Stiftung Unternehmen Wald

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Die Stiftung Unternehmen Wald ist eine gemeinnützige Stiftung aus Hamburg, die sich für die (Wieder-)Aufforstung von Wäldern, den Waldnaturschutz und die Umweltbildung einsetzt.

🏃‍♀️‍➡️ 🏃‍♂️‍➡️  Sportlich für die Wälder im Harz 🌳 Der Hexentrail im Harz verbindet sportlichen Einsatz mit einem guten...
21/10/2026

🏃‍♀️‍➡️ 🏃‍♂️‍➡️ Sportlich für die Wälder im Harz 🌳
Der Hexentrail im Harz verbindet sportlichen Einsatz mit einem guten Zweck.
Wir haben uns sehr gefreut, dass uns die Firma Döbrich & Kohl GmbH als Empfängerin ihrer Spende in Höhe von 3.000 Euro für Baumpflanzungen im Harz ausgewählt hat 💚
Die Motivation dahinter ist klar und deutlich:
„Aus Liebe zum Harz und seiner Natur. Wir sind der Meinung, dass durch ein funktionierendes Ökosystem viele Probleme unserer Zeit nicht vorhanden wären.“��

Herzlichen Dank an Döbrich & Kohl GmbH für Ihre Unterstützung!
Gemeinsam forsten wir den Harz wieder auf. 🌳 ⛏️

🌳 Ein Stück Wald, das Wald sein darf.Wir haben rund 9 Hektar Wald südlich von Hamburg erworben. Etwa 5 Hektar davon sind...
22/09/2026

🌳 Ein Stück Wald, das Wald sein darf.
Wir haben rund 9 Hektar Wald südlich von Hamburg erworben. Etwa 5 Hektar davon sind ein rund 100 Jahre alter Buchenwald, durchsetzt mit einzelnen Kiefern und Fichten.
Unser Ziel: Der Wald soll sich selbst entwickeln – ohne forstwirtschaftliche Eingriffe.
Mit der Zeit werden markante Biotopbäume entstehen, Totholz wird im Wald verbleiben und neue Lebensräume schaffen. Die natürliche Dynamik des Waldes kann schalten und walten - und wir sind die stillen Zuschauer.
🕷️ 🦋 🐜 🍄

Wer möchte, kann unser Projekt mit einer Urwaldpatenschaft unterstützen.
Mehr unter: https://www.wald.de/shop/spende/urwaldpatenschaft-verschenken/

🌳 Bei Trockenheit: Verdursten oder verhungern Bäume?Nach längeren Dürreperioden sieht man häufig abgestorbene Bäume. Doc...
06/08/2026

🌳 Bei Trockenheit: Verdursten oder verhungern Bäume?

Nach längeren Dürreperioden sieht man häufig abgestorbene Bäume. Doch woran sterben sie? An Wassermangel oder an Energiemangel?

Bäume verlieren über die Spaltöffnungen ihrer Blätter Wasser. Wird der Boden trocken, schließen sie diese Öffnungen, um den Wasserverlust zu reduzieren. Gleichzeitig kann aber weniger CO₂ aufgenommen werden, wodurch die Photosynthese sinkt und der Baum kaum noch Zucker produziert.
➡️ Der Baum hungert.

Bleiben die Spaltöffnungen dagegen geöffnet, geraten die Wasserleitungen im Baum zunehmend unter Spannung. Es können Luftblasen in den Leitbahnen entstehen (Embolien), wodurch der Transport von Wasser aus den Wurzeln in die Krone zusammenbricht.
➡️ Der Baum verdurstet.

☀️ Extreme Hitze kann zusätzlich die Blätter schädigen 🍂. Wenn die Temperaturbelastung zu hoch ist und die Wasserversorgung nicht ausreicht, werden Blattzellen zerstört. Die Blätter verfärben sich, beginnend vom Blattrand braun, sterben ab und können ihre Aufgabe bei der Photosynthese nicht mehr erfüllen.

🔬 Forschende werteten weltweit 19 Trockenstressexperimente mit 26 Baumarten aus.
Das Ergebnis: Der entscheidende Faktor für das Absterben durch Dürre ist der Zusammenbruch des Wassertransports. In etwa der Hälfte der Fälle verstärkt zusätzlich ein Kohlenstoffmangel den Stress.

⚠️Oft tötet also nicht der Durst allein den Baum, sondern die Kombination aus Wassermangel, Energiemangel, Hitze und zusätzlichen Belastungen wie Schädlingen. Geschwächte Bäume können sich schlechter gegen Borkenkäfer oder Pilze wehren.

🌿Auch der sogenannte Sommer-Grünastabwurf („Sudden Branch Drop“) wird mit extremen Hitze- und Trockenperioden in Verbindung gebracht. Dabei können scheinbar gesunde, grünbelaubte Äste plötzlich abbrechen. Als mögliche Ursache gelten Veränderungen im Wasserhaushalt des Baumes: Durch akuten Wassermangel können der Zelldruck und die Elastizität des Holzes abnehmen, wodurch die Stabilität von Ästen beeinträchtigt wird.

Die Folgen von Dürre sind also komplex:
🌳Ein Baum kämpft gleichzeitig um Wasser💧, Energie 🌱 und 🛡️Stabilität.

🌳 Hitze in Europa: Wälder sind mehr als CO₂-Speicher – sie sind unsere wichtigsten Klimaanlagen Wenn im Hochsommer die H...
30/07/2026

🌳 Hitze in Europa: Wälder sind mehr als CO₂-Speicher – sie sind unsere wichtigsten Klimaanlagen

Wenn im Hochsommer die Hitzeextreme zunehmen, zeigen sich die besonderen Leistungen unserer Wälder 🌳🌲🌳:

🌡️ Vor allem intakte Laubwälder können an heißen Tagen in Extremfällen bis zu 10 °C kühler sein als angrenzende Äcker, Wiesen oder Städte. Der Grund: Bäume beschatten den Boden und kühlen ihre Umgebung aktiv durch Verdunstung.

💧 Eine ausgewachsene Buche kann an warmen Tagen mehrere hundert Liter Wasser über ihre Blätter in die Atmosphäre abgeben. Diese Verdunstung wirkt wie eine natürliche Klimaanlage, solange der Baum durch einen gesunden Boden ausreichend mit Wasser versorgt wird.


💦 Wald ist auch Wassermanagement.
Waldböden speichern Niederschläge, fördern die Versickerung und beeinflussen den regionalen Wasserhaushalt. Untersuchungen zum Waldumbau zeigen, dass laubholzreiche Mischwälder auf geeigneten Standorten die Grundwasserneubildung gegenüber dichten Kiefernreinbeständen deutlich verbessern können.

☁️ Wälder beeinflussen den regionalen Wasserkreislauf: Sie speichern Wasser wie ein gigantischer Schwamm im Boden, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und unterstützen Prozesse, die zur Wolken- und Niederschlagsbildung beitragen. Das schützt auch das Umland vor dem Austrocknen.

🌱 Dabei gilt: Nicht jeder Wald wirkt gleich. Entscheidend sind standortgerechte, naturnahe Laub- und Mischwälder.

🌳 Wie Eichen ihre Fressfeinde austricksen – smarter als gedachtWenn Eichen im Sommer stark von Raupen gefressen werden, ...
04/05/2026

🌳 Wie Eichen ihre Fressfeinde austricksen – smarter als gedacht

Wenn Eichen im Sommer stark von Raupen gefressen werden, reagieren sie im nächsten Frühjahr mit einer erstaunlichen Strategie:

➡️ Sie verzögern den Blattaustrieb um drei Tage – genau dann, wenn die hungrigen Raupen nach dem Schlüpfen einen gedeckten Tisch erwarten.
👉 Effekt:
- Schon 3 Tage Verzögerung reichen aus
- Überlebensrate der Raupen sinkt deutlich
- Fraßschäden werden um bis zu 55 % reduziert
- Die energieintensive Bildung von Bitterstoffen in Blättern kann unterbleiben

💡 Besonders spannend:
Bäume handeln nicht nur passiv nach Wetterbedingungen, sondern passen ihr Verhalten gezielt an biologische Bedrohungen an.

🌍 Die Studie zeigt: der Klimawandel drängt Bäume zu früherem Austreiben, Insektenfraß zwingt sie zum Warten. Bisherige Waldmodelle zum Blattaustrieb arbeiten mit abiotischen Daten und vergessen die biotischen Ereignisse.

Mehr unter: https://www.wald.de/smarte-eichen/

Seit 2025 wächst eine Kooperation 🤝 🌱 zwischen KMG Zumbrock GmbH, dem Verband für Küchenstudios und Handwerk, und der St...
14/04/2026

Seit 2025 wächst eine Kooperation 🤝 🌱 zwischen KMG Zumbrock GmbH, dem Verband für Küchenstudios und Handwerk, und der Stiftung Unternehmen Wald. Das Motto: „Für jede Küche einen Baum!“ ist jetzt Realität geworden: Die ersten Bäume wurden im Harz bei Goslar an der Granetalsperre gepflanzt.
Lärchen, Buchen, Eichen, Tannen und Linden bilden dort einen vielfältigen, klimastabilen Mischwald 🌳 🌲 🌳 – ein neuer Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.
Danke an alle, die das möglich machen! 🌱 💚



Bei dieser Baumpflanzaktion im Harz durfte ich ein besonderes Projekt begleiten 🌲✨Gemeinsam mit KMG Zumbrock und der Stiftung Unternehmen Wald wurden neue B...

🌳 Gerodete Regenwaldflächen regenerieren sich schneller als gedachtEine in Nature veröffentlichte Studie unter Leitung d...
13/04/2026

🌳 Gerodete Regenwaldflächen regenerieren sich schneller als gedacht

Eine in Nature veröffentlichte Studie unter Leitung der TU Darmstadt zeigt:
Tropische Regenwälder sind deutlich resilienter als lange angenommen.

👉 Die wichtigsten Erkenntnisse:
➡️ Bereits 30 Jahre nach Nutzungsende durch Agrarwirtschaft erreicht die Artenvielfalt wieder über 90 % des ursprünglichen Niveaus

➡️Rund 75 % der typischen Primärwald-Arten kehren zurück
Tiere wie Vögel, Fledermäuse und Affen treiben die Regeneration aktiv voran (z. B. durch Samenverbreitung)

➡️Untersucht wurden über 8.500 Arten in Ecuador – eine der bislang umfassendsten Studien zur natürlichen Waldregeneration.

💡 Was bedeutet das?
Natürliche Regeneration kann erstaunlich effektiv sein – wenn wir Flächen schützen und ihnen Zeit geben.

⚠️ Aber:
Diese Erholung funktioniert nur, wenn noch intakte Wälder in der Nähe existieren. Der Schutz verbleibender Urwälder bleibt daher entscheidend. Zudem wurden nur 8500 Arten untersucht. Diese Sekundärwälder erreichen zwar eine hohe Artenvielfalt, ersetzen jedoch nicht vollständig die ökologischen Funktionen alter Primärwälder mit einer viel höheren Artenzusammensetzung.

Mehr unter: https://www.wald.de/natuerliche-wiederbewaldung-regenwald-artenvielfalt/

Adresse

Am Inselpark 19
Hamburg
21109

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

+4940302156506

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