12/11/2023
Die Katze ist aus dem Sack
Senatsanhörung deckt auf: Hamburg hat das 1,5-Grad-Limit bereits aufgegeben!
Der Hamburger Senat hat sich klammheimlich vom 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaschutzabkommens verabschiedet. Das wurde bei einer Anhörung am 1. November 2023 durch die Bürgerschaftsausschüsse Stadtentwicklung, Wirtschaft, Verkehr und Umwelt deutlich.
Auf Nachfrage äußerte der Senat dabei das interne Ziel, seine Klimaschutz-Maßnahmen so auszurichten, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent ein 1,75-Grad-Limit erreicht werden könne. Diese leichtfertige Abkehr vom gesteckten 1,5-Grad-Limit geschah offensichtlich, ohne die Hamburger Bevölkerung zu informieren, oder mit der vom Volk gewählten Bürgerschaft darüber zu diskutieren!
0,25 Grad mögen nach einem kleinen Unterschied klingen. Dieser kleine Wert macht aber einen großen Unterschied! Die Wissenschaft hat den Grenzwert für die vielleicht noch erträgliche Erwärmung der Erde mehrfach nach unten korrigiert – von zuerst 2,0 Grad auf deutlich unter 2,0 Grad. Jedes Zehntel Grad mehr an Erwärmung führt zwangsläufig zu häufigeren und stärkeren Hitzewellen, zu mehr Dürren, zur Verbreitung von Trinkwassermangel, zu häufigeren Starkregen-Ereignissen, schneller steigendem Meeresspiegel und in weiterer Folge zu zusätzlichen Fluchtwellen aus besonders betroffenen Gebieten.
Der Senat verzichtet darauf, sich an diesem Limit zu orientieren – zu Lasten zukünftiger Generationen (…)
Mark Roach,
GermanZero Hamburg
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Die Zeit drängt. Sei dabei.
Schick auch du eine Mail an den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Einen vorbereiteten Text findest du ganz unten auf der Startseite von Die Katze ist aus dem Sack
Senatsanhörung deckt auf: Hamburg hat das 1,5-Grad-Limit bereits aufgegeben!
Der Hamburger Senat hat sich klammheimlich vom 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaschutzabkommens verabschiedet. Das wurde bei einer Anhörung am 1. November 2023 durch die Bürgerschaftsausschüsse Stadtentwicklung, Wirtschaft, Verkehr und Umwelt deutlich.
Auf Nachfrage äußerte der Senat dabei das interne Ziel, seine Klimaschutz-Maßnahmen so auszurichten, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent ein 1,75-Grad-Limit erreicht werden könne. Diese leichtfertige Abkehr vom gesteckten 1,5-Grad-Limit geschah offensichtlich, ohne die Hamburger Bevölkerung zu informieren, oder mit der vom Volk gewählten Bürgerschaft darüber zu diskutieren!
0,25 Grad mögen nach einem kleinen Unterschied klingen. Dieser kleine Wert macht aber einen großen Unterschied! Die Wissenschaft hat den Grenzwert für die vielleicht noch erträgliche Erwärmung der Erde mehrfach nach unten korrigiert – von zuerst 2,0 Grad auf deutlich unter 2,0 Grad. Jedes Zehntel Grad mehr an Erwärmung führt zwangsläufig zu häufigeren und stärkeren Hitzewellen, zu mehr Dürren, zur Verbreitung von Trinkwassermangel, zu häufigeren Starkregen-Ereignissen, schneller steigendem Meeresspiegel und in weiterer Folge zu zusätzlichen Fluchtwellen aus besonders betroffenen Gebieten.
Der Senat verzichtet darauf, sich an diesem Limit zu orientieren – zu Lasten zukünftiger Generationen (…)
Mark Roach,
GermanZero Hamburg
Über den link in der bio gelangst du zum vollständigen Text.
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