Wiederaufbau Berliner Schloss

Wiederaufbau Berliner Schloss Weitere Infos über das Berliner Schloss: http://berliner-schloss.de // Spenden auch Sie: http://goo gegründet.

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Das Berliner Schloss wird in alter Schönheit wieder aufgebaut, zwar nicht bis in jedes Detail wie es war, sondern auch mit der modernen Architektur seiner neuen Ostfassade - und so auch zu unserer Zeit passend. Wenn es Sie begeistert, hoffen wir auf Ihre Unterstützung: Wir freuen uns auf Ihre Spende, aber auch auf den Dialog mit Ihnen! Verantwortlich im Sinne des Presserechts für d

iese Website:
Wilhelm v. Boddien
Geschäftsführer
Förderverein Berliner Schloss e.V. Postfach 560220
22551 Hamburg
Tel. 040 / 898075-0, Fax: 040 / 898075-10
Der Förderverein Berliner Schloss e.V. wurde 1992 unter dem Namen:
“Förderverein für die Ausstellung: Die Bedeutung des Berliner Stadtschlosses für die Mitte Berlins – eine Dokumentation” e.V. Er wurde beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg am 12. Februar 1992 unter Nr. 12716 im Vereinsregister eingetragen. Die Namensänderung erfolgte durch Beschluss der Mitgliederversammlung im Februar 2003.

Die Spendensammlung geht weiter – Spendenaufruf für die Gigantentreppe Großer Spendenaufruf für die Planung der Giganten...
21/11/2025

Die Spendensammlung geht weiter – Spendenaufruf für die Gigantentreppe
Großer Spendenaufruf für die Planung der Gigantentreppe

Noch eine Vision: die wiedererrichtete Gigantentreppe im Portalrisalit VI

Der Einbau der Gigantentreppe in das rekonstruierte Berliner Schloss war ursprünglich bei Baubeginn noch vorgesehen. Der Skulpturensaal im Portalrisalit VI hat deswegen bereits die genauen Maße des Treppenkastens.

Es wird also nicht zu größeren Abbrucharbeiten kommen, er muss nur im Bereich des Schweizersaals zwischen dem Vestibül und dem Ausstellungssaal abdichtend verglast werden, um genügend Licht für diesen zu haben. Die Unterkonstruktion dafür in Form einer Pergola steht bereits.

Ähnliche Abdichtungen muss es dann noch im Bereich des bislang wenig genutzten Cafés geben.

Oben, im Treppendurchlass im Vestibül des Schweizersaals, liegen bereits in dessen Boden herausnehmbare Betonplatten.

Der museale Betrieb des Hauses bzw. Humboldt Forums wird nicht gestört, bis auf wenige zeitliche Ausnahmen für die Integration des Bauwerks in das Gebäude.



So schön wirkt die Gigantentreppe im Raum.

Darum will der Förderverein 2026 den Auftrag, das Treppenhaus baureif zu planen, an die Architekten des Büros von Franco Stella vergeben, die auch das Berliner Schloss rekonstruiert haben. Sie verfügen über alle Daten, wie die Gigantentreppe in den bisherigen Skulpturensaal minutiös eingepasst werden kann.

Mit allen relevanten Daten über die Gigantentreppe verfügt der Förderverein dann über eine seriöse Ausschreibung der Baumaßnahmen und kann aufgrund der Erfahrungswerte aus der Schlossbauzeit eine sehr genaue Kostenschätzung vornehmen. Dieser Wert wird dann um einen Inflationsfaktor erhöht. Der Förderverein erhält so die ziemlich genauen Baukosten.

Bei der Gesamtsumme kommt es nicht auf 500.000 Euro an, da der Verein sowieso Reserven einbauen wird, die beim späteren Bau jedes Risiko von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Berlin als Eigentümerin des Bauwerkes nehmen. So hat es der Förderverein 2004 auch mit der Ermittlung der Wiederaufbaukosten für die Schloss-Fassaden gemacht – und es hat geklappt.



Die Gigantentreppe – Blick in Richtung Decke

Danach kann der Förderverein feststellen, ob er es sich zutraut, die gesamten Baukosten ausschließlich wieder über die zu aktivierende Spendensammlung abzudecken.

Wenn das der Fall ist, wendet sich der Förderverein an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der zugleich Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss ist, ihm sein Einverständnis für den Einbau der Treppe zu geben.

Ohne dieses kann der Förderverein nicht mit der Spendensammlung für die Gigantentreppe beginnen, weil er sonst seinen Spendern das nicht einzuhaltende Versprechen abgibt, das die Treppe rekonstruiert würde. Als gemeinnütziger Verein darf er das auch nicht.

Nur wenn die Bausumme vollständig nach der Spendensammlung des Fördervereins bezahlt werden kann, wird es überhaupt zum Bau kommen. Der Förderverein rechnet mit einer Sammlungsdauer von gut vier Jahren, also mit einem frühesten Baubeginn 2029/2030.





>> Der Förderverein wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie ihn schon für die Planungskosten mit Ihren Spenden nach Ihren Kräften großzügig unterstützen würden.




Die Spendensammlung geht weiter – Spendenaufruf für die Gigantentreppe 21. November 2025 Großer Spendenaufruf für die Planung der Gigantentreppe Noch eine Vision: die wiedererrichtete Gigantentreppe im Portalrisalit VI Der Einbau der Gigantentreppe in das rekonstruierte Berliner Schloss war urs...

Das neue „Berliner Extrablatt“ mit der Ausgabe Nr. 104 ist erschienen  Die Titelseite der Ausgabe Nr. 104 vom „Berliner ...
13/11/2025

Das neue „Berliner Extrablatt“ mit der Ausgabe Nr. 104 ist erschienen


Die Titelseite der Ausgabe Nr. 104 vom „Berliner Extrablatt“

Wir möchten Sie wieder neugierig auf die gerade erschienene Schlosszeitung machen. Unser neues „Berliner Extrablatt“ bietet mit besonders vielseitigem Inhalt wieder spannende, nachdenkenswerte und erfreuliche Inhalte:



Erfahren Sie in einem Gastbeitrag von WELT-Journalist Rainer Haubrich, warum das Berliner Schloss noch nicht fertig ist und lesen Sie die Rede von Wilhelm von Boddien nach, die er anlässlich der offiziellen Baufertigstellung und der Feierlichkeiten dazu am 27. Juni 2025 hielt. Michael Halstenberg, Ministerialdirektor a.D., sprach ebenso am 27. Juni – lesen Sie seinen Beitrag „Der Bund als Bauherr: Antworten auf herausfordernde Aufgabenstellungen“.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer würdigte bei seinem Besuch im Berliner Schloss am 10. Juni die erfolgreiche Rekonstruktion des Schlosses und dankte allen daran Beteiligten – seine wertschätzenden Worte können Sie ebenfalls im Heft finden.

Wir erläutern im Heft nochmal, warum der Schlossbrunnen (Neptunbrunnen) wieder an seinen alten Platz vor dem Schloss zurückgehört und wie sich der Förderverein dafür einsetzt. Erfreuen Sie sich an KI-generierten Bildern, die zeigen, wie Schlossbrunnen, Rossebändiger und Gigantentreppe heute wieder am bzw. im Schloss aussehen könnten.

Zu beeindruckenden Fotos vom Aufsetzen der letzten Balustradenfiguren gibt es spannende Hintergründe von Karl Friedrich Schinkel im Beitrag „Gutachten über die Erhaltung der Stauen auf dem Königlichen Schlosse zu Berlin (1817)“.

Lesen Sie im Beitrag von Dankwart Guratzsch „Die Verwahrlosung der Orte“, wie es in unseren Städten (nicht nur in Berlin) um die Unsauberkeit, die Verwahrlosung, die Umnutzung und die kulturelle Missachtung öffentlicher Räume bestellt ist. Gleich danach finden Sie den Beitrag „Kulturelle Merkwürdigkeiten“ von Dieter Nuhr – es ist ein Auszug aus seinem neuen Buch „Wohin? Eine Reise von der Mitte der Gesellschaft an die Ränder der Zivilisation“. Autor Mathias Brodkorb äußert sich zur Umbenennung der Mohrenstraße in Berlin-Mitte in seinem Beitrag „Die wahre Geschichte des Mannes hinter der Mohrenstraße“.

Der Potsdamer Prof. Peter Stephan hat ein neues Buch geschrieben: „Friedrich I. Der Erfinder Preußens. Eine Biografie“. Mit freundlicher Erlaubnis des Autors und des Verlages durften wir die Einleitung abdrucken, die in die Thematik des Buches einführt.

Wir berichten von unserem beeindruckenden Benefizkonzert in der Philharmonie am 14. Oktober 2025, wir freuen uns auf den neuen Schloss-Film von Sandy Lunitz, der gerade in der Produktion ist, und wir ehren in einem Nachruf den Architekten, Stadtplaner und ehemaligen Senatsbaudirektor Hans Stimmann.

Erfahren Sie im Extrablatt noch, warum Sie den Weihnachtsmarkt am Schloss besuchen sollten, wie es um die „Einheitswippe“ an der Schlossfreiheit steht und welchen großen Spendenaufruf es jetzt vom Förderverein gibt.



>> Die 104. Ausgabe vom „Berliner Extrablatt“ können Sie am Desk des Fördervereins im Raum „Tourist Information“ am Portal V des Berliner Schlosses (tgl. geöffnet 10 bis 18 Uhr) erhalten, über unsere Hamburger Geschäftsstelle bestellen oder auch in Kürze auf unserer Website hier: online lesen.

Die bei uns registrierten Mitglieder, Spender und Interessierten erhalten das Extrablatt wie immer kostenlos per Post!




Das neue „Berliner Extrablatt“ mit der Ausgabe Nr. 104 ist erschienen 13. November 2025   Die Titelseite der Ausgabe Nr. 104 vom „Berliner Extrablatt“ Wir möchten Sie wieder neugierig auf die gerade erschienene Schlosszeitung machen. Unser neues „Berliner Extrablatt“ bietet mit besonde...

Großes Benefizkonzert für das Berliner Schloss am 14. Oktober 2025 in der Philharmonie Berlin Festlich-heiteres Konzert ...
20/09/2025

Großes Benefizkonzert für das Berliner Schloss am 14. Oktober 2025 in der Philharmonie Berlin
Festlich-heiteres Konzert am Dienstag, 14. Oktober 2025 um 20.00 Uhr

im großen Konzertsaal der Berliner Philharmonie

On Top – „aber bitte mit Sahne!“



Zahlreiche, umjubelte Benefizkonzerte mit dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr hat der Förderverein Berliner Schloss e.V. seit dem Jahr 2014 zugunsten der Wiedererrichtung des Berliner Schlosses veranstaltet. Eigentlich sollte schon das Konzert „Die Vollendung“ im Oktober 2022 das letzte in dieser Reihe sein, mit dem Höhepunkt der eigens dafür komponierten Schloss-Symphonie.

Die Begeisterung des Publikums danach war jedoch so groß und löste bei uns zahlreiche Nachfragen aus. Deshalb können wir einfach nicht aufhören! Und das Stabsmusikkorps der Bundeswehr macht mit!



Volles Haus und musikalisches Vergnügen – zahlreiche Benefizkonzerte für das Berliner Schloss fanden mit dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr in der Philharmonei bereits statt.



Das Konzert-Programm am 14. Oktober 2025:



Berlin Medley (diverse)

„Mein Herr Marquis…“ aus der Operette „Die Fledermaus“ (Johann Strauß)

„Der Zigeunerbaron“ – Ouvertüre (Johann Strauß)

„Klänge der Heimat“ aus der Operette „Die Fledermaus“ (Johann Strauß)

Ein Märchenschloss (Guido Rennert)

Marsch nach Motiven der Oper „Die Hugenotten“ (Giacomo Meyerbeer)

Rhapsodische Fantasie für zwei Solo-Posaunen (Stefan Johannes Walter)

The Belle of Chicago (John Philip Sousa)

A Lionel Hampton Tribute (diverse)

Udo Jürgens – DAS BESTE! (Udo Jürgens)





Zwar ist das Schloss im Sommer 2025 gem dem Baubeschluss des Deutschen Bundestags vom Juli 2002 fertiggestellt worden. Aber es liegen noch große Aufgaben vor uns, die wir nur mit Ihrer Hilfe lösen können:

Die Rossebändiger vor Portal IV müssen noch aus dem Kleistpark in Schöneberg zurückgeholt werden, das kostet Geduld und Geld.

Der Schloss- oder Neptunbrunnen steht seit Jahren am Fernsehturm – und gehört doch vor das Schloss an der Breiten Straße. Er war ein Geschenk der Berliner an das Schloss und markierte die Mitte Berlins. Er war der Nullpunkt der Preußischen Meile, von ihm aus war es genausoweit nach Aachen wie nach Königsberg. Die vier weiblichen Figuren symbolisierten die Hauptströme des damaligen Deutschen Reichs, der Berliner Humor deutete sie allerdings um: sie seien die einzigen Berlinerinnen, die den Rand halten können. Auch dessen Renovierung und Umsetzung kosten Geduld und Geld.

Und dann wartet unsere allerletzte und nun größte Aufgabe noch auf eine Lösung:

Der Wiedereinbau der Gigantentreppe im Schlüterhof ist noch nicht beschlossen. Er war aber schon in der Bauplanung für den Schloss-Wiederaufbau eine der Optionen, die später aber nicht realisiert wurden. Technisch ist er jedoch problemlos ohne Störungen des Museumsbetriebs möglich. Wir möchten deswegen die Treppe baureif planen lassen, damit wir daraus verbindliche Kostenvoranschläge entwickeln können. Die Treppe soll ebenso wie die Schlossfassaden ausschließlich mit Spenden finanziert werden. Auch die Vorbereitungsarbeiten dafür kosten Geduld und Geld!

Und das hat, angesichts der vielen Krisen, weder die Bundesrepublik noch das Land Berlin. Und die sind auch noch nicht unbedingt überzeugt, dass das sein muss.



Das Stabsmusikkorps der Bundeswehr spielt auch jetzt wieder unter der bewährten Leitung von Oberstleutnant Reinhard Kiauka.

Genießen Sie noch einmal dieses einmalige Orchester mit philharmonischem Rang, lassen Sie sich wieder einfangen von höchster Musikalität und Temperament!

Erleben Sie ein Programm voller Ohrwürmer, Heiterkeit und großem Können, natürlich auch mit ganz besonderer Berlin-Prägung. Die großartigen Musiker und Solisten des Orchesters bieten Ihnen einen schwungvollen, musikalischen Konzertabend als unser Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses! Wir freuen uns darüber, dass unsere Bundeswehr uns weiterhin so großartig mit diesem Konzert unterstützt. Das ist nicht selbstverständlich und verdient großen Dank und Anerkennung!

Der Reinerlös des Konzertes soll für die noch vor uns liegenden Aufgaben verwendet werden.





>> Tickets zum Preis von 28,- Euro bzw. ermäßigt 18,- Euro

erhalten Sie ab Montag, 22. September 2025 um 10 Uhr

in allen üblichen Vorverkaufsstellen und im Internet direkt hier über www.eventim.de.





Danke für Ihr wunderbares Engagement für das Berliner Schloss!

Wir freuen uns auf Sie!



Wilhelm von Boddien

Geschäftsführer Förderverein Berliner Schloss e.V.

https://berliner-schloss.de/blog/grosses-benefizkonzert-fuer-das-berliner-schloss-am-14-oktober-2025-philharmonie-berlin/

Großes Benefizkonzert für das Berliner Schloss am 14. Oktober 2025 in der Philharmonie Berlin 20. September 2025 Festlich-heiteres Konzert am Dienstag, 14. Oktober 2025 um 20.00 Uhr im großen Konzertsaal der Berliner Philharmonie On Top – „aber bitte mit Sahne!“   Zahlreiche, umjubelte Ben...

Humboldt Forum kostet bald Eintritt: Fünf Ausstellungen mit nur einem Ticket Pressemitteilung der Stiftung Humboldt Foru...
15/08/2025

Humboldt Forum kostet bald Eintritt: Fünf Ausstellungen mit nur einem Ticket
Pressemitteilung der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss vom 14. August 2025:



Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss führt diesen Herbst ein neues, einheitliches Preismodell ein. Ziel ist ein klar strukturiertes Angebot, das Besucherfreundlichkeit, wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Teilhabe miteinander verbindet.

Ab 3. Oktober 2025 erhalten Besucher*innen mit nur einem Ticket Zugang zur Sonderausstellung Beziehungsweise Familie , zu den Ausstellungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, zur Ausstellung BERLIN GLOBAL und dem Museum Knoblauchhaus im Nikolaiviertel. Zusätzlich finden die Besucher*innen im zweiten und dritten Obergeschoss temporäre Ausstellungsangebote.

Wählen können sie zwischen Tages-, Zweitages- und Gruppentickets – jeweils mit gängigen Ermäßigungsbedingungen. Gleichzeitig bleiben viele Bereiche und Programme im Humboldt Forum wie die Präsentationen zur Geschichte des Ortes und das Humboldt Labor auch zukünftig kostenlos zugänglich. Die Einführung von Eintrittspreisen ist notwendig, um und das bestehende Angebot auf hohem Niveau zu erhalten, regelmäßig zu erneuern und punktuell zu erweitern. Der Vorverkauf startet Mitte August.



Auch hier gibt´s die Tickets: Großes Foyer vom Berliner Schloss/Humboldt Forum



Dank der Initiative der Gründungsintendanten und der damaligen Kulturstaatsministerin a.D. Monika Grütters konnten die neuen Sammlungspräsentationen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst im 2. und 3. Obergeschoss seit der letzten Eröffnungsphase im September 2022 eintrittsfrei besucht werden. Dieses Angebot war jedoch von Anfang an befristet: Bereits im Jahr 2019 wurde festgelegt, dass die Eintrittsfreiheit nach drei Jahren enden würde. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben zudem gezeigt, dass die alleinige Finanzierung durch öffentliche Mittel auf Dauer nicht ausreicht, um die steigenden Betriebs- und Unterhaltungskosten zu decken und neue Programme zu finanzieren.

Um das Humboldt Forum auch künftig als vielfältigen Ort der Stadtgesellschaft zu erhalten und die inhaltlichen Angebote weiterzuentwickeln, setzen die Akteure auf ein Finanzierungsmodell, zu dem auch Eintrittspreise gehören. Auf diese Weise leistet das Humboldt Forum neben öffentlichen und Drittmitteln auch einen eigenen Beitrag zu seiner finanziellen Ausstattung in angespannten Haushaltszeiten, um auch weiterhin ein attraktives Programm gestalten zu können.

„Unser Anspruch ist es, das Humboldt Forum als lebendigen Ort für alle Menschen nicht nur zu erhalten, sondern weiterzuentwickeln – offen, vielfältig und zukunftsfähig. Mit dem neuen Preismodell schaffen wir eine gute Balance zwischen nachhaltiger Finanzierung sowie größtmöglicher Zugänglichkeit und breiter kultureller Teilhabe. Die Einnahmen aus den Eintrittspreisen sichern die Weiterentwicklung unseres Hauses, während relevante Angebote weiter kostenfrei zugänglich bleiben“, so Christine Rieffel-Braune, Vorständin der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.



Das Humboldt Forum im Berliner Schloss im August 2025 – Ansicht der barocken Fassade zum Lustgarten



Neues Ticket und Preismodell

Zentral bei der Ausgestaltung der neuen Eintrittspreise waren zum einen die Verständlichkeit und Einfachheit, zum anderen eine moderate Höhe. Ab dem 3. Oktober 2025 ermöglicht das neue Kombi-Ticket den Besuch folgender Bereiche und Ausstellungen: die Sammlungspräsentationen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst im 2. und 3. Obergeschoss, BERLIN GLOBAL im 1. Obergeschoss sowie das Programm Beziehungsweise Familie mit temporären Ausstellungen, Interventionen im ganzen Haus und zusätzlich dem Museum Knoblauchhaus der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Hierfür gelten folgende Preise:

Das Tagesticket ist für einen Kalendertag gültig und kostet regulär 14 Euro. Ermäßigungsberechtigte zahlen 7 oder 0 Euro.

Das Zweitagesticket, gültig am gewählten Besuchstag und dem darauffolgenden Tag, kostet 18 Euro regulär und 9 oder 0 Euro ermäßigt.

Das Gruppenticket kostet pauschal 50 Euro. Es gilt für bis zu fünf Erwachsene, mit oder ohne Kinder, am gewählten Besuchstag (keine Ermäßigungen).

Ermäßigungen gelten weiterhin für berechtigte Personen wie Schüler*innen, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Auszubildende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr, Empfänger*innen von Leistungen nach ALG I, Ehrenamts-Card-Inhaber*innen und Schwerbehinderte. Die Jahreskarte der SMB gewährt freien Eintritt in das Ethnologische Museum und Museum für Asiatische Kunst. Wie bisher bietet BERLIN GLOBAL ein kostengünstigeres Einzelticket an. Detaillierte Informationen zu den Ermäßigungen finden Sie hier. Der Vorverkauf für alle Ticketvarianten ist am 13. August 2025 gestartet.

Viele Programmangebote bleiben kostenfrei

Das Humboldt Forum bleibt ein Haus für alle: Viele Bereiche und Angebote des Hauses stehen weiter allen Personengruppen kostenlos zur Verfügung. Dazu zählen das Humboldt-Labor mit der neuen Ausstellung On Water. WasserWissen in Berlin, die Werkräume, die Treppenhalle mit der Ausstellung Einblicke. Die Brüder Humboldtsowie die Präsentationen zur Geschichte des Ortes mit Schlosskeller, Skulpturensaal, Videopanorama und den Spuren. Auch zahlreiche Veranstaltungen – wie beispielsweise Studio 9, Gästezimmer und Durchlüften – sowie viele Vermittlungsangebote können ohne Eintritt besucht werden. Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr und weitere Ermäßigungsberechtigte bleibt der Eintritt wie bisher kostenfrei.

Die neue Preisstruktur gilt zunächst bis zum Ende des Programms Beziehungsweise Familie Mitte Juli 2026. Anfang 2026 wird die langfristige Preisstrategie für die Zeit nach diesem Programmcluster festgelegt.

Die Vielstimmigkeit, die das Programm des Humboldt Forums ausmacht, spiegelt sich auch im Zusammenspiel der Akteur*innen wider: Im Humboldt Forum kooperieren die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit den Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Humboldt Labor sowie das Stadtmuseum Berlin mit der Berlin Ausstellung.

Übersicht Eintritt und Tickets: humboldtforum.org/eintritt-tickets





Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, 14. August 2025

https://berliner-schloss.de/blog/humboldt-forum-kostet-bald-eintritt-fuenf-ausstellungen-mit-nur-einem-ticket/

Humboldt Forum kostet bald Eintritt: Fünf Ausstellungen mit nur einem Ticket 14. August 2025 Pressemitteilung der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss vom 14. August 2025:   Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss führt diesen Herbst ein neues, einheitliches Preismodell ein. Ziel i...

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