Oskar Killinger Stiftung

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Oskar Killinger Stiftung stopSUDEP. Wir wollen den plötzlichen Epilepsietod verhindern - durch Aufklärung und Prävention.

21/10/2026

Heute, am SUDEP Action Day, teilen wir die Geschichte von Joris, der im Mai 2023 an einem wahrscheinlichen SUDEP verstarb.

In diesem sehr persönlichen Video erzählen seine Eltern Jennifer und Sascha von ihrem Sohn, seiner unglaublichen Stärke und seinem Kampf ums Leben.

Joris erlitt während der Geburt schwere Hirnschädigungen und entwickelte wenige Monate später sogenannte Blitz-Nick-Salaam-Anfälle (BNS-Anfälle), eine schwere Form epileptischer Anfälle im frühen Kindesalter. Sein Leben war von intensiver Pflege und Betreuung geprägt, zuletzt mit Pflegegrad 5.

Trotz seiner schweren Epilepsie wurden seine Eltern nie über SUDEP, den plötzlichen Epilepsietod, als mögliches Risiko aufgeklärt. Erst nach Joris‘ Tod erfuhr die Familie davon.

„Wir hätten gerne die Wahl gehabt. Wir hätten gerne gewusst, was der Worst Case von Epilepsie ist.“

Gemeinsam mit Jennifer und Sascha möchten wir am heutigen SUDEP Action Day an Joris und all die anderen Sternenkinder denken – und an ihre Familien, die jeden Tag mit diesem Verlust leben.

Wissen rettet Leben. Sprecht mit euren behandelnden Ärzt:innen über die Risiken einer Epilepsie, auch über SUDEP, und darüber, welche Möglichkeiten es gibt, diese Risiken zu reduzieren.

Teilt dieses Reel für mehr Aufklärung. 💜

Was kann uns Schlaf über die Prävention von SUDEP verraten?Neue Forschung zeigt einen Zusammenhang zwischen Schlafstörun...
20/10/2026

Was kann uns Schlaf über die Prävention von SUDEP verraten?

Neue Forschung zeigt einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und höheren SUDEP-Risikoscores bei Menschen mit Epilepsie. Damit rückt Schlaf als wichtiger Bereich für weitere Forschung noch stärker in den Fokus.

Jede neue Erkenntnis hilft uns, SUDEP besser zu verstehen – und Prävention weiterzuentwickeln.

Zur Studie:https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/epi.70318

Aktiv werden: Wissen, was nach einem Anfall zu tun ist.Wer vorbereitet ist, weiß, worauf es ankommt: Was muss ich beobac...
17/10/2026

Aktiv werden: Wissen, was nach einem Anfall zu tun ist.
Wer vorbereitet ist, weiß, worauf es ankommt: Was muss ich beobachten? Wann brauche ich Hilfe? Und wie reagiere ich im Notfall richtig?

Die neue Broschüre „Erste Hilfe bei Epilepsie“ fasst die wichtigsten Schritte kompakt zusammen:

https://sudep.de/

Nach einem Anfall: Atmung prüfen. Handeln. Leben retten.

SeizureFirstAid

Auch die Anfallsüberwachung kann ein Baustein für mehr Sicherheit sein.Wearables, Video- oder Kameramonitore, Matratzenm...
17/10/2026

Auch die Anfallsüberwachung kann ein Baustein für mehr Sicherheit sein.

Wearables, Video- oder Kameramonitore, Matratzenmonitore und andere Hilfsmittel können dabei helfen, Anfälle zu erkennen – besonders nachts – und Betreuungspersonen zu alarmieren. So kann schneller auf einen Anfall reagiert werden.

Informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten und besprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, welche Lösung für Sie oder Ihre Familie sinnvoll sein kann.

https://dravetfoundation.org/caregiver-resources/safety-and-dravet-syndrome/

💊 Medikamente gegen Anfälle: Was wirkt, was nervt, was hilft? Welches Medikament passt zu welcher Epilepsie? Was tun, we...
13/10/2026

💊 Medikamente gegen Anfälle: Was wirkt, was nervt, was hilft?

Welches Medikament passt zu welcher Epilepsie? Was tun, wenn Nebenwirkungen die Lebensqualität beeinträchtigen? Und wann ist es Zeit, über andere Behandlungsmöglichkeiten nachzudenken?

Die medikamentöse Therapie ist eine zentrale Säule der Epilepsiebehandlung. Doch Epilepsie ist nicht gleich Epilepsie – und die richtige Therapie hängt von weit mehr ab als nur der Anfallsform.

In unserer nächsten Folge von explainEpilepsy am 7. November sprechen wir darüber, wie Medikamente leitliniengerecht ausgewählt werden, welche Rolle Neben- und Wechselwirkungen spielen und was bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten ist.

Auch die Frage, wann eine Epilepsie als pharmakoresistent gilt und weitere Therapieoptionen geprüft werden sollten, steht im Mittelpunkt.

Wie immer bringen wir medizinische Expertise und die Perspektive von Menschen mit Epilepsie zusammen – für einen offenen Dialog über Therapieentscheidungen.

📅 Samstag, 7. November 2026 | 11:00–13:00 Uhr
💻 Online | explainEpilepsy – Folge 4

👉 Jetzt anmelden über unsere Website. Die Teilnahme ist kostenlos. CME/DGfE Fortbildungspunkte sind beantragt.

Ihr habt Fragen dazu? Schickt sie uns vorab: [email protected]

Transparenzhinweis: Die Veranstaltung wird mit Unterstützung von Neuraxpharm und Angelini Pharma realisiert. Die inhaltliche Gestaltung erfolgt unabhängig.

Erhöhtes SUDEP-Risiko – trotzdem große Lücken in der Aufklärung bei DEEs 55 % der Angehörigen von Menschen mit DEEs wurd...
09/10/2026

Erhöhtes SUDEP-Risiko – trotzdem große Lücken in der Aufklärung bei DEEs

55 % der Angehörigen von Menschen mit DEEs wurden nie von medizinischem Fachpersonal über SUDEP informiert.

Eine internationale Studie hat 615 Angehörige von Menschen mit Developmental and Epileptic Encephalopathies (DEEs) aus 34 Ländern befragt.

DEEs sind eine Gruppe schwerer Epilepsien, die meist früh im Leben beginnen und mit Entwicklungsbeeinträchtigungen sowie häufig schwer behandelbaren Anfällen einhergehen. Dazu gehören beispielsweise das Dravet-Syndrom oder das Lennox-Gastaut-Syndrom. Viele DEEs haben eine genetische Ursache – aber nicht alle. Auch strukturelle, metabolische, immunologische oder infektiöse Ursachen sind möglich.

Menschen mit DEEs haben ein erhöhtes SUDEP-Risiko. Umso bemerkenswerter sind die Ergebnisse der Befragung: 55 % der Angehörigen hatten nie von medizinischem Fachpersonal Informationen zu SUDEP erhalten. Bei denjenigen, die aufgeklärt wurden, vergingen zwischen dem Beginn der Anfälle und der SUDEP-Aufklärung im Median fast sechs Jahre.

Gleichzeitig berichten viele Familien von erheblicher emotionaler Belastung durch das SUDEP-Risiko – darunter Angst, Schlafprobleme und verstärkte Sorge bei Fieber oder zunehmender Anfallsaktivität. Trotzdem hatten nur 8,8 % psychologische Unterstützung erhalten.

Wichtig ist auch: Trotz dieser Belastung wollten Angehörige über SUDEP informiert sein und Möglichkeiten zur Prävention kennen. Mehr als die Hälfte der Familien setzte bereits präventive Maßnahmen ein, gleichzeitig bewerteten 74,1 % die verfügbaren Möglichkeiten als unzureichend.

Die Studie wurde von der Dravet Syndrome Foundation Spain unterstützt.

Die Ergebnisse zeigen: Gerade bei Erkrankungen mit erhöhtem SUDEP-Risiko braucht es frühe, klare und wiederholte SUDEP-Kommunikation – verbunden mit psychosozialer Unterstützung und konkreten Möglichkeiten zur Risikoreduktion.

02/10/2026

Oskar hat heute, am 2. Oktober, Geburtstag.
Er lebt in seiner Familie und in der Arbeit der Oskar Killinger Stiftung weiter.

Epilepsien werden noch immer häufig verharmlost. Das muss sich ändern. Betroffene brauchen vollständige Informationen über Risiken und moderne Therapien, um selbst zu entscheiden, wie sie damit umgehen wollen.

Ganz herzlichen Dank geht heute an das Team der Oskar Killinger Stiftung und an alle, die diesen Weg mit uns gehen.

Und ein Shoutout an alle, die unserer stopSUDEP-Kampagne 2024 ihr Gesicht gegeben haben! Im Clip seht ihr Inken Hose, Anna Reichmuth, .carlo , , .wbr und Justus Weber, Cinzia und Elia Contreras La Torre, Stephanie und Tabea Grohmann, , Dr. Martin Buchholz und .

Stop the SUDEP Silence – 💜💜💜

Heute berichtet das Hamburger Abendblatt über Oskar Killinger, der mit 14 Jahren am plötzlichen Epilepsietod (SUDEP) sta...
01/10/2026

Heute berichtet das Hamburger Abendblatt über Oskar Killinger, der mit 14 Jahren am plötzlichen Epilepsietod (SUDEP) starb. Morgen, am 2. Oktober, wäre er 22 Jahre alt geworden. Seine Eltern erfuhren erst nach seinem Tod von diesem Risiko.

Damit sind sie nicht allein. Verharmlosung und unvollständige Aufklärung sind ein Problem der Epilepsieversorgung. Patienten und Angehörigen fehlen wichtige Informationen über Risiken, Schutzmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten. Wer die Erkrankung und ihre Risiken nicht kennt, kann auch nicht angemessen vorsorgen.

Darauf wollen wir auch zum Tag der Epilepsie am 5. Oktober aufmerksam machen.

Vielen Dank an Miriam Opresnik und das Hamburger Hamburger Abendblatt für den ausführlichen Bericht.

Link zum Artikel in den Kommentaren.
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24/09/2026

Eine Operation am Gehirn? Neurostimulation? Das klingt nach Risiko und etwas unheimlich. Und genau deshalb haben wir darüber gesprochen.

Dr. Thomas Sauvigny machte bei unserer Veranstaltung deutlich: Das Risiko, heute an einer epilepsiechirurgischen Operation zu versterben, ist äußerst gering. Und dieses Risiko besteht nur einmal - während des Eingriffs. Dem gegenüber steht bei einer unkontrollierten Epilepsie das SUDEP-Risiko: immer wieder, jeden Tag und jedes Jahr.

Es geht nicht darum, Risiken auszublenden, sondern sie gegeneinander abzuwägen – und Patient:innen die Informationen zu geben, die sie für eine informierte Entscheidung brauchen.

Genau darum ging es gestern im Epilepsiezentrum Hamburg: um Epilepsiechirurgie und Neurostimulation, um Erfolgsaussichten und Risiken und die Frage, wann ein weiterer Behandlungsschritt sinnvoll sein kann.

Besonders eindrücklich waren die persönlichen Erfahrungsberichte der Patient:innen: Sie erzählten von ihren Belastungen durch die Epilepsie, wie sie die Operation erlebt haben und was sich danach für sie verändert hat.

Ein herzliches Dankeschön an das Epilepsiezentrum Hamburg, an Dr. Voges und Dr. Sauvigny für ihre engagierten Vorträge zu den verschiedenen Verfahren, zu SUDEP und SUDEP-Prävention, an Milka Loff Fernandes für ihre einfühlsame Moderation und besonders an die Patient:innen, die ihre Erfahrungen so offen mit uns geteilt haben. ❤️

Ermöglicht wurde die Veranstaltung auch durch die Unterstützung von LivaNova, tVNS und EASEE by Precisis.

Adresse

Am Sandtorkai 48
Hamburg
20457

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