Ozeanien-Dialog

Ozeanien-Dialog Working together with Communities, NGOs and Churches in for ,

Advocacy, lobbying and campaigning in Europe on socio-political and environmental concerns of civil society and churches in Oceania.

H2O: HAMBURG TO OCEANIA –EIN MEER DER SOLIDARITÄTUnsere Gäste aus Papua-Neuguinea berichten von ihrem vielfältigen Engag...
01/10/2024

H2O: HAMBURG TO OCEANIA –EIN MEER DER SOLIDARITÄT

Unsere Gäste aus Papua-Neuguinea berichten von ihrem vielfältigen Engagement für Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

Freitag, 04. Oktober 202414:00-16:00Uhr
Förderverein Flussschifferkirche e.V.
Hohe Brücke
220459 Hamburg

Adresse

Normannenweg 17-21
Hamburg
20537

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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Our Story

Working together with Communities, NGOs and Churches in #Oceania for #ClimateJustice, #ResourceJustice and #HumanRights.

Im Gegensatz zu ihrem friedlichen Image erlebt die Pazifische Inselregion zunehmend soziale, ethnische und politische Spannungen. Viele der Konflikte werden durch global organisierte, rücksichtslose Ausbeutung natürlicher Ressourcen und daraus resultierende Streitigkeiten befördert, wenn nicht erst verursacht. Den Auswirkungen und den zugrunde liegenden, hochkomplexen globalen Beschaffungs- und Lieferketten, stehen die Lebenswirklichkeiten der Menschen sowie Sorgen und der Protest lokaler Gemeinschaften, Nichtregierungsorganisationen und Kirchen im Pazifik gegenüber.

Der Ozeanien-Dialog möchte diesen zivilgesellschaftlichen Perspektiven und Stellungsnahmen in Deutschland und Europa ein stärkeres Gewicht geben, um in globalen Zusammenhängen insbesondere im Ressourcenbereich nicht überhört zu werden. Deutschland und die EU gehören zu den größten Rohstoffverbrauchern weltweit. Die Bedingungen, untern denen die Rohstoffe, die wir verbrauchen, gefördert werden, gehen uns also alle an – auch das Schicksal der Menschen, die vom Abbau betroffen sind.

Thematische Schwerpunkte der Arbeit sind dabei Klimawandel und Klimagerechtigkeit sowie Tiefseebergbau, der weltweit, aber insbesondere in Ozeanien, rasch an Bedeutung gewinnt. Der weltweit steigende Ressourcenbedarf und die Verknappung von Rohstoffen führen dazu, dass mehr und mehr Staaten und Unternehmen danach streben, auch schwer zugängliche Bodenschätze zu bergen. Trotz der massiven Bedenken von Wissenschaft, Umweltexperten und Nichtregierungsorganisationen, die durch Tiefseebergbau einen gewaltigen und in seinen langfristigen Wirkungen noch nicht abschätzbaren Eingriff in die Ökosysteme der Meere und Küstengebiete befürchten, werden die Planungen und Erkundungen vehement vorangetrieben. In den Pazifischen Inselstaaten formiert sich eine Front von Fischern, Küstengemeinden, NROs und Kirchen, die Tiefseebergbau ablehnen, und die durch friedliche Proteste, Unterschriftensammlungen und Kampagnen versuchen die experimentellen Großprojekte zu verhindern – deren Stimmen sind aber oft nur lokal hörbar.