Fab City Hamburg

Wegbeschreibung Website

Fab City Hamburg Lokal produziert, global vernetzt: Als erste Stadt Deutschlands hat sich die Hansestadt 2019 der globalen Fab-City-Initiative angeschlossen.

Ziel dessen ist, Städte so auszurichten, dass sie immer mehr von dem produzieren, was sie selbst verbrauchen. Fab City Hamburg wird gefördert aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Problem
Mehrere globale Trends prägen die Gegenwart: der Klimawandel, eine nicht abreißende Ressourcen-Verschwendung, globale Lieferketten, eine weltumspannende Digitalisierung sowie eine massive Veränderung der Arbeitswelt. Diese Trends verstärken sich gegenseitig, und die Corona-Pandemie hat sie seit 2020 noch einmal zugespitzt. Zugleich zieht es weltweit immer mehr Menschen in die Städte, weil hier die Aussichten, einen Job zu finden, besser sind als in ländlichen Regionen. Derzeit leben bereits 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten, 2050 könnten es bereits 70 Prozent sein. Städte oder verstädterte Regionen wirtschaften bislang aber nicht nachhaltig: Ihr Anteil an Treibhausgas-Emissionen und Ressourcen-Verbrauch ist sehr hoch; und sie sind die Knotenpunkte eines globalisierten Konsums und weltweiter Datenströme, die ihrerseits immer mehr Energie verschlingen. Die Chance
Darin liegt allerdings eine Chance: Denn während die internationale Staatenwelt in der Umwelt- und Klimadiplomatie kaum Fortschritte erzielt hat, lassen sich in Städten die Weichen in eine nachhaltige Zukunft deutlich leichter stellen. Mehr noch, sie sind die Orte, an denen weltweit bereits Alternativen zur bisherigen Art der Globalisierung mit all ihren Problemen erprobt werden. Genau hier setzt das Konzept der Fab City an. Die Initiative
Vereinfacht gesagt, ist eine Fab City eine Stadt, die alles, was sie benötigt und verbraucht, zunehmend selbst herstellt. Fernziel der globalen Fab-City-Initiative ist, bis 2054 den Übergang zu einer datenbasierten Kreislauf-Wirtschaft auf dem Gebiet einer Stadt oder Region zu schaffen. Im Idealfall würden dann nur noch Datensätze importiert und exportiert – Energie, Rohstoffe, Materialien, Halbzeuge und Produkte hingegen würden im Stadtgebiet selbst zirkulieren, wiederverwertet, neu zusammengesetzt. Das wäre erstens ökologisch nachhaltig, weil die Stadt ihren Ressourcenverbrauch selbst steuern kann und dabei ihren ökologischen Fußabdruck im Griff hat. Es wäre zweitens wirtschaftlich nachhaltig, weil sie lokale Wertschöpfung fördert und nicht mehr von globalen Liefer- und Rohstoffketten abhängig ist, deren Anfälligkeit für Unterbrechungen aktuell die Corona-Pandemie gezeigt hat. In dieser Art der Globalisierung bekommen nicht Großkonzerne wie Amazon den Gewinn, sondern lokale Akteure. Und es wäre drittens sozial nachhaltig, weil die Stadtbewohner*innen nicht mehr zuerst Konsument*innen anderswo produzierter Dinge sind, sondern näher an der Wertschöpfung stehen – was wiederum den sozialen Zusammenhalt stärkt. Mehr noch, die Kreativität der gesamten Stadtgesellschaft kann sich in einem bisher nicht gekannten Maße entfalten. Die Methode
Dass die Fab City keine reine Utopie ist, liegt an mehreren Entwicklungen. Es ist immer mehr Offene Hardware und Software verfügbar – offen bedeutet, dass Konstruktion, Codes und Nutzung für alle frei zugänglich sind. Das senkt zunehmend die Anschaffungskosten für Produktionsmittel und immer mehr Menschen können sich technisches Knowhow aneignen. Die Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen ermöglicht wiederum, Dinge nicht mehr an wenigen Orten in Massenproduktion, sondern verteilt und dezentral nach lokalen Bedürfnissen herzustellen. Die Datensätze für die Herstellung lassen sich austauschen und an die lokalen Bedürfnisse anpassen. Mit Maker Spaces, Fab Labs und Open Labs sind in den vergangenen Jahren erste Prototypen für lokale Produktionsorte entstanden, an denen viele Akteur*innen sich an der Herstellung der Dinge beteiligen können. Und diese offenen Produktionsorte können zum Modell einer neuen, dezentralen Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet werden. Darüber hinaus können bestehende wirtschaftliche Strukturen, insbesondere das Handwerk und KMU (kleine und mittlere Unternehmen), in synergetischer Beziehung zu dieser Produktionssystematik stehen. Fazit: Die städtische Wirtschaft kann als Fab City das heutige PITO-Modell, für „Products In – Trash Out“ (Produkte importieren, Müll exportieren) hinter sich lassen und zum DIDO-Modell, für „Data In – Data Out“ (Daten importieren, Daten exportieren) übergehen (mehr dazu unten). Die Hamburger Wirtschaft kann hiervon enorm profitieren. Das Netzwerk
In Hamburg ist in den 2010er Jahren ein Netzwerk aus Open Labs, Forschungseinrichtungen und kleinen Unternehmen entstanden, die bereits mit den oben genannten Entwicklungen Erfahrungen gesammelt haben. Sie bilden die Community der Fab City Hamburg, die das Konzept in den kommenden Jahren aktiv voranbringen und ausweiten will. Mit dem 2020 gegründeten Fab City Hamburg e.V. hat sich die Community institutionalisiert.

📚   zum WochenendeKreislaufwirtschaft beginnt nicht beim Recycling – sondern schon beim Design. Genau darum geht es im n...
24/07/2026

📚 zum Wochenende

Kreislaufwirtschaft beginnt nicht beim Recycling – sondern schon beim Design. Genau darum geht es im neuen Open-Access-Handbuch „Kreislauffähige Wertschöpfung“ von Fraunhofer IAO und IPA.

Auf rund 460 Seiten bietet es praxisnahes und wissenschaftlich fundiertes Wissen zu Themen wie:
♻️ Circular Design
🔧 Reparierbarkeit & Modularität
🪪 Digitaler Produktpass
📊 Zirkuläres Controlling
🏭 Praxisbeispiele aus der Industrie

Bei Fab City Hamburg beschäftigt uns genau diese Frage: Wie gestalten wir Produkte und Wertschöpfung so, dass Abfall gar nicht erst entsteht? Das Handbuch liefert dafür viele wertvolle Impulse.

💚 Unser Tipp: Kostenlos herunterladen und als Nachschlagewerk nutzen!

👉 https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-46549-0

📬 Nächste Woche erscheint unser neuer Fab City Hamburg Newsletter – diesmal zum neuen  .Ab Ende Juli müssen Hersteller f...
23/07/2026

📬 Nächste Woche erscheint unser neuer Fab City Hamburg Newsletter – diesmal zum neuen .

Ab Ende Juli müssen Hersteller für viele Produkte Reparaturen und Ersatzteile deutlich länger anbieten. Ein wichtiger Schritt für mehr Ressourcenschutz und eine echte Reparaturkultur.

Im Newsletter erfahrt ihr:
🔧 Was das neue Recht konkret bedeutet.
🏙️ Welche Reparaturangebote es in Hamburg gibt.
🛠️ Wie Makerspaces und FabLabs euch beim Selbermachen unterstützen.
👕 Praxisbeispiele aus der Textil- und Outdoorbranche.

📩 Noch nicht angemeldet? Dann jetzt schnell den Newsletter abonnieren und keine Neuigkeiten rund um Reparatur, Kreislaufwirtschaft und lokale Produktion verpassen: https://www.fabcity.hamburg/newsletteranmeldung/

💧🚽   – Aus Scheiße Gold machen?Wir spülen täglich wertvolle Ressourcen mit Trinkwasser weg. Gleichzeitig nehmen Wasserkn...
21/07/2026

💧🚽 – Aus Scheiße Gold machen?

Wir spülen täglich wertvolle Ressourcen mit Trinkwasser weg. Gleichzeitig nehmen Wasserknappheit, Energieverbrauch und der Verlust von Nährstoffen zu. Muss das so bleiben?

Unsere Panelgästin Narne Jordan von HAMBURG WASSER zeigt, wie es anders geht. Mit dem Hamburg Water Cycle® in der werden Abwasserströme getrennt erfasst, sodass aus Schwarzwasser Biogas entsteht, Nährstoffe im Kreislauf bleiben und Trinkwasser effizienter genutzt wird.

Die Frage ist längst nicht mehr: Wie entsorgen wir Abwasser? Sondern: Warum entsorgen wir überhaupt noch wertvolle Rohstoffe?

Diskutiere mit uns beim !

📅 28. Juli 2026 | 🕕 17:00–19:00 Uhr
📍 FABRIC | Große Bleichen 21, Galleria Passage | Hamburg
🎟️ Kostenfrei – jetzt anmelden: https://www.eventbrite.de/e/circular-talk-sh*t2power-aus-scheie-gold-machen-tickets-1991557982537?aff=oddtdtcreator

🚀 Stell deine eigenen Sneaker her – Hamburg-Premiere! 👟Was wäre, wenn Schuhe nicht mehr um die halbe Welt reisen müssten...
20/07/2026

🚀 Stell deine eigenen Sneaker her – Hamburg-Premiere! 👟
Was wäre, wenn Schuhe nicht mehr um die halbe Welt reisen müssten, sondern digital entwickelt, lokal produziert und bei Bedarf repariert werden könnten?

Genau das zeigt Open Footwear – und am 13. August feiert das Open-Source-Projekt seine Hamburg-Premiere im Hashtag – Future Fashion Lab.
Mit dabei ist Juraj Suska, Schuhdesigner mit über 25 Jahren Erfahrung. Er gibt Einblicke in eine völlig neue Art, Schuhe zu denken: offen, lokal und kreislauffähig.
💡 Im kostenlosen "Clean Hands"-Workshop lernst du:
👟 Wie Open-Source-Schuhdesign funktioniert
🧵 Welche Materialien und Werkzeuge eingesetzt werden
💻 Wie digitale Fertigung die Schuhproduktion verändert
✂️ Die Grundlagen von Konstruktion, Kleben und Nähen

Ob Maker, Designer, Studierende oder einfach neugierig – dieser Workshop zeigt, wie Produktion wieder in unsere Städte zurückkehren kann.
📅 13. August 2026
🕔 17:00–19:00 Uhr
📍 FABRIC – Future Fashion Lab
Große Bleichen 21, Hamburg
🎟️ Die Teilnahme ist kostenlos.
Wer anschließend selbst loslegen möchte, kann Material-Kits erwerben (Open Barefoot: 55 €, Open Run: 75 €). Ein ganztägiger "Dirty Hands"-Workshop zum gemeinsamen Bau der Schuhe ist bereits in Planung.

👉 Sichere dir jetzt deinen Platz: https://www.eventbrite.de/e/stelle-deine-eigenen-sneaker-her-tickets-1994168241893?aff=oddtdtcreator

Eine ganze Stadt. Regiert von Kindern. 🏙️✨Vom 13. bis 24. Juli gehört der Baakenhöft in der HafenCity den Kindern: In de...
17/07/2026

Eine ganze Stadt. Regiert von Kindern. 🏙️✨
Vom 13. bis 24. Juli gehört der Baakenhöft in der HafenCity den Kindern: In der Kinderstadt Hamburg 2026 gestalten bis zu 500 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren täglich ihre eigene Stadt – mit Ideen, Verantwortung und jeder Menge Kreativität.

Wir freuen uns besonders, dass Kinder aus der Fab City Hamburg Hood in diesem Jahr das FabLab der Kinderstadt gestalten. 💚 Hier entstehen kreative Prototypen, spannende Erfindungen und Ideen für die Welt von morgen.

👉 Unser Tipp für die Sommerferien: Wer seinen Kindern eine Erfahrung schenken möchte, die Selbstvertrauen, Teamgeist und Mitgestaltung fördert, sollte sich die Kinderstadt nicht entgehen lassen.

📍 Kinderstadt Hamburg
🗓️ 13.–24. Juli 2026 (Mo.–Fr., 9–15 Uhr)
👧 Für Kinder von 7 bis 15 Jahren
💡 Kostenfreie Teilnahme

Hinweis: Während des Spielbetriebs haben nur Kinder Zutritt. Erwachsene können die Kinderstadt beim Rundgang am 22. Juli, 17:00–18:30 Uhr kennenlernen. Anmeldung: https://crm.patriotische-gesellschaft.de/de/civicrm/event/info?reset=1&id=1153

„Zirkularität ist kein Schalter. Sie ist eine Richtung.“ 🌱 Selten hat ein Satz einen Abend so treffend zusammengefasst.B...
16/07/2026

„Zirkularität ist kein Schalter. Sie ist eine Richtung.“ 🌱 Selten hat ein Satz einen Abend so treffend zusammengefasst.

Beim letzten FEMALE MAKER CLUB: Circular Futures gab uns Lea Schilling von AGA.PIE GmbH ehrliche Einblicke in die Herausforderungen und Chancen zirkulärer Produktion – ganz ohne Greenwashing.

Besonders beeindruckt hat uns ihre Offenheit: Zirkularität ist kein perfekter Endzustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Ob Materialwahl, Produktdesign, Retouren oder Upcycling – nachhaltige Veränderungen entstehen durch viele kleine, mutige Entscheidungen.

Genau dafür gibt es den Female Maker Club: einen Ort für Austausch, ehrliche Fragen und gemeinsames Lernen rund um Produktion, Design und Kreislaufwirtschaft.

💜 Danke an Lea Schilling und das MakerLab-Team rund um Julia Stahlschmidt für einen inspirierenden Abend!

📅 Nächster FEMALE MAKER CLUB: 13.08.2026
Dann geht es mit Alea Sophie Ruiter um kreislauffähiges Marketing: Wie gelingt nachhaltige Kommunikation ohne Greenwashing?

👉 Jetzt anmelden: https://www.eventbrite.de/e/female-maker-clubcircular-futures-macht-euer-marketing-kreislauffahig-tickets-1992012188078?aff=oddtdtcreator

👕 Mach dein altes Shirt zum Unikat!Lieblingsshirt mit Fleck? Ausgeblichener Hoodie? Statt aussortieren heißt es: Upcycli...
15/07/2026

👕 Mach dein altes Shirt zum Unikat!
Lieblingsshirt mit Fleck? Ausgeblichener Hoodie? Statt aussortieren heißt es: Upcycling! 🌿

In der Fab City T-Shirt-Druckwerkstatt gestaltest du dein eigenes Design und verwandelst gebrauchte Kleidung in ein individuelles Statement. Mit Schneideplotter, Vinylfolien und Heatpress zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie nachhaltiger Textildruck funktioniert – Vorkenntnisse sind nicht nötig.

📍 18.07.2026 ab 15 Uhr
Zentralbibliothek Hühnerposten, MakerLab, EG
Anmeldung: https://www.eventbrite.de/e/fab-city-t-shirt-druckwerkstatt-tickets-1985676072586?aff=erelexpmlt

Tipp: Überleg dir gern vorher schon ein Motiv – das spart Zeit vor Ort. Und achte darauf, dass dein Kleidungsstück 120°C Hitze verträgt.
Wir freuen uns auf dich!

🚀   kommt nach Hamburg – und wir freuen uns riesig!Was weltweit bereits mehr als 50 Städte und über 50.000 Mitglieder ve...
15/07/2026

🚀 kommt nach Hamburg – und wir freuen uns riesig!
Was weltweit bereits mehr als 50 Städte und über 50.000 Mitglieder verbindet, startet jetzt auch in Hamburg: https://lnkd.in/g7SVpA4f! 🌍⚙️

Ein großes Dankeschön an Nicole Noack und Hugo Paquin von Impossible Founders, die diese starke Community nach Hamburg bringen. Das ist ein echter Gewinn für das Hardware-, DeepTech- und Startup-Ökosystem unserer Stadt.

Wir freuen uns besonders, dass das erste Meetup vom Team alstrio | Hardware Innovation Lab rund um Jannick Schulte gehostet wird. Als Speaker ist Lennard Stoever von unserem Fab City Hamburg Mitglied Zellerfeld Shoe Company Inc. dabei und gibt spannende Einblicke in die Welt innovativer Hardware und Produktentwicklung.

Ob Gründer, Entwickler, Investor oder Hardware-Enthusiast – dieses Meetup ist die perfekte Gelegenheit, sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und Teil einer weltweit wachsenden Community zu werden.
📍 Wann? 27. August 2026, 18:00-20:00 Uhr
📍 Wo? alstrio, Brauerknechtgraben 53a, 20459 Hamburg
🎟️ Jetzt kostenlos anmelden: https://luma.com/0gmn15f2
⚠️ Die Plätze sind begrenzt und werden bereits schnell vergeben. Meldet euch am besten direkt an!

🚽♻️   – Aus Scheiße Gold machen? 💩Was wäre, wenn unsere Toilette nicht das Ende eines Stoffstroms wäre, sondern der Anfa...
14/07/2026

🚽♻️ – Aus Scheiße Gold machen? 💩

Was wäre, wenn unsere Toilette nicht das Ende eines Stoffstroms wäre, sondern der Anfang?

Darüber spricht Karel J. Golta, Gründer von Indeed Innovation und Experte für Circular Design. Gemeinsam mit der Foundation zeigt er, wie Sanitärsysteme der Zukunft wertvolle Ressourcen gewinnen können – von Dünger über Biogas bis hin zu wiederverwendbarem Wasser.

Was heute ungewöhnlich klingt, könnte morgen ein wichtiger Baustein für lebenswerte und zirkuläre Städte sein.

📅 28. Juli 2026
🕕 17:00–19:00 Uhr
📍 FABRIC | Galleria Passage, Große Bleichen 21, Hamburg
🎟️ Kostenlos: https://www.eventbrite.de/e/circular-talk-sh*t2power-aus-scheie-gold-machen-tickets-1991557982537?aff=oddtdtcreator

Was denkt ihr – kann die Toilette der Zukunft zur Ressourcenschmiede werden? Diskutiert mit uns! 🌱

🚣‍♀️ 800 Schrottkanus. Doch das eigentliche Problem ist nicht der Müll.Die Stadtreinigung Hamburg entfernt derzeit rund ...
13/07/2026

🚣‍♀️ 800 Schrottkanus. Doch das eigentliche Problem ist nicht der Müll.

Die Stadtreinigung Hamburg entfernt derzeit rund 800 aufgegebene Kanus aus Alster und Kanälen. Viele werden recycelt – oft jedoch nur im Downcycling.

Die entscheidende Frage lautet: Warum verlieren wir die Beziehung zu den Dingen, die wir besitzen?

Kreislaufwirtschaft beginnt nicht erst beim Recycling, sondern bei Wertschätzung und gutem Design.

Genau hier setzt RE:BOAT – Das Circular Regatta Event an: Teams entwickeln kreislauffähige Boote und bringen sie 2027 bei einer Regatta auf der Alster ins Wasser. So wird Circular Economy erlebbar – kreativ, praktisch und gemeinschaftlich.

Ein erster Vorgeschmack war bereits während der Hamburg Sustainability Week 2026 auf dem Rathausmarkt zu sehen: Studierende der AMD Akademie Mode & Design präsentierten ihre ersten Entwürfe.

🚣 Ihr möchtet RE als Unternehmen, Hochschule oder Team unterstützen?
📩 [email protected]

Mehr Infos: https://www.fabcity.hamburg/reboat-circular-regatta-event/

📷 Foto: City News TV, RE:BOAT

Adresse

Große Bleichen 21
Hamburg
20354

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