Wir, "First Contact", wollen es den jungen Flüchtlingen ermöglichen, einen Weg in unsere Gesellschaft zu finden. Gerade die erste Zeit in einem fremden Land ist natürlich nicht einfach. Wir wollen den Jugendlichen helfen, sich möglichst schnell bei uns einzugewöhnen, damit sie sich hier auch wohl fühlen und sich eine eigene Existenz aufbauen können. Beschreibung
Konzeptioneller Ansatz von First
Contact e.V. arbeitet mit aufsuchenden, niedrigschwelligen Angeboten für Kinder und Jugendliche die sich als Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge oder als Migranten in Hamburg aufhalten. Durch die nachweisbar erfolgreiche Kinder- und Jugendsozialarbeit von First Contact e.V. konnte vielen jungen Menschen der Zugang und die Nutzung von bestehenden sozialen Angeboten und offener Kinder-Jugendarbeit sowie der Schulbesuch und die Annahme von Bildungsangeboten ermöglicht werden. Im Bezirk Hamburg-Eimsbüttel und in der Jugendhilfe in Hamburg wird die Projektarbeit von First Contact e.V. deshalb als sehr notwendig angesehen und häufig angefragt. Durch die Angebote für junge Migranten und die Kooperation mit Einrichtungen und Schulen hat sich schon ein Netzwerk entwickelt, welches bedarfsbezogen individuelle Probleme und Interessen von jungen Migranten aufgreifen kann um gemeinsame Unterstützung zur gesellschaftlichen Integration zu entwickeln. Viele junge Migranten haben Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache kennen nicht die rechtlichen Strukturen, haben wenig finanzielle Mittel und tragen oft traumatische Erfahrungen mit sich herum. Dieses erschwert für sie, sich mit anderen zu treffen, Vertrauen zu Hilfe und Unterstützern aufzubauen und Selbstbewusstsein zu entwickeln. In dieser schwierigen Lage ist es wichtig, erst einmal Vertrauen aufzubauen. Bei vielen jungen Menschen ist Sport ein schnell verbindendes Mittel um Kontakt aufzubauen. Deshalb organisiert First Contact e.V. regelmäßig hamburgweite Sport- und Musikveranstaltungen.
Über die dort entstehenden Kontakte und Beratungsanfragen entwickelt sich eine begleitende Sozialberatung, die als vertrauter Ansprechpartner schon von vielen jungen Migranten genutzt wurde. Auch bei Konflikten in Einrichtungen und Schulen konnte dadurch besser Vermittlungsarbeit geleistet werden. Dieser flexible Sozialpädagogische Ansatz ist somit eine notwendige Ergänzung zu bestehenden stationären Angeboten um diese Zielgruppe der jungen Migranten besser anzusprechen und bedarfsbezogen geeignete Hilfen zu organisieren. Für fachliche Nachfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.