Hamburger Gabenzaun e.V. am Hauptbahnhof

Hamburger Gabenzaun e.V. am Hauptbahnhof www.hamburger-gabenzaun.de

Hamburger Gabenzaun e.V. DE21 2005 0550 1215 1366 96 Hamburg brauchte einen Gabenzaun! Einen Zaun der nicht trennt, sondern verbindet!
(360)

Der Hamburger Gabenzaun e.V. bietet seit 2017 eine der niedrigschwelligsten Anlaufstellen für obdach- und wohnungslose Menschen in Hamburg. Unsere Hilfsangebote richten sich an Betroffene, die sich am Hauptbahnhof aufhalten und aus verschiedenen Gründen nicht an umliegende Einrichtungen oder an Straßensozialarbeiter angebunden sind. Als „Zaunhelfer“ sind wir ehrenamtlich tätig und verstehen uns al

s Bindeglied und Lotse zwischen Straße und Hauptamt. Wir vermitteln oder begleiten Betroffene, die unsere Unterstützung wünschen, zu den entsprechenden Anlaufstellen und Einrichtungen. Während unserer Zaunzeiten am Heidi-Kabel-Platz bauen wir Vertrauen zu unseren Gästen auf und bieten ihnen einen geschützten Raum, in dem sie gesehen werden und Akzeptanz und Wertschätzung erleben – bedingungslos. Wir werden dabei als „fremde Freunde“ verstanden, die bei „Kaffee, Snacks & Schnack“ verlässlich da sind, zuhören und bei Bedarf individuell helfen oder vermitteln. Durch die Begegnungen auf Augenhöhe erleben unsere Besucher selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit. Das erleichtert ihnen den Zugang zum „klassischen“ Hilfesystem, sodass erste Schritte hin zu einem (für sie) „gelingenderen“ Leben möglich werden. Schritte, die wir
gerne begleiten – und zwar so lange, wie vom jeweiligen Gast gewünscht.

Die kommenden Tage werden wärmer – auch hier im Norden. Viele von uns werden die Wärme genießen, nach den eher kühlen Wo...
16/06/2026

Die kommenden Tage werden wärmer – auch hier im Norden. Viele von uns werden die Wärme genießen, nach den eher kühlen Wochen der vergangenen Monate. Doch Wärme ist nicht für alle nur angenehm.

Gerade ältere Menschen und Menschen, die auf der Straße leben, sind an heißen Tagen besonders gefährdet. Ältere Menschen trinken oft zu wenig und wer ohne Obdach lebt, hat nicht immer einfachen Zugang zu Trinkwasser. Wir können diese Probleme nicht von heute auf morgen lösen. Aber manchmal sind es die kleinen Dinge, die helfen. Zum Beispiel eine zusätzliche kleine Flasche Wasser im Rucksack oder in der Tasche. Nicht für uns selbst, sondern für den Fall, dass wir unterwegs jemanden treffen, der sichtbar unter der Hitze leidet.

Ein kleines „Erste-Hilfe-Wasser“.

Die Flasche fällt im Alltag kaum ins Gewicht. Wenn sie aber gebraucht wird, kann sie zu einer großen Hilfe werden.

Habt ihr euer „Erste-Hilfe-Wasser“ schon eingepackt?

CaféZeit 10.06.2026Es war still an diesem Mittwoch.Windstill. - Und doch voller Leben.Obwohl es immer wieder leicht nies...
15/06/2026

CaféZeit 10.06.2026
Es war still an diesem Mittwoch.

Windstill. - Und doch voller Leben.

Obwohl es immer wieder leicht nieselte, ließen sich viele unserer Gäste davon nicht aufhalten. Unter den Vordächern draußen ließ es sich gut aushalten, und so saßen einige bei Kaffee und Gesprächen an der frischen Luft.

Drinnen und draußen entstand das, was eine CaféZeit ausmacht: Menschen kamen miteinander ins Gespräch. Gruppen fanden sich zusammen, lösten sich wieder auf und fanden sich neu. Es wurde erzählt, zugehört und gelacht. Gäste tauschten sich untereinander aus, aber auch mit den .

Mit 42 gehörte diese CaféZeit zu den stärker besuchten Nachmittagen.
Auf dem Speiseplan standen Kartoffelsuppe und Früchtejoghurt. Ein kleines Extra gab es dank einer Spende der : echte belgische Schokolade. Man konnte vielen Gästen ansehen, wie sehr sie diesen kleinen Luxus genossen haben.

Auch unsere von der hatten trotz des Nieselregens gut zu tun. Damit das Futter trocken blieb, zogen sie kurzerhand unter das Vordach um. 17 Menschen nutzten für ihre 33 Tiere das Angebot.

In den vergangenen Wochen hatten wir oft von vielen neuen Gästen berichtet. Nachdem sich das zuletzt etwas gegeben hatte, kamen in dieser Woche wieder mehr Menschen zum ersten Mal zu uns. Persönliche Anliegen standen diesmal etwas weniger im Vordergrund. Einige Themen aus der Woche konnten dennoch gemeinsam bearbeitet werden. Und am Ende konnten wir noch 14 Menschen mit Hygieneartikeln und Kleidung versorgen.

Der Moment des Tages?
Vielleicht war es diesmal die Ruhe. Nicht die Stille ohne – sondern die besondere Ruhe eines Ortes, an dem 42 Menschen für ein paar Stunden einfach zusammen sein konnten.

Wenn Menschen zur Kulisse werdenIn den vergangenen Wochen beobachten wir eine Entwicklung, die uns zunehmend beschäftigt...
13/06/2026

Wenn Menschen zur Kulisse werden

In den vergangenen Wochen beobachten wir eine Entwicklung, die uns zunehmend beschäftigt.

Immer häufiger werden in sozialen Medien Bilder und Videos von obdachlosen oder suchtkranken Menschen veröffentlicht. Oft sind Gesichter deutlich erkennbar. Gefilmt werden Menschen in schwierigen Lebenssituationen, in Momenten der Krise oder der Hilflosigkeit. Die Aufnahmen verbreiten sich schnell, erzeugen Aufmerksamkeit und sorgen für viele Reaktionen.

Doch was bedeutet das für die Menschen, die dort zu sehen sind?
Hinter jedem Gesicht steht ein . Mit einer Geschichte. Mit Angehörigen. Mit Freunden. Mit einer Vergangenheit und einer Zukunft. Wer würde wollen, dass der schwierigste Moment des eigenen Lebens ungefragt gefilmt und öffentlich verbreitet wird?

Aufklärung über Armut, Wohnungslosigkeit und Suchterkrankungen ist wichtig. Darüber zu berichten ist richtig. Aber zwischen Berichterstattung und Bloßstellung liegt ein großer Unterschied. Menschen verlieren ihre Würde nicht dadurch, dass sie arm, obdachlos oder krank sind. Sie verlieren sie dort, wo andere sie nur noch als Motiv für Reichweite betrachten.

Auf diesen Missstand hat in diesen Tagen auch Jenny vom aufmerksam gemacht. Wir teilen ihre Sorge und halten es für wichtig, darüber zu sprechen.

Vielleicht sollten wir uns bei jedem Bild und jedem Video eine einfache Frage stellen:
Hilft diese Veröffentlichung dem Menschen, der dort gezeigt wird – oder hilft sie vor allem demjenigen, der sie veröffentlicht?

Der Hamburger Gabenzaun steht für , und . Und dazu gehört für uns auch der Schutz der und der Menschen, denen wir begegnen.

Es gibt die, die ganz viel schnacken.Es gibt die, die mit einem   rasen.Es gibt die, die auf den Rücken achten.Es gibt d...
12/06/2026

Es gibt die,

die ganz viel schnacken.
Es gibt die, die mit einem rasen.
Es gibt die, die auf den Rücken achten.
Es gibt die, die nicht die prellen.

Es gibt die, die ganz viel blitzen.
Es gibt die, die die nicht zeichnen.
Es gibt die, die drehen.
Es gibt die, die in die Kugel schauen.

Es gibt die, die mal quietschen lassen.
Es gibt die, die Lasten tragen.
Es gibt die, die gerne schütteln.
Es gibt die, die unsichtbar sind.

Es gibt sie alle in der Vereinswelt, des . Und wir wollen sie euch nach und nach in den nächsten Wochen vorstellen und hoffen, ihr habt Lust darauf.

Aber erstmal euch allen ein schöner



Verweis- und ZaunZeit 08.06.2026Was für ein Tag.Es war wieder einer dieser Nachmittage, die in aller Ruhe beginnen. Fast...
11/06/2026

Verweis- und ZaunZeit 08.06.2026
Was für ein Tag.

Es war wieder einer dieser Nachmittage, die in aller Ruhe beginnen. Fast schon zu ruhig. Doch wie so oft in den letzten Wochen blieb es nicht dabei.

Am Ende konnten wir 32 am begrüßen. Mit Kaffee, Tee, Bouillon, Gesprächen und bei den Dingen, die allein oft kaum zu bewältigen sind. Besonders die Fragen rund um Briefe, Formulare und Unterlagen nehmen derzeit wieder zu. Wenn Menschen bereit sind, sich mitten am beraten zu lassen, zeigt das oft, wie groß der Druck geworden ist.

Ein kam völlig aufgelöst zu uns. Zwei Briefe in der Hand. Weil er nie lesen gelernt hatte, hatte er große Angst vor dem Inhalt. Gemeinsam schauten wir hinein. Am Ende war es eine kleine Rückfrage, die schnell geklärt werden konnte, und eine Bestätigung, die erklärt und unterschrieben werden musste. Aus großer Sorge wurde innerhalb weniger Minuten spürbare Erleichterung.

Ein anderer Gast beschäftigt uns schon seit einigen Tagen. Wir bemerkten, dass es ihm zunehmend schlechter ging – nicht körperlich, sondern seelisch. Er ist näher an der 90 als an der 80 und lebt in einer einfachen Unterkunft. Eigentlich ein Ort, an dem man erwarten würde, dass sich gegenseitig unterstützen. Doch stattdessen wird immer wieder sein Türschloss verklebt. Mehrfach musste bereits der Schlüsseldienst kommen, oft nachts und in Begleitung der Polizei. Manchmal dauert es bis zum nächsten Morgen. Dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf Stühlen im Gemeinschaftsraum zu schlafen.

Dieses Bild lässt uns nicht los: Ein alter, gebrechlicher Mann, der auf Stühlen übernachten muss, weil andere Menschen ihm das Leben schwer machen.
Kein Wunder, dass er noch einmal einen möchte. Weit weg von Hamburg. In einem anderen Bundesland.

Mit einer heißen Bouillon in der Hand zog er später weiter. Was aus seinen Plänen wird, wissen wir noch nicht. Aber eines wissen wir: Er hat uns schon öfter überrascht. Und deshalb drücken wir ihm fest die Daumen.

Wir sind auch dabei! 😊Am Samstag, 20.06.2026 ab 12 Uhr wird der Hamburger Rathausmarkt zur längsten Tafel der Stadt.Unte...
10/06/2026

Wir sind auch dabei! 😊
Am Samstag, 20.06.2026 ab 12 Uhr wird der Hamburger Rathausmarkt zur längsten Tafel der Stadt.
Unter dem Motto „Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt“ kommen Menschen, Vereine, Initiativen und Organisationen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und Hamburgs Vielfalt sichtbar zu machen.

Auch wir vom sind vor Ort und freuen uns auf viele Begegnungen, interessante Gespräche und bekannte wie neue Gesichter.

Ihr findet uns im Bereich „Miteinander & Soziales“ in der Nähe der Bühne.

Kommt gern vorbei, sagt Moin und schnackt mit uns an Hamburgs längster Tafel. 😊

Wer fehlt eigentlich in der Statistik?Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat seinen Armutsbericht 2026 veröffentlicht.Ei...
09/06/2026

Wer fehlt eigentlich in der Statistik?
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat seinen Armutsbericht 2026 veröffentlicht.
Eine Zahl daraus hat uns besonders nachdenklich gemacht:
18,9 % der Menschen in Hamburg leben laut Bericht unterhalb der Armutsgrenze.
Doch noch interessanter ist eine andere Frage:
Wer taucht in solchen Zahlen gar nicht auf?
Der Paritätische weist selbst darauf hin, dass obdachlose und wohnungslose Menschen in diesen Auswertungen häufig nicht oder nur unzureichend erfasst werden, weil die Datengrundlage auf Haushalten basiert. Menschen ohne eigenen Haushalt fallen dadurch oft durch das Raster.
Das bedeutet:
Selbst diese hohen Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte.
Wir erleben jede Woche Menschen, die keinen festen Wohnraum haben, die von Sofa zu Sofa ziehen, in Einrichtungen leben oder auf der Straße übernachten. Menschen, deren Lebensrealität in vielen Statistiken kaum sichtbar wird.
Deshalb lohnt sich ein Blick in den Bericht.
Nicht wegen der Zahlen allein.
Sondern weil hinter jeder Zahl ein Mensch steht.
Wer den Bericht lesen möchte, findet ihn hier:
Der Paritätische Armutsbericht 2026 „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“
Liebe Grüße vom
Link:https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Armutsbericht/doc/Armutsbericht_2026_Wachsende_Armut_Schrumpfende_Sicherheit.pdf






08/06/2026

CaféZeit 03.06.2026
Manchmal sind es die unscheinbaren Nachmittage, die besonders lange nachwirken.
Keine großen Ereignisse. Keine außergewöhnlichen Geschichten.
Einfach ein Café voller Menschen.
29 Gäste fanden am Mittwoch ihren Weg ins . Manche kamen direkt zur Tür herein und suchten sich ihren Stammplatz. Andere blieben zunächst stehen, schauten sich um und entschieden dann, wo sie sich dazusetzen wollten.
Schon kurz nach Beginn waren die ersten Gespräche im Gang. An einem Tisch wurde gelacht, am nächsten aufmerksam zugehört. Hier ging es um den Alltag, dort um Pläne, Sorgen oder die Frage, wie es weitergehen kann.
25 Gäste ließen sich Würstchen mit Kartoffelsalat schmecken. Zum Nachtisch gab es verschiedene selbstgemachte Quarkspeisen, die viele an früher erinnerten. An Zuhause. An Familienfeiern. An Zeiten, die für manche weit weg erscheinen.
Doch das Besondere an diesem Nachmittag war etwas anderes.
Es war die Selbstverständlichkeit, mit der alle miteinander umgingen.
Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten saßen zusammen, tranken Kaffee, führten Gespräche und verbrachten Zeit miteinander.
Nebenbei konnten wir mit einem Klienten wichtige Unterlagen bearbeiten und ihn bei seinen nächsten Schritten unterstützen. Auch die Sachmittelausgabe wurde gut angenommen. 18 Personen fanden dort Dinge, die sie aktuell brauchten.
Der Moment des Tages?
Vielleicht gab es diesmal gar nicht den einen besonderen Moment.
Vielleicht war es vielmehr die Atmosphäre.
Dieses Gefühl, dass für ein paar Stunden niemand etwas darstellen musste.
Dass man willkommen war.
Dass man einfach da sein durfte.
Und manchmal ist genau das mehr wert, als man auf den ersten Blick sieht.






Moin aus Hamburg! 🌸Heute werfen wir einen Blick in unseren Kalender. Die markierten Termine zeigen, wo ihr uns in der ko...
07/06/2026

Moin aus Hamburg! 🌸
Heute werfen wir einen Blick in unseren Kalender. Die markierten Termine zeigen, wo ihr uns in der kommenden Woche antreffen könnt.
📅 Montag –
📍 Heidi-Kabel-Platz
🕑 14:00–16:00 Uhr
Bei Kaffee, Tee und Bouillon sind wir für Gespräche, Verweisarbeit und Unterstützung da. Manchmal geht es um eine Frage, manchmal um einen Antrag – und manchmal einfach um einen kurzen Austausch.
📅 Mittwoch –
📍 Ferdinandstraße 21
🕝 14:30–16:30 Uhr
Von 14:30 bis 15:30 Uhr gibt es für unsere Gäste ein frisch gekochtes Mittagessen mit Dessert. Dazu Kaffee, Tee und die Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen.
Ab 15:30 Uhr öffnen wir die Sachmittelausgabe mit Kleidung, Hygieneartikeln und weiteren Spenden unserer .
🐾 Mit dabei ist auch wieder die :
🕒 15:00–16:00 Uhr
Wir freuen uns auf eine Woche voller Begegnungen und bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit mit Zeit, Spenden, Gesprächen und Unterstützung möglich machen.
Habt einen schönen Sonntag! 😊








Adresse

Heidi-Kabel-Platz (Keine Paketanschrift)
Hamburg
20099

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Hamburger Gabenzaun e.V. am Hauptbahnhof erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen