02/09/2026
Fällt es dir leicht, dich krank zu melden?
Gerade in der sozialen Arbeit/der Jugendhilfe kann es zu vielerlei Belastungen kommen, die neben physischen Erkrankungen die Arbeitsfähigkeit beeinflussen. Gleichzeitig arbeitet man eng mit einem Team und jungen Menschen zusammen, die durch „krankheitsbedingte“ Ausfälle und damit einhergehenden Dienstplanveänderungen oder Vertretungen/Ausfällen von wichtigen Terminen mitbetroffen wären.
Auf Kurs Jugendhilfe möchte es deswegen allen Mitarbeitenden erleichtern, ihre Gesundheit aufrecht zu erhalten, in dem sie sich nicht „krank“ melden müssen, sondern einfach auf Landgang gehen.
Denn auch wenn Arbeitnehmer*innen keine Auskunftspflicht gegenüber ihres Arbeitgebers haben, haben einige das Gefühl, erklären zu müssen, dass sie auch „krank genug sind, um wirklich auszufallen“.
Ob körperliche Erkrankung, mentale Erschöpfung oder die Notwendigkeit, einfach die Akkus aufzuladen: Das liegt ganz im Ermessen unserer Teams und muss nicht gerechtfertigt und erst ab dem dritten Tag ärztlich attestiert werden.
Übrigens: Eine machtsensible und diskriminierungsarme Sprache zeigt sich auch in den Bezeichnungen für die Leitungskräfte bei Auf Kurs Jugendhilfe: Unsere Bereichsleitungen heißen Verstärker*innen, weil sie sich im Sinne einer dienenden Führung als Unterstützung verstehen, die ihren Arbeitsbereich und die Mitarbeitenden stärkt. Unsere Teamleitungen sind Lautsprecher*innen – sie fungieren nicht als klassische Vorgesetzte, sondern als starke Brücke zwischen den Ebenen, die sich aktiv für die Interessen ihres Teams einsetzen.