sich die Reiter mit ihren Pferden lediglich leicht nach rechts orientierten. In dem Moment, als das Fahrzeug auf Höhe der Gruppe war, begannen mehrere Pferde zu scheuen, zu buckeln und zur Seite auszuweichen. Im Anschluss riefen einige Reiter dem Feuerwehrfahrzeug wütend hinterher.

Dabei ist die Rechtslage eindeutig: Wer mit einem Pferd am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, muss das Tier jederzeit unter Kontrolle haben und die geltenden Vorschriften kennen. Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn ist unverzüglich Platz zu machen, auch auf schmalen oder wenig befahrenen Straßen. Gerade in Ausnahmesituationen wie einer Einsatzfahrt kommt es darauf an, dass alle Verkehrsteilnehmer umsichtig handeln und die Arbeit der Rettungskräfte nicht behindern.

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22/11/2025
22/11/2025
07/11/2025
27/10/2025

Wenn dein Pferd dich ansieht wie ein enttäuschter Lehrer

Es gibt diesen Blick.
Diesen ganz speziellen Pferdeblick, bei dem du sofort weißt:
Du hast’s wieder vergeigt.
Er sagt nichts. Er macht nichts.
Er schaut einfach.
Und du fühlst dich, als würdest du gerade in der Grundschule beim Abschreiben erwischt.

Ich schwöre, mein Pferd hat mehr Geduld mit mir als alle Mathelehrer meiner Jugend zusammen.
Nur halt mit diesem resignierten Unterton:

„Er bemüht sich ja... aber es reicht halt einfach nicht.“

Neulich, beim Training, hab ich wirklich alles gegeben:
Körpersprache, Energie, Atmung, Fokus,
ich war der Dalai Lama auf Gummistiefeln.
Mein Pferd hat mich angeschaut, den Kopf leicht geneigt,
so nach dem Motto:
„Interessant. Falsch, aber interessant."

Manchmal würde ich gern wissen, was er denkt, wenn ich wieder voller Überzeugung „führe“.
Wahrscheinlich sowas wie:
„Oh Gott, er hat wieder ein Seminar gehabt.“

Ich geb mir ja Mühe.
Ich will klar sein, präsent, vertrauenswürdig.
Aber alles, was mein Pferd sieht, ist ein schwitzender Mensch mit erhobenem Zeigefinger,
der in einer Sprache redet, die irgendwo zwischen Winken, Zucken und Hoffnung liegt.

Dann kommt dieser Moment, wo ich innerlich denke: „Jetzt haben wir’s!“
Und das Pferd?
Guckt.
Einfach nur guckt.
Mit diesem Lehrerblick, der sagt:
„Ich korrigiere das später still in Rot.“

Ich glaube, Pferde haben einen eigenen Pädagogik-Lehrplan.
Erster Kurs:
„Wie bringe ich Menschen zum Nachdenken, ohne sie zu verletzen.“
Zweiter Kurs: „Blickpädagogik für Fortgeschrittene.“

Und am Ende der Abschlussprüfung steht:
„Hat der Mensch gelernt? Nein. Aber er kommt wieder.“
Und genau da liegt das Geheimnis.
Wir kommen wirklich wieder.
Weil dieser Blick – dieser genervt-nachsichtige Blick –
irgendwie süchtig macht.

Er ist der Beweis, dass das Pferd dich nicht hasst.
Es hat dich… noch nicht aufgegeben.

Schönen Tag Euch
Tommy

27/10/2025

Adieu "Großer Sport".

Die Tatsache, dass die FEI die Blood Rule allen Ernstes in ein paar Wochen wieder zur Abstimmung stellen will (die Disqualifikation soll durch eine "Ermahnung" ersetzt werden) ist der endgültige Beweis für die Relevanz, die das Pferdewohl dort hat.

Blut am Pferd soll nun nicht einmal mehr eine Disqualifikation bedeuten.
Anders gesagt: Was man dort "Reiten" nennt, soll offiziell zu einem blutigen Sport werden.
Ehrlich gesagt irgendwie eine logische Entscheidung, wenn man sich die unzähligen, unbeschreiblich grausamen Bilder dieses Missbrauchs ansieht.

Die offizielle Begründung für die erneute Aufweichung des Pferdeschutzes:
Die Parcours sind technisch so anspruchsvoll geworden, dass die Reiter "alle technischen Möglichkeiten" ausschöpfen können müssen.
Und in der Dressur beißen sich Pferde eben schnell mal auf die Zunge.

Kann man sich nicht ausdenken.

Man hätte natürlich auch einfach aufhören können, Parcours so zu bauen, dass sie das biomechanisch Mögliche eines Pferdes überschreiten.
Man hätte es auch einfach sein lassen können, in der Dressur Bewegungen mit Siegen zu feiern, die in die Pferde hineingeprügelt werden müssen, weil sie so derartig unnatürlich sind.
- Und fürchterliche gesundheitliche Folgen für die Pferde haben, nebenbei bemerkt.

Aber stattdessen legalisiert man lieber blutende Pferde.

Damit ist der dort praktizierte "Sport" an einem Punkt, den niemand mehr rechtfertigen kann.
Und das KANN nur die Abschaffung und ein Verbot bedeuten.

Es ist dabei übrigens vollkommen egal, wie die Abstimmung ausgeht - der Fakt, DASS überhaupt diskutiert wird, aus welchem Grund auch immer blutende Pferde NICHT sofort aus dem Wettkampf zu nehmen, ist so derartig abartig und below zero, dass es nicht nur nicht mehr mit reiterlichen Werten, Ethik und der Verantwortung für das Pferd zu vereinbaren ist, sondern klar beweist, dass hier in Zukunft nur noch mehr Missbrauch zu erwarten ist - und nicht etwa Veränderungen pro Pferd.

Damit verliert der Sport seine Daseinsberechtigung. Das ist kein Reiten, das ist Tierquälerei. Nehmt Euren Hut und lasst die Finger von den Pferden.
Es reicht. ©Julie von Bismarck



ENGLISH

Adieu, “Big Sport.”

The fact that the FEI is seriously planning to put the Blood Rule up for vote again in just a few weeks — proposing to replace disqualification with a simple “warning” — is the final proof of how much (or how little) horse welfare truly matters there.

Blood on a horse is no longer supposed to mean disqualification.
In other words: what they still call “riding” is now meant to become officially a bloody sport.
Honestly, it’s almost a logical step when you look at the countless, unspeakably cruel images of what’s happening there.

The official justification for this renewed weakening of horse protection:
Courses have become so technically demanding that riders must be allowed to “use all technical means.”
And in dressage, horses “sometimes just bite their tongues.”

You couldn’t make it up.

Of course, they could have simply stopped designing courses that push horses beyond their biomechanical limits.
Or stopped rewarding movements in dressage that have to be beaten into horses because they are so utterly unnatural —
movements that, by the way, cause terrible long-term harm to the animals.

But instead, they prefer to legalize bleeding horses.

At this point, the so-called “sport” has reached a stage where no one can justify it any longer.
And that can only mean one thing: abolition and a complete ban.

Frankly, it doesn’t even matter how the vote turns out — the mere fact that anyone is debating whether or not bleeding horses should be allowed to continue competing is already so grotesque and below zero that it’s incompatible with horsemanship, ethics, or any sense of responsibility toward the horse.
It’s absolute proof that we can expect only more abuse in the future — not meaningful change for the horse.

This sport has lost its legitimacy.
This is not riding — it’s animal cruelty.
Take off your hats and keep your hands off the horses.
Enough is enough.
© Julie von Bismarck

06/09/2025

Dreijährige auf dem Championat – ein Systemfehler.

Lasst uns ehrlich darüber reden: Das sind Babys. Kinder. Niemand würde auf die Idee kommen, ein dreijähriges Kind in eine Prüfung zu schicken und es abends im Finale antreten zu lassen. Bei Pferden aber tun wir so, als sei das normal.

Und jetzt Hand aufs Herz: Wie lange dauert es, bis ein Pferd so läuft, wie wir es in Warendorf sehen?
In Aufrichtung, kompakt, durch den Körper, scheinbar ausbalanciert? Wochen? Monate? Nein – das braucht lange, konsequente Arbeit. Arbeit, die mit einem „frisch angerittenen Dreijährigen“ nichts zu tun hat.

Gerade die Hengste sind da das beste Beispiel: Wer mit drei Jahren auf dem Championat glänzt, war vorher schon lange in Arbeit. Diese Pferde haben ihre Runden gedreht, schon als Zweijährige auf der Körung gestanden, teilweise seit über einem Jahr im Beritt. Das sind keine Remonten – das sind überarbeitete Teenager.

Und genau da liegt das Problem:
– Wer noch nach jungem Pferd aussieht, landet auf den hinteren Plätzen.
– Wer vorne stehen will, muss früh „fertig“ gemacht werden.
– Das System belohnt nicht das Pferd, sondern das Bild.

Ich sage klar: Dreijährige haben auf dem Turnier nichts zu suchen. Sie gehören wenn überhaupt, in die Remontenhaltung, auf die Wiese, in die Zeit, die sie brauchen, um Körper und Geist zu entwickeln. Alles andere ist Augenwischerei – und kostet am Ende die Pferde.

Es ist Zeit, hier einen Riegel vorzuschieben. Damit unsere Pferde wieder Kinder sein dürfen – und nicht schon mit drei Jahren in einem System verheizt werden, das Perfektion statt Entwicklung feiert.

Was denkt ihr? Würden wir das bei Kindern akzeptieren – oder ist es nur bei Pferden scheinbar okay?

24/08/2025

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