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Eine Gruppe von Ehrenamtlichen aus der Hamburger Flüchtlingshilfe will die humanitäre Arbeit von No Name Kitchen und Rigardu eV für Geflüchtete in Serbien unterstützen. Aktuell halten sich etwa 600 Personen in der Gegend um die Städte Šid und Subotica nahe der serbisch-kroatischen bzw serbisch-ungarischen Grenze auf. Da die meisten nicht mehr besitzen als das, was sie am Leibe t
ragen, und die europäischen Außengrenzen weitgehend geschlossen sind, gibt es für sie kein Vorwärts und kein Zurück. Es gibt keinerlei staatliche Unterstützung oder Unterbringung, jedenfalls nicht unter menschenwürdigen Bedingungen. Die genannten Organisationen versorgen die Menschen mit zwei Mahlzeiten täglich sowie mobilen Duschen, Kleidung und Hygieneartikeln. Tagsüber suchen die Geflüchteten in verlassenen Fabrikgebäuden Zuflucht, in den Nächten werden sie jedoch regelmäßig von der Polizei vertrieben. Wer gefasst wird, hat Mißhandlungen und Willkür zu befürchten. So bleibt ihnen nur die Zuflucht in die umliegenden Wälder, was meistens das Schlafen unter freiem Himmel bedeutet. Angesichts der zunehmend kalten Witterung ist es besonders wichtig, diese Menschen regelmäßig mit warmer Kleidung, Isomatten, Schuhen, usw zu versorgen. Darum wollen wir schnellstmöglich einen Transport mit dringend benötigten Artikeln auf den Weg bringen. Es geht hierbei nicht um Annehmlichkeiten, sondern darum dazu beizutragen, dass diesen Menschen Ihre Würde erhalten bleibt. Dazu können viele Dinge beitragen, die für uns in Westeuropa selbstverständlich sind: eine Dusche, eine Rasur oder frische Unterwäsche. Doch wenn jetzt der Winter kommt, geht es für viele um das nackte Überleben.
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A group of volunteers from Hamburg is planning to support the humanitarian work of No Name Kitchen and Rigardu eV for refugees in Serbia. Currently about 600 people live in the area around the towns of Šid and Subotica near the Serbian-Croatian respectively Serbian-Hungarian border. They have been waiting there for many months under the most difficult conditions. Since most have nothing more than what they wear, and the European external borders are largely closed, there is no way forward and no way back for them. There is no state support or housing, at least not under decent conditions. The above mentioned organizations provide people with two meals a day, as well as mobile showers, clothing and toiletries. During the day, the refugees seek refuge in abandoned factory buildings, but at night they are regularly driven out by the police. Anyone who is caught has to fear maltreatment and arbitrariness. So they only have the refuge in the surrounding forests, which usually means sleeping in the open air. Given the increasingly cold weather, it is particularly important to provide these people regularly with warm clothes, sleeping pads, shoes, etc. That's why we want to launch the transportation of urgently needed items as soon as possible.. It is not about amenities, but about helping to maintain their dignity. There are many things that we take for granted in Western Europe: a shower, a shave or fresh underwear. But when winter comes, it's about survival for many.