22/09/2026
Es geht doch!
Schleswig-Holstein hat zum 1. Juli 2026 eine landesweite Katzenschutzverordnung eingeführt. Vorausgegangen sind 17 Monate intensiver Vorbereitung – und davor bereits viele Jahre, in denen Daten gesammelt und Katzenkastrationsaktionen durchgeführt wurden.
Seit 2018 wurden in Schleswig-Holstein im Rahmen koordinierter Kastrationsaktionen, zu denen sich teilnehmende Gemeinden anmelden konnten, rund 33.000 Katzen kastriert. Mehr als zwei Drittel der Kommunen haben sich daran beteiligt. Damit lagen über Jahre Daten darüber vor, wo freilebende Katzen vorkommen und wie groß der Kastrationsbedarf ist. Diese Erfahrungen wurden genutzt, um den Weg für eine landesweite Katzenschutzverordnung zu bereiten.
Auch in den anderen Bundesländern werden seit Jahren Kastrationsaktionen für freilebende Katzen gefördert. Die notwendigen Strukturen und Erfahrungen zum Erlass einer landesweiten Regelung sind also längst vorhanden. Es gibt deshalb keinen Grund, weiterhin darauf zu warten, dass irgendwann jede Kommune oder jeder Landkreis für sich eine Katzenschutzverordnung erlässt. Dort hat man zu oft weder den Willen, noch die Kompetenz dazu.
Schleswig-Holstein zeigt: Es geht doch! Was dort möglich war, sollte auch in anderen Bundesländern möglich sein.
Im neuen Artikel wird beschrieben, wie genau Schleswig-Holstein diesen Weg vorbereitet hat und was andere Bundesländer daraus lernen können:
https://politik-fuer-die-katz.de/es-geht-doch
Anke 🌻
Für mehr Politik für die Katz'
PS: Weitere Blog-Beiträge findet ihr hier: https://politik-fuer-die-katz.de/blog/