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Ars & Humanitas e.V. Hamburg Wir fördern Kunst und soziale Projekte

Ein Jahr ohne Pater Ivan! Gott hab ihn selig! Ein Posting von einem seiner Kinder. Ein kleines Mädchen, an das ich mich ...
12/09/2026

Ein Jahr ohne Pater Ivan! Gott hab ihn selig! Ein Posting von einem seiner Kinder. Ein kleines Mädchen, an das ich mich gut erinnern kann. Sie wuchs mit ihrem Bruder im Heim auf. Heute ist sie eine selbstständige, selbstbewusste junge Frau und selbst Mutter. Die Kinder nannten ihn liebevoll Großvater:

Ein Jahr ohne dich…

Ich bin dem Tod in all den Jahren in vielen Formen begegnet. Ich weiß, was er ist. Wir alle wissen es. Jeder Tod ist ganz anders. Doch genau vor einem Jahr begann ich, ihn auf eine andere Art zu begreifen, denn dieses Mal tat er mir sehr weh. Und die Wut überkam mich, große Wut. Bis heute empfinde ich Wut. Hätte ich doch nur die Kraft, das zu ändern. Die Zeit zurückzudrehen, noch bevor mein Großvater ins Krankenhaus kam, aus dem er nicht lebend herauskommen würde. Ich sitze da und denke darüber nach, wie egoistisch ich in dieser Hinsicht bin.
Mein Großvater wusste, dass er viele gesundheitliche Probleme hatte, sehr viele, aber er wollte all die Jahre nicht im Krankenhaus bleiben, er wollte nicht von irgendwelchen „Spezialisten“ behandelt werden. Er vertraute ihnen nicht. Er glaubte nur an den Willen Gottes. Er wollte nicht einfach nur im Bett liegen und zwischen vier Wänden eingesperrt sein. Er ging nur für kurze Zeit ins Krankenhaus, wenn sein Zustand sehr ernst war, und kam dann wieder heraus. Er sagte: „Wenn es so bestimmt ist, werde ich weiterleben, wenn nicht, werde ich gehen.“
Mir traten Tränen in die Augen und mein Herz zog sich zusammen, wenn ich sah, dass er nicht bleiben wollte, um vollständig geheilt zu werden, und nicht nur, um „geflickt“ zu werden. Er war sehr eigensinnig. Wir, seine Angehörigen, kennen ihn. Es gab keine Kraft der Welt, die ihn dazu hätte zwingen können, länger im Krankenhaus zu bleiben, wenn er sich nicht bereits in einem sehr kritischen Zustand befunden hätte.
Es gab Diäten und Einschränkungen, er musste auch Medikamente einnehmen … nun, ratet mal – er nahm die Medikamente nur ab und zu ein. Es gab Leute, die ihn daran erinnerten und diese Dinge im Auge behielten. Was die Ernährung anging, gab er sich Mühe, aber die Einschränkungen gefielen ihm nicht. Außerdem aß er gerne Süßigkeiten. Über Bewegung brauchen wir gar nicht erst zu reden.
Ich kenne ihn seit 2011, seit er noch ein Kind war. Ich habe ihn zusammen mit all den anderen aufwachsen sehen. Ich habe ihn nie wirklich ausruhen sehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einer sehr schwierigen Situation vor einiger Zeit sah ich ihn zum ersten Mal in all den Jahren im Bett liegen. Ein schrecklicher Anblick. Der Mann aus Stein – nach so vielen Jahren im Bett. Ein Teil meiner Seele war schon damals verloren gegangen.
Ein oder zwei Monate vergingen nach dem schweren gesundheitlichen Vorfall, und schon war er wieder auf den Beinen. Er konnte zwar nicht weit laufen, aber es gab einfach nichts, was ihn aufhalten konnte. Nichts. Er hatte zwei Krücken, und das war’s. Ständig in Bewegung.

„Die Menschen, meine Kinder und die Tiere warten auf mich.“

Er kannte keine Ruhe. Um genauer zu sein: Er wollte sie gar nicht. Er liebte das Chaos und es, von Menschen und Tieren umgeben zu sein. In seinem Zimmer, bevor er starb – das werde ich nie vergessen –, waren Kaninchen, Papageien (viele), Hunde, die er immer hatte, und einige seiner erwachsenen Kinder (mich eingeschlossen) um ihn herum. Er war immer von einigen seiner Liebsten umgeben. Er blieb nie allein, und wenn er doch einmal allein war, rief er jemanden an, der ihm Gesellschaft leistete.

Eine jugendliche Seele, gefangen in einem „geplagten und gealterten“ Körper. Ein MENSCH, der so fleißig und seinem Ziel so ergeben war. Ein so gütiger, fröhlicher und edler Mensch. Es gab niemanden, dem er nicht die Hand gereicht hätte. Ich bewundere ihn bis heute.
Wie hat er das alles geschafft? Vor allem mit großem Willen und Eifer. Seine Seele war so groß, dass sie ein ganzes neues Universum hätte fassen können. Da bin ich mir sicher. Er selbst war eine große Seele, wie ein reines, sehr starkes Licht in einem sehr dunklen Raum.

Und wenn er dich umarmte, wusstest du, dass alles gut werden würde. Alles, was einen Menschen belastet, verschwand. Es blieb nur das Gefühl von Geborgenheit und Ruhe.

Ich vermisse es, dass er mich nicht mehr umarmen und mir sagen kann: „Meine Liebe, alles wird gut, mach dir keine Sorgen“ …

Er war sehr positiv und konnte einen Menschen mit so viel Wärme erfüllen, dass man seine Probleme und all das Böse dieser Welt vergaß.

Um es euch zu sagen, damit eure Seele – oder meine in diesem Moment – während ich dies schreibe – er lebte bis zum Ende so, wie er es wollte, nicht innerhalb der vier Wände eines Krankenhausbettes (ganz zu schweigen von den Stunden im Krankenhaus, bevor er zur Ruhe kam), sondern in seiner eigenen Welt, die er selbst geschaffen hatte. Mit seinen Lieben, mit seinen Tieren, mit seinen Angehörigen, in dem Kloster, das er gebaut hatte und dem er die Jahre seines Lebens gewidmet hatte.

Und jetzt, wenn ich darüber nachdenke, würde ich nichts daran ändern. Ich hätte ihn nicht in den Krankenhäusern gelassen, nur um ihm noch einen Tag Leben zu schenken, während er dort gleichzeitig unglücklich gewesen wäre. Wenn ich könnte, würde ich ihm all die Schmerzen nehmen, die er durch seine Krankheiten erlitten hat. Jetzt denke ich wieder daran, dass ich ihn nie klagen gehört habe. Ich denke nach, denke nach und kann mich nicht erinnern. Er hat sehr gelitten, aber nach außen hin war er hart wie Eisen. Er hat sich weder über das Leben noch über seine Qualen noch über die Schmerzen beklagt. Aber sag einfach „Leben“.

Wie er sagen würde, wenn er noch am Leben wäre:

„Mein menschliches Leben hier auf Erden ist zu Ende. Glaubt daran, und wir werden uns dort oben wiedersehen.“
Ich glaube, um deinetwillen glaube ich, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden!

Wenn man jemanden sehr intensiv liebt, ist es, als würde man ein Stück seiner Seele mit ihm austauschen. Er nimmt ein Stück von dir, und du ein Stück von ihm. Und wenn dieser Mensch geht, geht ein kleines Stück von dir mit ihm. Vielleicht tut es deshalb so weh. Ich weiß es nicht…
Aber ich weiß, dass ein Teil von ihm in mir geblieben ist… In meinen Augen. In meinen Worten. In der Art, wie ich die Welt liebe. In all den kleinen Dingen, von denen ich gar nicht bemerkt hatte, dass ich sie mir in all den Jahren von ihm angeeignet hatte. Und ich glaube fest daran, dass er meine Augen benutzt, um die Welt zu sehen. Der Satz „die Welt durch meine Augen sehen“ wird nicht ohne Grund gesagt. Jetzt verstehe ich ihn vielleicht besser als je zuvor.

Deshalb, DEDI, eines Tages werde ich dich mitnehmen, damit du die Welt durch meine Augen siehst. Ich werde dich überall hinbringen, wo es Schönheit gibt. Zu jedem guten Wesen. Ich werde dir alles zeigen, was es wert ist, gesehen zu werden.

Ich werde nicht weinen (nicht viel … ich lüge schon wieder), nur weil du gegangen bist. Ich werde lächeln, auch weil ich das Glück hatte, dich kennenzulernen. Weil ich dich hatte. Weil du der wichtigste Mensch warst, der mich großgezogen hat. Und weil ich heute dank dir das bin, was ich bin. Was für ein großes Glück!

Ich kann mir kein Leben vorstellen, in dem ich dich nicht kenne.

Ein Jahr später vermisse ich dich noch mehr. Das kannst du dir gar nicht vorstellen. Und ich werde dich immer vermissen.

Aber solange ich hier bin, werden auch deine anderen Kinder, deine Lieben und sogar deine Tierchen, die ein Teil von dir sind, hier sein.
Du kannst dir gar nicht vorstellen, welches Vermächtnis du hinterlassen hast.

Deine Erinnerung wird ewig währen! 🕊️
Ich liebe dich, Opa. Bis bald. ❤️

Liebe Freunde,ich hoffe, es geht euch allen gut! Ich möchte euch mit großer Freude mitteilen, dass Herr Konsul Fröhlich ...
19/08/2026

Liebe Freunde,

ich hoffe, es geht euch allen gut!

Ich möchte euch mit großer Freude mitteilen, dass Herr Konsul Fröhlich ein signiertes Exemplar der Waterkant an den Ministerpräsidenten Daniel Günther übergeben hat. Diese bedeutende Geste ist nicht nur eine Anerkennung für die Arbeit, die wir alle in dieses Projekt gesteckt haben, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung, für die kulturelle Zusammenarbeit.

Der Empfang des Ministerpräsidenten Günther, war ein besonderer Moment, der die Relevanz und das Engagement unseres Vereins unterstrich. Wir sind stolz darauf, dass unsere Bemühungen in dieser Form gewürdigt werden. Zudem motiviert es uns, weiterhin gemeinsam an dem kulturellen Austausch zu arbeiten.

In den kommenden Wochen werden wir weitere Informationen und Updates zu geplanten Veranstaltungen, Kooperationen und Möglichkeiten zur Beteiligung bereitstellen. Seid also gespannt, auf das, was kommt!

Herzliche Grüße an euch alle!

Euer Christo

Gegen Migration aus Not und Verzweiflung - Zukunftsperspektive für junge Familien, kostenfreie medizinische Versorgung und Begegnung durch Kunst und Kultur im Heimatland.

DIE WATERKANT Meine Damen und Herren!Alles hat mit Claus-Peter Lieckfeld begonnen! Ich meine nicht im Jahr 2025 oder so,...
07/06/2026

DIE WATERKANT

Meine Damen und Herren!

Alles hat mit Claus-Peter Lieckfeld begonnen! Ich meine nicht im Jahr 2025 oder so, sondern damals im Jahre 2009, als wir uns im Hof des Klosters in Novi Han bei Pater Ivan zum ersten Mal trafen. Claus-Peter – von seinen Freunden wird er liebevoll CP genannt.

Zerzaustes volles Haar, lässige Erscheinung, ein fingerendgliedgroßer Bleistiftstumpf in der Hand, dazu ein verschissenes, dicht beschriebenes Notizbuch… Tja! CP, wie er lebt und liebt. Damals kannte ich ihn noch nicht, aber erkannt habe ich ihn sofort! Kaum habe ich ihn angesprochen, da hatte ich den Eindruck, wir kennen uns schon lange… Beide waren wir wegen Pater Ivan auf diesem Hof. Ein Mensch aus der bulgarischen Provinz, der Unmögliches geleistet hat, um Armen und Schwachen beizustehen. Auf unterschiedliche Weise hatten Claus-Peter und ich von ihm erfahren und fanden uns gleichzeitig auf dem Hof des Klosters ein. Schon am selben Abend im dörflichen Restaurant wussten wir, dass wir gemeinsam etwas unternehmen wollten. Kurze Zeit später wurde die Idee von Ars und Humanitas geboren! In kürzester Zeit fanden sich Mitstreiter in Hamburg – solche mit und solche ohne Migrationshintergrund. Allen voran Claus-Peter, der mit seinem norddeutschen Migrationshintergrund in Bayern lebt.

Wir, damit meine ich die Ars und Humanitas e. V. Hamburg, verstehen uns als Bauarbeiter, genauer gesagt, als Brückenbauer. Wir wollten Brücken der Solidarität und Verständigung bauen. Zwischen Menschen, Kulturen und Regionen, zwischen denen, die mehr haben, und denen, die weniger haben…

Vor gut einem Jahr saßen wir zu dritt: CP, Christian Kaiser und ich. Die Idee war geboren – ein Bildband sollte es sein! Ein Bildband, der all das verbindet, was uns lieb und wichtig ist. Mit Christian teilen wir die Liebe zur Fotografie und Natur; mit CP die Zuneigung zu Heimat – seiner alten und meiner neuen. Und natürlich, als Brückenbauer, wollten wir wieder einmal eine Brücke schlagen. Eine Brücke vom Nordwest- nach Südosteuropa. Nicht mehr und nicht weniger! So wurde die Idee zu diesem Buch geboren… Kaum wurde sie ausgesprochen, da hatte CP schon die genaue Vorstellung, wie die Geschichte sein würde. Christian konnte sogleich schlappe 20.000 atemberaubend schöne Bilder beisteuern! Ich war nicht dazu in der Lage, die geeigneten Bilder auszusuchen… Wenn es nach mir gegangen wäre, würde ich einen Bildband mit etwa 20.000 Bildern drucken wollen… Ich lauschte den Kommentaren und Erklärungen von Christian und Claus-Peter zu den Bildern und war hin und weggerissen… Dann ergab sich alles doch ganz schnell und natürlich!

Xavier Sedlmaier (genannt Xaver) hat das Buch zu dem geformt, was es ist, und ihm den letzten Schliff gegeben, die Geschichten geordnet und so dargestellt, dass „es fließt“…

Dann kam es auf Velina an – Vorstandsmitglied von Ars und Humanitas. Sie musste das Buch übersetzen. Wir hätten es und würden es niemand anderem anvertraut! CP zu übersetzen, ist alles andere als leicht! Er hat die Angewohnheit, zwischen den Zeilen mindestens genauso viel zu schreiben wie in den Zeilen. Das hat Velina vermocht: beides ins Bulgarische zu übersetzen!

Jetzt dürfen wir heute das Werk in der Hand halten, meine Damen und Herren! Ein Heimatbuch! Ein ganz besonderes! Ein Heimatbuch, das andere nicht nur NICHT ausschließt, sondern miteinbezieht. Eine Hommage an die norddeutsche Heimat, eine Hommage an Europa, das uns allen lieb und teuer ist. In einer Zeit, in der es wie nie zuvor auf uns Europäer ankommt.

Und das gleichzeitig in zwei Sprachen geschrieben: in zwei der meistverbreiteten Sprachen in Europa: Deutsch und Bulgarisch!
Ok, ok… Für die bulgarische Sprache stimmt das mhh, bedingt, und wenn, dann betrifft es den Kirchenslawischen. In der Wissenschaft gebräuchliche Begriffe für diese Sprache sind Urslawisch oder Protobulgarisch! Eine Sprache, die ich nicht wirklich beherrsche!

Aber, meine Damen und Herren! Wir haben das Datum für die Buchvorstellung bewusst ausgewählt! Wir wollen gleichzeitig das Fest der heiligen Brüder Kyrill und Method begehen, die im neunten Jahrhundert das Fundament für das sog. kyrillische Alphabet gelegt haben, um die Bibel ins Kirchenslawische übersetzen zu können.

In Bulgarien werden beide Brüder am 24. Mai geehrt. Ein Nationalfeiertag, der schon VOR der Zeit der Gründung des Nationalstaates (nämlich seit 1851) zelebriert wird. An diesem Tag werden in Bulgarien Bildung, Kultur und Wissenschaft gefeiert! Ein besonderer Tag! Meiner Meinung nach der schönste Feiertag.

Tatsächlich haben die beiden Brüder ihre Schriften im neunten Jahrhundert weit in Europa verbreitet, um den europäischen Slaven die Möglichkeit zu geben, den Gottesdienst und das Wort Gottes verstehen zu können. Dieselbe Intention, die Martin Luther 600 Jahre später hatte. Allerdings gibt es auch einige kulturhistorische Unterschiede in der Wirkung und Auswirkung der drei überragenden Geister Europas. Gemeinsam ist die paneuropäische Bedeutung.

Papst Johannes Paul II. hat im Jahre 1980 die beiden Slavenapostel Kyrill und Method zu Europas PATRONEN gekürt. Papst Johannes Paul hat anschließend gemeint, Europa soll mit zwei Lungenflügeln atmen. So waren Kyrill und Method das Bindeglied für beide Teile Europas (Ost und West), was den ersten slawischen Papst besonders wichtig war und worauf er großen Wert gelegt hat.

Jedenfalls halten wir ein ganz besonderes Buch in der Hand, meine Damen und Herren! Möglicherweise das einzige, möglicherweise das erste Heimatbuch, das simultan in zwei Sprachen verfasst wurde… und zwar in zwei Sprachen zweier gänzlich unterschiedlicher Regionen Europas!

CP sitzt jetzt angespannt zu Hause in Bayern und ist in Gedanken ganz fest bei uns. Er muss nun die Genesung nach einem Fahrradsturz aussitzen. Seine Ärzte haben es ihm verboten, nach Hamburg zu reisen. Das hat nicht ganz ausgereicht. Hier müsste ich auch energisch einschreiten!

Das, meine Damen und Herren, war die erste Fassung meines Vortrages! Die Wahrheit ist, CP ist heute hier!!! Mein energisches Zureden hat überhaupt nichts bewirkt und er wird seine eigene Rede hier vor Ihnen selber halten! Das war ihm wichtiger als die gut gemeinten Ratschläge einer halben Dutzend Ärzte… DAS WAR IHM WICHTIGER als die ihn nach dem Fahrradsturz plagenden Kopfschmerzen. Daher, meine Damen und Herren, einen kräftigen Applaus für CP, der nun doch seine Rede selber halten wird! Ich freue mich wahnsinnig darauf!

Дами и господа!

Всичко започна с Клаус-Петер Ликфелд! Не говоря за 2025 г. или нещо подобно, а за 2009 г., когато се срещнахме за първи път в двора на манастира в Нови Хан при отец Иван. Клаус-Петер – приятелите му го наричат с любов CP.

Разрошена гъста коса, небрежен външен вид, в ръката си държеше остатък от молив с големината на върха на пръст, а до него – износен бележник, изписан с гъсти редове… Е, да! CP, такъв, какъвто е. Тогава още не го познавах, но го разпознах веднага! Щом го заговорих, имах чувството, че се познаваме отдавна… И двамата бяхме в този двор заради отец Иван. Човек от българската провинция, който е направил невъзможното, за да помогне на бедните и слабите. По различен начин Клаус-Петер и аз бяхме чули за него и се озовахме едновременно в двора на манастира. Още същата вечер в селския ресторант разбрахме, че искаме да направим нещо заедно. Малко по-късно се роди идеята за Ars und Humanitas! За кратко време се намериха съмишленици в Хамбург – такива със и такива без миграционен произход. Начело с Клаус-Петер, който живее в Бавария, но има миграционен произход от Северна Германия.

Ние, с което имам предвид сдружението Ars und Humanitas e. V. Hamburg, се възприемаме като строителни работници, по-точно като строители на мостове. Искахме да изградим мостове на солидарност и разбирателство. Между хора, култури и региони, между тези, които имат повече, и тези, които имат по-малко…

Преди малко повече от година седнахме тримата заедно: CP, Кристиан Кайзер и аз. Идеята се роди – трябваше да бъде книга-албум с фотографии! Албум, който свързва всичко, което ни е скъпо и важно. С Кристиан споделяме любовта към фотографията и природата; с CP – привързаността към родината – неговата стара и моята нова. И, разбира се, като строители на мостове искахме отново да построим мост. Мост от Северозападна към Югоизточна Европа. Нищо повече и нищо по-малко! Така се роди идеята за тази книга… Едва я изрекохме, а CP вече имаше точна представа как ще изглежда историята. Кристиан веднага успя да допринесе с не по-малко от 20 000 зашеметяващо красиви снимки! Аз не бях в състояние да избера подходящите снимки… Ако завишеше от мен, щях да искам да отпечатам книга-албум с около 20 000 снимки… Слушах коментарите и обясненията на Кристиан и Клаус-Петер към снимките и бях възхитен… След това всичко се случи много бързо и естествено!

Ксавиер Седлмайер (наричан Ксавер) оформи книгата такава, каквато е, и й придаде последния щрих, подреди историите и ги представи така, че „да тече“…

След това всичко зависеше от Велина – член на управителния съвет на Arsundhumanitas. Тя трябваше да преведе книгата. На никой друг не бихме го поверили! Да превеждаш Клаус-Петер е всичко друго, но не и лесно! Той има навика да пише между редовете поне толкова, колкото и в редовете. Велина успя да преведе и двете на български!

Днес можем да държим това произведение в ръцете си, дами и господа! Книга за родината! Една съвсем специална! Книга за родината, която не само НЕ изключва другите, а ги включва. Почит към северногерманската родина, почит към Европа, която ни е скъпа на всички. Във време, в което както никога преди всичко зависи от нас, европейците.

И то написана едновременно на два езика: на два от най-разпространените езици в Европа: немски и български!
Добре, добре… Що се отнася до българския език, това е вярно, ммм, донякъде, и ако е така, то се отнася за църковнославянския. Термините, използвани в науката за този език, са праславянски или прабългарски! Език, който аз не владея наистина добре!

Но, дами и господа! Ние съзнателно избрахме датата за представянето на книгата! Искаме едновременно да отбележим празника на светите братя Кирил и Методий, които през IX век положиха основите на така наречената кирилица, за да могат да преведат Библията на църковнославянски.

В България двамата братя се почитат на 24 май. Национален празник, който се чества още ПРЕДИ основаването на националната държава (а именно от 1851 г.). На този ден в България се празнуват образованието, културата и науката! Един специален ден! Според мен най-красивият празник.

Всъщност двамата братя са разпространили своите писания през IX век далеч в Европа, за да дадат възможност на европейските славяни да разбират богослужението и Божието слово. Същата цел, която е имал Мартин Лутер 600 години по-късно. Въпреки това съществуват и някои културно-исторически различия в въздействието и последиците от тримата изтъкнати умове на Европа. Общо за тях е паневропейското значение.

През 1980 г. папа Йоан Павел II обяви двамата славянски апостоли Кирил и Методий за покровители на Европа. Папа Йоан Павел II заяви впоследствие, че Европа трябва да диша с два белодробни крила. Така Кирил и Методий бяха свързващото звено между двете части на Европа (Изток и Запад), което беше особено важно за първия славянски папа и на което той придаваше голямо значение.

Във всеки случай, дами и господа, ние държим в ръцете си една съвсем специална книга! Вероятно единствената, вероятно първата книга за родината, написана едновременно на два езика… и то на два езика от два напълно различни региона на Европа!

CP сега седи напрегнат у дома си в Бавария и с мислите си е изцяло с нас. Той трябва да изчака възстановяването си след падане с велосипед. Лекарите му са му забранили да пътува днес до Хамбург. Това не е било достатъчно. Тук аз също трябваше да се намеся решително!

Това, дами и господа, беше първата версия на моята реч! Истината е, че CP е тук днес!!! Моето енергично убеждаване не е дало никакъв резултат и той сам ще изнесе речта си пред вас! Това беше по-важно за него от доброънамерените съвети на половин дузина лекари…. ТОВА БЕШЕ ПО-ВАЖНО ЗА НЕГО от главоболието, което го мъчеше след падането с велосипеда. Затова, дами и господа, силен аплодисмент за CP, който все пак ще изнесе речта си сам! Очаквам го с огромно нетърпение!

29/05/2026

Liebe Freunde,

ich kann es kaum in Worte fassen, wie überwältigend es ist, unser Buch, unseren Bildband, endlich in den Händen zu halten! Die beeindruckenden Bilder und die fesselnden Texte spiegeln nicht nur unsere Leidenschaft wider, sondern auch die unermüdliche Arbeit, die in dieses Projekt geflossen ist. Die Qualität ist einfach herausragend, und ich bin voller Stolz, dieses Werk mit euch teilen zu dürfen.

Am 5. Juni um 19:00 Uhr in der Alfred Schnittke Akademie in Altona lade ich euch herzlich ein, mit mir gemeinsam in die Welt dieses Buches einzutauchen. Es wird ein Abend voller Inspiration und Austausch, an dem wir die Geschichten hinter den Bildern und Texten erkunden können. Gemeinsam mit Herrn Konsul Fröhlich, der Ars und Humanitas e.V. Hamburg freuen wir uns auf anregende Gespräche und unvergessliche Erlebnisse mit euch, liebe Freunde!

Lasst uns diesen besonderen Moment zusammen feiern und die Kraft der Kreativität und Gemeinschaft spüren! Ich freue mich darauf, euch dort zu sehen.

Herzliche Grüße,
Christo

Wir fördern Kunst und soziale Projekte

Liebe Freunde,die Vorfreude steigt! Ein Herzensprojekt wird endlich Realität: ARS & HUMANITAS präsentiert das Buch des r...
04/05/2026

Liebe Freunde,

die Vorfreude steigt! Ein Herzensprojekt wird endlich Realität: ARS & HUMANITAS präsentiert das Buch des renommierten norddeutschen Schriftstellers Claus-Peter Lieckfeld und des talentierten Hamburger Fotografen Christian Kaiser. „Die Waterkant“ – eine liebevolle Hommage an Norddeutschland, die zudem als Brücke zwischen Nordwest- und Südosteuropa gedacht ist. Seid gespannt auf dieses besondere Werk!

Das Vorwort wurde von niemand Geringerem als dem Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, verfasst. Merkt euch den Termin vor: Am 5. Juni 2026 um 19. Uhr laden wir euch herzlich zur Buchvorstellung in die Alfred-Schnittke-Akademie ein.

Alfred Schnittke Akademie International
Max-Brauer-Allee 24
22765 Hamburg

Der Honorargeneralkonsul der Republik Bulgarien in Norddeutschland - Michael Thomas Fröhlich, sowie Christo Alexiev von Ars & Humanitas e.V. freuen sich darauf, euch zu diesem besonderen Anlass willkommen zu heißen.

Zudem feiern wir im Rahmen dieser Veranstaltung den schönsten bulgarischen Nationalfeiertag: den Tag der Heiligen Kyrill und Methodius. Dieser Tag, der Schrifttum, Bildung und Wissenschaft gewidmet ist, wird in Bulgarien seit 1851 gefeiert – ein Anlass, der es wert ist, gebührend zelebriert zu werden!

Freut euch auf eine aufregende Buchvorstellung und eine gesellige Feier! Für die musikalische Untermalung sorgt Daria-Karmina Iossifova – Molier am Klavier, während Christo köstliche Weine für euch auswählen wird.

Um die Veranstaltung optimal zu planen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an [email protected]

Wir freuen uns auf euch und auf einen unvergesslichen Abend!

Herzliche Grüße,
Euer ARS & HUMANITAS Team

14/04/2026

Liebe Freunde,

Das Bulgarische Fernsehen hat uns (Ars & Humanitas e. V. Hamburg) am Karfreitag eine 20-minütige Sendung gewidmet. Ich durfte über unsere Aktivitäten berichten und über die Unterstützung der Hamburger für unsere Projekte. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um dafür zu werben, dass sich ein Arzt bzw. ein Zahnarzt für die Poliklinik in Jakimovo finden lässt und natürlich über unsere Buchvorstellung am 05.06.2026 in der Alfred-Schnittke-Akademie in Hamburg. Der namhafte bulgarische Schriftsteller und Träger des europäischen Literaturpreises, Georgi Burdarov, hat sich per Video-Botschaft an uns gewandt. Eine große Anerkennung für unsere Arbeit war spürbar, was mich sehr berührt hat.

Herzliche Grüße,
Christo

https://youtube.com/playlist?list=PLEDAtsKHD2fAxD9iYjtbk5m78zwb3-6EA&si=uJUW0qQOzrb4qIJP

Die nächste Veranstaltung von Ars & Humanitas e. V. Bitte um Voranmeldung unter christo.alexiev@web.de!
12/04/2026

Die nächste Veranstaltung von Ars & Humanitas e. V.

Bitte um Voranmeldung unter [email protected]!

29/03/2026
Eine sehr sehenswerte Ausstellung in Sofia!https://youtu.be/fU74qizpTrQ?is=EL10P5sESfk4MO7n
29/03/2026

Eine sehr sehenswerte Ausstellung in Sofia!

https://youtu.be/fU74qizpTrQ?is=EL10P5sESfk4MO7n

Wenn Mann überlegt fallen einem sofort in Deutschland zwei Namen ein ... Gabrielle Münter und Paula Moderson-Becker ein. In Europa kann Mann auf die Schnelle...

Liebe Freunde,für diejenigen, die gestern Abend nicht dabei sein konnten, möchte ich euch einen kurzen Bericht über das ...
24/02/2026

Liebe Freunde,

für diejenigen, die gestern Abend nicht dabei sein konnten, möchte ich euch einen kurzen Bericht über das beeindruckende Konzert gestern Abend geben. Noch immer sind meine Eindrücke frisch und lebendig. Bereits beim Betreten der Kirche wurde mein Blick von einem prachtvollen, funkelnden Steinway-Konzertflügel angezogen, den man dort nicht unbedingt erwartet hätte. Seine honigfarbenen Klänge erfüllten den Raum und schufen eine Atmosphäre, die zum Träumen einlud.

Das Programm umfasste eine spannende Auswahl an Stücken, von klassischen Kompositionen bis hin zu jazzigen Klängen und Musical-Melodien. Besonders bemerkenswert war die Rückkehr von Cornelia zu ihren Wurzeln als Sopranistin. Ihre Gesangseinlagen bereicherten das Konzert auf wunderbare Weise.

Es war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, einem Konzert beizuwohnen, das zugunsten von Arsundhumanitas veranstaltet wurde, und ich danke den Organisatoren, Cornelia Schönemann und Andreas Gärtner, sowie dem Kantor der Martin Lutherkirche in Hamburg, Kasimir Sydov, und natürlich der Gemeinde, die dieses wunderbare Event ermöglicht haben.

Wie so oft entstanden während des Abends auch Ideen für neue Projekte, und ich freue mich darauf, euch darüber bald informieren zu können.

Herzliche Grüße,
Christo

Adresse

Julius-Brecht-Str. 11
Hamburg
22609

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