22/10/2026
„Dann wechseln Sie den Beruf.“
Diesen Satz bekam Claudia zu hören, als bei ihr eine Allergie gegen Bestandteile von Einmalhandschuhen festgestellt wurde. Dabei waren Handschuhe für ihre Arbeit in einer Arztpraxis, als Fußpflegerin und Kosmetikerin unverzichtbar.
Claudia lebt mit einem chronischen Handekzem. Was 2018 mit starkem Juckreiz zwischen den Fingern begann, entwickelte sich zu einer Erkrankung, die ihren Alltag und ihr Berufsleben massiv beeinflusste.
Juckreiz, Bläschen, schmerzhafte Risse an den Fingerkuppen und Nächte, in denen sie kaum zur Ruhe kam. Irgendwann hatte Claudia sogar das Gefühl, ihre Hände bei der Arbeit verstecken zu müssen. Schließlich musste sie drei Tätigkeiten aufgeben, die sie sehr gerne ausgeübt hatte.
Doch Claudia wollte sich mit ihrer Situation nicht einfach abfinden. Sie begann, sich intensiver mit Hautgesundheit zu beschäftigen, bildete sich beruflich weiter und suchte nach Wegen, die ihr persönlich helfen. Eine Zeit lang ging es ihren Händen deutlich besser.
Inzwischen ist das Handekzem zurückgekehrt. Claudia erlebt erneut einen Schub und versucht, wieder mehr auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten.
In unserer neuen Mut-Mach-Geschichte erzählt Claudia von ihrem langen Weg, den Auswirkungen auf ihren Beruf und davon, wie wichtig es für sie gewesen wäre, früher mehr Unterstützung zu bekommen.
Ihre Geschichte zeigt, wie sehr ein chronisches Handekzem das Leben verändern kann – und warum Betroffene mit ihren Beschwerden und Fragen ernst genommen werden müssen.
Liebe Claudia, danke, dass du deine Erfahrungen so offen mit uns teilst!
Die vollständige Mut-Mach-Geschichte findet ihr hier: https://www.nik-ev.de/mut-mach-geschichten/die-geschichte-von-claudia