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Das Ziel der Gruppe "Hamburg Stands With Hong Kong" ("Hamburg steht mit Hongkong") ist es,
- über die politische Lage in Hong Kong zu informieren und der Bevölkerung in ihrem Streben nach Freiheit und Demokratie beizustehen
- über Deutschlands Beziehung z China zu informieren und kritisch zu hinterfragen
-laut und deutlich einzustehen für die Werte, Freiheiten, Menschen- und B
ürgerrechte, die das moderne Deutschland ausmachen. Hamburg und Hongkong haben wichtige Gemeinsamkeiten:
- Der Geist der Freiheit: Die Freie und Hansestadt Hamburg trägt die Freiheit im Namen, Hong Kong in ihrer DNA.
- Beide Städte sind renommierte internationale Hafenstädte mit einer modernen, internationalen und hochqualifizierten Bevölkerung.
- Beide Städte haben eine Kultur der urbanen Coolness, sind kulturelle Zentren, und Großstädte mit wunderschöner Natur und ganz eigenem Stadtbild.
- Deutschland hat mit der Nazidiktatur und dem sozialistischen Regime der DDR horrende Erfahrung mit brutalen autoritären Regimen. Totale staatliche Kontrolle und Zensur, absolute Überwachung der Gesellschaft (siehe Gestapo und Stasi) sowie totale Unterdrückung politischer Opposition oder von Kritik am Regime durch Studenten, Künstler, Wissenschaftler oder politisch denkender Bürger. Wenn wir aus unserer fürchterlich schmerzhaften und krass destruktiven Geschichte gelernt haben wollen, müssen wir uns klar und deutlch einsetzen für die Werte, Freiheiten, Menschen- und Bürgerrechte, die das heutige Deutschland ausmachen. Die Situation in Hong Kong ist heute so: Stell' dir vor, es wäre wieder 1989 und die deutsche Wiedervereinigung stünde vor der Tür. Nur wäre es diesmal nicht so, dass die DDR mit der Bundesrepublik vereint wird, sondern die Bundesrepublik würde Teil der DDR.
D.h., wir hätten plötzliche die Staatsicherheit (Stasi) vor der Nase: Freie Presse, freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit wären tot sowie jegliche politische Opposition oder die Möglichkeit demokratischer Mitgestaltung - alles weg! Mit dem britisch-chinesischem Abkommen zur Rückgabe Hong Kongs an China 1997, wurde das Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" für mind. 50 Jahre garantiert, wie auch die in HK gültigen Bürger- und Menschrechte wie Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, usw. Seit der Rückgabe Hong Kongs an das chinesische Regime hat dieses immer wieder versucht, kritische Stimmen und demokratische Kräfte in Hong Kong zu unterdrücken und mundtot zu machen. Die städteweiten Proteste in Hong Kong 2014 und insbesondere in 2019 für den Erhalt der Bürgerrechte wurden vom chinesischen Regime in Peking als großen Gesichtsverlust und politisch bedrohlich empfunden und brutal niedergeschlagen. Tausende Demonstrierende wurden inhaftiert und sitzen bis heute in HK in Haft. Mit der von Peking forcierten Einführung der "Nationalen Sicherheitsgesetze" 2020 in Hong Kong, sind Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit und demokratische Mitgestaltung in Hong Kong heute praktisch tot.
Über 1000 Hong Konger wurden aufgrund der Sicherheitsgesetze inhaftiert, u.a. auch Herausgeber von Zeitungen, pro-democracy Aktivisten, Politiker demokratischer Parteien HKs, die Organisatoren der friedlichen Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Massakers am Platz des Himmlischen Friedens in Peking 1989, usw. Sämtliche bedeutsamen deutschen Firmen waren ab den 1980er Jahren in Hong Kong vertreten. Die kaufmännische, unternehmerische und interkulturelle Expertise der Hong Konger sowie das professionelle Umfeld in Hong Kong, das den Unternehmen Rechtssicherheit und ein professionelles Bankensystem boten, waren zentraler Schlüssel zum extremen Erfolg deutscher Unternehmen in China - Hong Kong war die Brücke zum Erfolg, die Brücke aufs Festland. Lufthansa, SIEMENS, Thyssen-Krupp, Deutsche Bank, Metro, OTTO Versand, Mercedes, BMW, Melchers, Bosch usw. - alle waren sie in Hong Kong. In den 80ern und 90er Jahren lebten gut 4000 Deutsche in Hong Kong. Jahrelang hat die deutsche Politik aufgrund der engen wirtschaftlichen Verbindung zu China politisch naiv gehandelt und das Regime völlig unterschätzt. Unter der Merkelregierung wurde die Beziehung zum chinesischen Regime noch als "umfassende strategische Partnerschaft" definiert. Heute wissen wir, wie gefährlich eine extreme Abhängigkeit zu einem autoritärem Regime sein kann - siehe die katastrophalen Folgen der deutschen Abhängigkeit zu russischem Gas und Öl. Das Ziel der Gruppe "Hamburg Stands With Hong Kong" ist es deshalb:
- über die politische Lage in Hong Kong zu informieren und der Bevölkerung in ihrem Streben nach Freiheit und Demokratie beizustehen
- über Deutschlands Beziehung zu China zu informieren und kritisch zu hinterfragen
-laut und deutlich einzustehen für die Werte, Freiheiten, Menschen- und Bürgerrechte, die das moderne Deutschland ausmachen.
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Hamburg Stands With Hong Kong aims to inform about the situation in Hong Kong and to stand with the city - and advocates for the values, freedoms, human and civil rights modern Germany stands for. Hamburg and Hong Kong have vital factors in common:
-The spirit of freedom: The Free and Hanse City Hamburg carries freedom it in its name, Hong Kong it in its DNA.
- Both are renowned international port cities with a highly skilled and industrious populace.
- Both cities sport cultures of urban coolness, are cultural hubs, and large cities with beautiful nature and distinct city scapes. Krahnert, HH, 2022