14/10/2026
In diesem Panel setzen sich Fabienne Mahwane und Yezenia León Mezu mit Simoné Goldschmidt-Lechner, ausgehend Beispielen zum Thema Horror und insbesondere Schwarzen Körperdarstellungen in Film, Theater und Literatur, mit dem Potenzial des Horrorgenres für das Empowerment und die Selbstbestimmtheit von BIPOC Figuren im Schreiben auseinander. Dabei geht es um Filme wie z.B. Sinners (2025, Regie Ryan Coogler), Get Out (2017, Regie Jordan Peele) und Ring (1998, Regie Hideo Nakata) und Fernsehserien wie American Horror Story (2011-2021) und The Haunting of Bly Manor (2020, Regie Mike Flanagan) um die Entwicklung von BIPOC-Figuren im Horrorgenre seit den späten 1990gern im Hinblick auf soziopolitische Geschehnisse nachzuzeichnen.
In dem anschließenden Workshop lernen Teilnehmer*innen selbst (Horror-)Szenarien zu entwerfen und Figuren zu erschaffen, die zu handelnden Subjekten werden. So soll gemeinsam an dem Potenzial von Horror als empowerndem Genre gearbeitet werden.
Yezenia León Mezu ist Übersetzer*in und diskriminierungskritische*r Lektor*in, der*die aus einer Schwarzen-Indigenous Perspektive mit Fokus auf die Verhältnisse zwischen anti-Blackness, Geschlecht und Körper-und Begehrenspolitiken, sowie Horror arbeitet, forscht und seit einiger Zeit auch vermehrt schreibt.
Fabienne Mahwane (Pronomen: keine/sie) ist Moderator*in, Mediator*in und
Referent*in für Antirassismus und Antidiskriminierung. Als Schwarze,
queere Jurist*in, mit einer Begeisterung für Fantasy- und
Horrorgeschichten, beschäftigt Fabienne Mahwane sich vor allem mit
Fragen zu transformativer Gerechtigkeit und alternativen Zukünften. Eine
klar intersektionale und machtkritische Haltung sind die Grundlage von
Fabienne Mahwanes Denken und Wirken. Fabienne Mahwane schreibt auch.
Fabienne Mahwane wohnt mit der Katze Thomas in Berlin.
Anmeldung bis 24.10. über den Link in der Bio