Universitäts-Gesellschaft Hamburg

Universitäts-Gesellschaft Hamburg Die Themen in 2022 sind wieder interdisziplinär ausgewählt und hochkarätig besetzt. Besuchen Sie

Die Universitäts-Gesellschaft pflegt ein Netzwerk für den Dialog von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in Hamburg. Wir bieten mit unseren Veranstaltungen ein Forum für Information und Diskussion von aktuellen und relevanten Themen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu gehört Hochschulpolitik genauso wie gesellschaftliche Fragestellungen. Ziel ist die gemeinsame innovative Gestaltung von Tr

ansformationsprozessen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere Programme beschäftigen sich mit den großen Herausforderungen unserer Zeit. Namhafte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft berichten über Forschungsergebnisse und deren realistische Anwendungsmöglichkeiten. Die Themen reichen von technologischen Entwicklungen über Klimawandel, Ursachen und Folgen ungleicher Vermögensverteilung und Zuwanderung bis hin zu den Bereichen Sicherheit und Bildung.

GESPRÄCHSRUNDE IM RATHAUSEin besonderer Anlass ist es, zu dem Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher am Mo...
04/07/2023

GESPRÄCHSRUNDE IM RATHAUS
Ein besonderer Anlass ist es, zu dem Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher am Morgen des 30. Juni ins Rathaus geladen hat: Der Wechsel an der Spitze des Vorstands der Universitäts-Gesellschaft Hamburg. Neben dem alten und dem neuen Vorstand sind Mitglieder des Beirats der UGH bei der feierlichen Gesprächsrunde im Phoenixsaal zugegen, ebenso weitere hochrangige Wegbegleiter Elke Weber-Brauns.
Zum 1. Juli 2023 übernimmt Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrike Beisiegel, ehemalige Präsidentin der Universität Göttingen, den Vorsitz der 1922 gegründeten Universitäts-Gesellschaft. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Rena Bargsten, Geschäftsführerin der mix Gesellschaft für Marketing- und Kommunikationswelten mbH.

Der Erste Bürgermeister zeigte sich erfreut über die neue Spitze der UGH. „Für Hamburg ist die flankierende Arbeit der UGH sehr nützlich und gut“, betonte er und unterstrich den typisch hamburgischen Charakter der hundertjährigen Institution. Schon damals, so ein Blick in die Geschichte, hätte man die Universität nicht für sich lassen wollen, sondern wollte etwas in die Stadtgesellschaft hineingeben. Und auch heute herrsche Aufbruchstimmung.

Das Flaggschiff der Wissenschaftsmetropole: Eine Vision für die Universität Hamburg und ihre ZukunftEine Veranstaltung m...
29/03/2023

Das Flaggschiff der Wissenschaftsmetropole: Eine Vision für die Universität Hamburg und ihre Zukunft
Eine Veranstaltung mit Univ.-Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg
Die Universität Hamburg versteht sich als Flaggschiff der Wissenschaftsmetropole Hamburg. Wie soll sie diese Rolle einnehmen und gestalten? Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg lädt dazu ein, mit dem Universitätspräsidenten Prof. Dr. Hauke Heekeren ein Jahr nach seinem Amtsantritt über die Zukunft der größten Volluniversität Norddeutschlands ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung mit Prof. Dr. Hauke Heekeren findet statt am

12. April 2023 um 18:00 Uhr
im Hauptgebäude der Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg.

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion gibt ein Empfang die Möglichkeit, den Austausch fortzusetzen.
Zur Anmeldung: https://www.vereinonline.org/UniversitaetsGesellschaft_Hamburg/?veranstaltunganmelden=67086

Unsere nächste Veranstaltung am 28. März 2023THESEN AUS DER FRIEDENSFORSCHUNG ZUM KRIEG IN DER UKRAINEEine Veranstaltung...
11/03/2023

Unsere nächste Veranstaltung am 28. März 2023

THESEN AUS DER FRIEDENSFORSCHUNG ZUM KRIEG IN DER UKRAINE
Eine Veranstaltung mit Prof. Dr. Ursula Schröder, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH)

Was kann uns die Friedensforschung über die Entwicklung des Kriegs in der Ukraine sagen und welche Szenarien gibt es für sein Ende? Welche Friedensstrategien waren in der Vergangenheit erfolgreich? Der Vortrag gibt Einblicke in die Wissensbestände der Friedens- und Konfliktforschung und diskutiert Thesen aus der Forschung zu aktuellen politischen Debatten um den Krieg.

Die Veranstaltung findet statt am 28. März 2023 um 18:30 Uhr, im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Hörsaal J.

Zur Anmeldung: https://www.vereinonline.org/UniversitaetsGesellschaft_Hamburg/?veranstaltunganmelden=68507

HAMBURGER ZUKUNFTS-KONFERENZMelden Sie sich jetzt an: https://lnkd.in/esjxufPgAnlässlich ihres 100-jährigen Bestehens lä...
26/09/2022

HAMBURGER ZUKUNFTS-KONFERENZ
Melden Sie sich jetzt an: https://lnkd.in/esjxufPg

Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens lädt die Universitäts-Gesellschaft Hamburg, mit Unterstützung der Handelskammer Hamburg, führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zur Hamburger Zukunfts-Konferenz. Der Fokus liegt auf exzellentem Wissenstransfer in den Themenfeldern Klima, Medizin, Energie, auf Entrepreneurship sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz und politischen Gestaltung von Innovationen. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Zum Programm: https://lnkd.in/em-m7pkd

Zu den Referent:innen: https://lnkd.in/ejBfTAgM

KRIEG, ENERGIEKRISE UND INFLATION – EUROPA IN DER ZEITENWENDEOnline-Veranstaltung mit Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor ...
28/07/2022

KRIEG, ENERGIEKRISE UND INFLATION – EUROPA IN DER ZEITENWENDE

Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Centrums für Europäische Politik und Professor an der BSP Business and Law School und Mitglied im Beirat der Universitäts-Gesellschaft.

„Die Häufung der Krisen ist kein Zufall.“ Er habe dabei das Gefühl, dass uns die Zeit davonlaufe. „Das ist für mich ein sicheres Indiz, dass wir nicht hinreichend auf die bevorstehende Zeitenwende vorbereitet sind“, so Prof. Vöpel in seiner kompakten Analyse der aktuellen Lage. Seine Diagnose fällt düster aus: Stagflation, das Damoklesschwert einer Rezession und die Gefahr einer neuen Eurokrise setzen die EU unter Stress.

Europa sei durch seine Abhängigkeit von Rohstoff-Importen – insbesondere aus Russland und China – ökonomisch abhängig und politisch erpressbar. Eine Deglobalisierung würde zu massiven Wohlstandsverlusten führen. Zudem wäre eine Rückverlagerung von Produktionsbereichen allein aufgrund des Arbeitskräftemangels kein realistisches Konzept. Überdies sei die EU politisch durch das Einstimmigkeitsprinzip nur eingeschränkt handlungsfähig.

„Mit der Rückkehr der Inflation und einer so schnellen Zinswende hat die Politik nicht gerechnet“, sagt Vöpel und kritisiert die Politik der Bundesregierung scharf. Sie schnüre Entlastungspakete und versuche die Folgen der Krise weg zu subventionieren. Das sei „grundfalsch“. Stattdessen fordert der Direktor des Centrums für Europäische Politik eine Bekämpfung der Krisen-Ursachen und bringt die Idee einer „kontrollierten Rezession“ ins Gespräch.

Nach einer Stunde Vortrag und Diskussion zieht Prof. Vöpel ein klares Fazit: Die Folgen der Zeitenwende schwächen Europa ökonomisch und destabilisieren die Eurozone. Die Frage, ob unser alter Kontinent aus den Krisen lernen wird, bleibt jedoch vorerst unbeantwortet.

Versäumen Sie nicht unsere Online-Veranstaltung am 21. Juli; 18:00 - 19:00KRIEG, ENERGIEKRISE UND INFLATION – EUROPA IN ...
15/07/2022

Versäumen Sie nicht unsere Online-Veranstaltung am 21. Juli; 18:00 - 19:00

KRIEG, ENERGIEKRISE UND INFLATION – EUROPA IN DER ZEITENWENDE
Eine Veranstaltung mit Prof. Dr. Henning Vöpel

Mit dem Krieg ist auch die Inflation nach Europa zurückgekehrt. Gerissene Lieferketten, Abhängigkeit von Energie, Halbleitern und Rohstoffen sowie fehlende Arbeitskräfte stellen die deutsche und europäische Wirtschaft vor gewaltige Herausforderungen. Gehen wir in eine längere Phase der Stagflation? Droht gar eine neue Eurokrise?

Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Centrums für Europäische Politik und Professor an der BSP Business and Law School beschreibt in seinem Vortrag das Dilemma der EZB: Eine kräftige Erhöhung des Leitzinses, kann die EZB nicht umsetzen, ohne die südeuropäischen Euro-Länder in Schwierigkeiten zu bringen. Doch Amerika verteuert das Geld, und Europa muss nachziehen, sonst drohen weitere Preisanstiege. Um die in der letzten Dekade gewachsene Abhängigkeit zwischen EZB und den Euro-Staaten nicht noch größer werden zu lassen, muss global eine Politik der kontrollierten Rezession eingeschlagen werden, damit sich die Weltwirtschaft an die Angebotsschocks anpassen kann.

Für die Veranstaltung nutzen wir die Software Zoom.
Sie erhalten den Teilnahmelink unmittelbar nach der Anmeldung per E-Mail mit der Anmeldebestätigung.
Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich einverstanden mit den AGBs der Firma Zoom. Wir zeichnen die Veranstaltung nicht auf.

Die Teilnahme ist für Mitglieder, Studierende und Deutschlandstipendiat:innen kostenlos. Alle anderen Gäste bitten wir bei Anmeldung um einen Gastbeitrag von 15 Euro auf unser Spendenkonto.

Donnerstag, 21. Juli 2022, 18:00 – 19:00 Uhr
Zur Anmeldung: https://www.vereinonline.org/UniversitaetsGesellschaft_Hamburg/?veranstaltunganmelden=54509&dialog=2

 : Abenteuer Start-up – Ein Gespräch über Durststrecken, Durchhaltevermögen und ErfolgHast Du vor, ein Start-up zu gründ...
09/06/2022

: Abenteuer Start-up – Ein Gespräch über Durststrecken, Durchhaltevermögen und Erfolg

Hast Du vor, ein Start-up zu gründen? Dann sei dabei, wenn in unserer Diskussionsrunde drei erfolgreiche Start-Up Gründer:innen aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Industrie mit Dir spannende Informationen und eigene Erfahrungen teilen rund um die Stolpersteine auf dem Weg zur Gründung.

Wir bedanken uns für die großzügige finanzielle Unterstützung der Claussen-Simon Stiftung und die professionelle Aufzeichnung durch TIDE TV, wodurch diese Veranstaltung wieder zu einem gelungenen Event geworden war.

Podium:
Dr. Felix Gessert, CEO von Baqend
Lena Weirauch, CEO von ai-omatic
Julian Kakarott, CEO von CarbonStack

Moderatorin:
Astrid Dose

Hast Du vor, ein Start-up zu gründen? Dann sei dabei, wenn in unserer Diskussionsrunde drei erfolgreiche Start-Up Gründer:innen aus den Bereichen der BWL und...

Unsere Stipendiat:innen bedanken sich für die vielfältige Unterstützung der Universitäts-Gesellschaft Hamburg. Wir freue...
07/04/2022

Unsere Stipendiat:innen bedanken sich für die vielfältige Unterstützung der Universitäts-Gesellschaft Hamburg.
Wir freuen uns über die kreativen und persönlichen Grüße!

Im Rahmen des Deutschlandstipendiums engagiert sich die UGH bei der Förderung von jungen, begabten Nachwuchstalenten, um sie während des Studiums und des Arbeitseinstieges tatkräftig zu unterstützen.

Unsere Stipendiat*innen bedanken sich für die vielfältige Unterstützung der Universitäts-Gesellschaft Hamburg. Wir freuen uns über die kreativen und persönli...

DIE ROLLE DER WISSENSCHAFT UND WIRTSCHAFT AUF DEM WEG ZUR KLIMANEUTRALITÄTNachlese zur Online-Veranstaltung mit Prof. No...
22/02/2022

DIE ROLLE DER WISSENSCHAFT UND WIRTSCHAFT AUF DEM WEG ZUR KLIMANEUTRALITÄT

Nachlese zur Online-Veranstaltung mit Prof. Norbert Aust, Präses der Handelskammer Hamburg und Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Graßl, 1988 - 2005 Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie

Im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens wolle sich die Universitäts-Gesellschaft Hamburg den großen Zukunftsfragen widmen. Deshalb stehe die größte globale Herausforderung unserer Zeit im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung, so Elke Weber-Braun, die Vorsitzende der UGH. Höhepunkt des Jubiläumsjahres werde eine große Zukunftskonferenz am 22. November sein, die die Universitäts-Gesellschaft gemeinsam mit der Handelskammer ausrichte. Ein Save-the-date gehe rechtzeitig raus, versprach die UGH-Vorsitzende und übergab an den Präses der Handelskammer, der der Universitäts-Gesellschaft zunächst zum „ersten dreistelligen Geburtstag“ gratulierte. Dass die Universität Hamburg als ein Standortfaktor in unserer Stadt allgemein anerkannt sei, sei ein Verdienst der UGH, sagte Professor Norbert Aust.

Sein Statement zur Klimaneutralität begann der Präses der Handelskammer mit einem Bekenntnis zur gemeinsamen Verantwortung von Wirtschaft und Wissenschaft. Beide seien bei der Bewältigung der großen Herausforderungen aufeinander angewiesen. Die Wissenschaft liefere die Grundlagen, die Wirtschaft wolle mit Innovationen den Weg aus der Krise weisen. Hamburg solle dabei Modellregion werden und Lösungen aufzeigen, die übertragbar seien. Die Handelskammer werde dazu drei Bausteine beisteuern. Zunächst wolle sie selbst klimaneutral werden, zweitens ihre Mitgliedsunternehmen beim Weg in die Klimaneutralität unterstützen und drittens Politik und Wirtschaft in diesem Prozess beraten.

Eine Botschaft, die bei Prof. Hartmut Graßl auf offene Ohren stieß. Die Unternehmen hätten jetzt kapiert, dass sie auf Klimaneutralität setzen müssten. Aber viel zu lange sei nichts passiert. Er habe bereits im 1. Semester seines Studiums 1960/61 von der Klimaerwärmung bei CO2-Zunahme erfahren, sagte Graßl, der zu den renommiertesten deutschen Klimaforschern zählt, und fragte: Warum habt ihr so lange geschlafen? Im Blick nach vorn war er zuversichtlich. Die Jugend hätte - angeregt durch Fridays for Future - für den Regierungswechsel gesorgt. Jetzt müsse die Politik die Subventionitis für fossile Energien beenden. Schon heute sei die Photovoltaik billiger als Erhalt und Betrieb von Kohlekraftwerken, wenn man alle Kosten internalisiere. Klimaschutz - so sein Credo - müsse Spaß machen!

Versäumen Sie nicht unsere Online-Veranstaltung am 16. Februar 2022 um 18:00DIE ROLLE DER WISSENSCHAFT UND DER WIRTSCHAF...
05/02/2022

Versäumen Sie nicht unsere Online-Veranstaltung am 16. Februar 2022 um 18:00

DIE ROLLE DER WISSENSCHAFT UND DER WIRTSCHAFT AUF DEM WEG ZUR KLIMANEUTRALITÄT
Eine Veranstaltung mit Prof. Norbert Aust und Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Graßl

Was können Wissenschaft und Wirtschaft zur Bewältigung der wohl größten globalen Herausforderung beitragen? Im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens will sich die Universitäts-Gesellschaft Hamburg den großen Zukunftsfragen widmen. Im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung des Jubiläumsjahres steht der Weg in die Klimaneutralität. Es referieren und diskutieren Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Graßl, 1988 bis 2005 Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und Prof. Norbert Aust, Präses der Handelskammer Hamburg.

Für den Kammer-Präses erfordert „wirksamer Klimaschutz ein gewaltiges Innovations- und Technologieprogramm und hohe Investitionen. Darin liegen viele wirtschaftliche Chancen und Risiken. Nur mit Innovationen überwinden wir die Klimakrise“, sagt Prof. Norbert Aust. Dabei brauche die Wirtschaft die Wissenschaft genauso wie die Wissenschaft die Wirtschaft brauche.

Prof. Hartmut Graßl, einer der renommiertesten deutschen Klimaforscher, der bereits seit den 80er Jahren vor den Folgen der Klimaerwärmung warnt, stellt fest, dass wissenschaftliche Befunde die Klimaneutralität zum völkerrechtlich verbindlichen Ziel gemacht hätten. Dennoch werde der Meeresspiegel über Jahrhunderte weiter steigen. Vorrangige Aufgabe der Wissenschaft ist es ihre Befunde aus allen Disziplinen noch besser mit der ganzen Gesellschaft zu diskutieren, damit der Sektor Wirtschaft die Transformation der Industriegesellschaft ausreichend schnell voranbringt.

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Für die Veranstaltung nutzen wir die Software Zoom.
Sie erhalten den Teilnahmelink unmittelbar nach der Anmeldung per E-Mail mit der Anmeldebestätigung.

Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich einverstanden mit den AGBs der Firma Zoom. Wir zeichnen die Veranstaltung nicht auf.

Die Teilnahme ist für Mitglieder, Studierende und Deutschlandstipendiat:innen kostenlos. Alle anderen Gäste bitten wir um einen Gastbeitrag von 10 Euro auf unser Spendenkonto.

Mittwoch, 16. Februar 2022, 18:00 – 19:00 Uhr, Online-Veranstaltung
Zur Anmeldung: https://www.vereinonline.org/UniversitaetsGesellschaft_Hamburg/?veranstaltunganmelden=48881&dialog=2

FORUM – JUNGE WISSENSCHAFT IM GESPRÄCHWIE WOLLEN WIR IN ZUKUNFT GEWCHICHTE SCHREIBEN?Nachlese zur Online-Veranstaltung P...
20/12/2021

FORUM – JUNGE WISSENSCHAFT IM GESPRÄCH
WIE WOLLEN WIR IN ZUKUNFT GEWCHICHTE SCHREIBEN?

Nachlese zur Online-Veranstaltung PUBLIC HISTORY mit: Prof. Dr. Thorsten Logge, Public History, Universität Hamburg und Team – Andrea Lorenz, M.A., Nils Steffen, M.A., Luca Jacobs, M.A.

Das noch sehr junge Arbeitsfeld „Public History“ hat der mit dem Hamburg Open Science Award 2020 für das Projekt coronarchiv ausgezeichnete Prof. Dr. Thorsten Logge vorgestellt. Public History beschäftigt sich mit der Geschichte: in der Öffentlichkeit, für die Öffentlichkeit und mit der Öffentlichkeit. Prof. Logge versteht Public History als Teilbereich der Public Humanities, die Forschung, Lehre und Transfer als Bildung vereinen. Zu seiner Forschungsarbeit gehören drei wesentliche Projekte mit den Titeln:
coronarchiv
SocialMediaHistory
Streetart Explorers

Coronarchiv
Das Coronarchiv, als Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Hamburg, Bochum und Gießen und bis Ende Oktober 2021 koordiniert durch Luca Jacobs sammelt so viele Perspektiven der Corona-Krise wie möglich. Die Bürger erwecken das Projekt zum Leben, indem sie aktiv ihre Erinnerungen öffentlich teilen. Damit hinterlassen die Bürger:innen Spuren, geschichtliche Zeugnisse von und über die „Corona-Krise“.

SocialMediaHistory
Andrea Lorenz ist Teil des Projekts „SocialMediaHistory“. Im Projekt beschäftigt sich das Team mit der Frage, wie in den sozialen Medien Instagram und TikTok Geschichte gemacht wird. Im sogenannten „DabeiRat“ untersuchen interessierte Bürger:innen – freiwillig und individuell – über 2,5 Jahre zusammen mit dem Projektteam die Darstellung von Geschichte und die Funktionsweise der sozialen Medien. Eine große Herausforderung ist es, die extrem große Menge an Datenmaterial auf wesentliche Inhalte zu filtern. Eine weitere besondere Problemstellung wirft die Frage auf: Wie bleiben diese Inhalte der Nachwelt erhalten, wenn in etlichen Jahren diese Eingangskanäle nicht mehr existieren und durch neue Technologien abgelöst worden sind?

Streetart Explorers
Das Team beantwortet in dem Projekt „Streetart Explorers“ die Frage, was Street Art mit Geschichte zu tun hat. Streetart kann politische Aussagen widerspiegeln, es ist damit eine Ausdrucksform, um Geschichte zu erzählen, aber auch um eigene, manchmal kritische Botschaften in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. In speziellen Workshops werden Jugendliche angeregt, sich mit ihrer eigenen Umgebung zu befassen und Politik und Geschichte zu erleben. Sie lernen, Geschichte(n) hinter der Streetart zu recherchieren und zu dokumentieren.

Die Veranstaltung hat kreative und neue Ansätze in der Geschichtsforschung anschaulich vorgestellt. Public History umfasst eine breite Palette von Aktivitäten.

Die UGH bedankt sich bei Prof. Dr. Logge und seinem Team für die inspirierenden Beiträge.

Adresse

Edmund-Siemers-Allee 1
Hamburg
20146

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