14/11/2025
Hier ein paar Impressionen unseres Symposiums „Demokratie DURCH Sport“, das gestern in der Kühne Logistics University stattfand. Die viele Arbeit hat sich gelohnt: Wir haben dieses so wichtige Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und hoffentlich reicht die Wirkung weit über unsere „Sport-Bubble“ hinaus.
Wichtige Erkenntnisse bleiben:
👉 Sportvereine sind als Institutionen grundsätzlich sehr geeignet für demokratische Strukturen. Demokratiebildung ist jedoch ein lebenslanger Prozess – Demokratie muss immer wieder gelehrt und gelernt werden und selbstverständlich auch verteidigt werden, z. B. gegen rechte Interventionen.
Schulen können und sollten ein Fundament dafür legen: Durch echte Partizipation und Mitgestaltungsmöglichkeiten – gerade im Sportunterricht – kann demokratisches Handeln früh „trainiert“ werden. Idealerweise arbeiten Schulen eng mit Sportvereinen zusammen, die diese Fähigkeiten dann weiterentwickeln können.
Das Aushalten und faire Austragen von Konflikten ist dabei essenziell.
👉 Werte wie Teamplay, Fairplay, Integration und Inklusion müssen täglich vorgelebt und vermittelt werden. Deshalb ist es heute wichtiger denn je, Trainer*innen nicht nur fachlich, sondern auch sportpsychologisch zu qualifizieren.
👉 Der Sportverein als Ort gelebter Demokratie ist eben weit mehr als „nur“ ein Ort, an dem ich meinen Körper bewege. Sport ist nicht unpolitisch – die positiven Werte des Sports wirken weit in unsere Gesellschaft hinein: in Freundeskreise, Familien, Schulen, Stadtteile.
Daher ist es wichtiger denn je, dass auch die Politik den Sport unterstützt und fördert.
🤩 Inspirierend waren auch die geteilten Erfahrungen unserer Spitzensportlerinnen Leonie Körtzinger und Anne Schröder über gelebte Demokratie im Team, maximale Selbstwirksamkeit, die Fähigkeit „zu prüfen, statt zu urteilen“ und über das Übernehmen von Verantwortung.🔥
Alle Fotos ©Witters