Missionshilfe Verlag

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Missionshilfe Verlag Der Missionshilfe Verlag will mit publizistischen Mitteln über Mission aufklären.

Release Day Jahrbuch Mission 📚🎉Bei der EMW-Mitgliederversammlung konnten die ersten Exemplare bereits durchgeblättert we...
20/10/2026

Release Day Jahrbuch Mission 📚🎉

Bei der EMW-Mitgliederversammlung konnten die ersten Exemplare bereits durchgeblättert werden. Seit gestern ist das Jahrbuch offiziell im Buchhandel erhältlich.

Der diesjährige Themenschwerpunkt „Glauben in einer ungerechten Welt“ fragt: Wie können wir leben und glauben in einer Welt, die nicht in Ordnung ist? Motiviert der Glaube zum Handeln gegen Ungerechtigkeiten? Und welchen Beitrag können Einzelne und Gemeinschaften leisten?

Die Beiträge zeigen, wie sich Kirchen und Gläubige weltweit für eine gerechtere Welt engagieren und gesellschaftliches Zusammenleben mitgestalten. Ergänzt wird der Themenschwerpunkt durch Beiträge zu aktuellen Fragen aus Mission und Ökumene.

Ein herzlicher Dank gilt Dr. Silja Joneleit-Oesch, die für die EMW die Jahrbuch-Redaktion geleitet hat, sowie Lisa Felbinger für die verlegerische Zusammenarbeit auf Seiten von ruach.jetzt.

Das Jahrbuch Mission wird von der EMW und dem Missionshilfe Verlag der Deutschen Evangelischen Missionshilfe (DEMH) in Kooperation mit Store.ruach.jetzt herausgegeben.

📖 Ein Jahrbuch ist noch im Druck, das nächste schon in Planung!Das „Jahrbuch Mission“ ist eine gemeinsame Reihe der EMW ...
16/09/2026

📖 Ein Jahrbuch ist noch im Druck, das nächste schon in Planung!

Das „Jahrbuch Mission“ ist eine gemeinsame Reihe der EMW und des Missionshilfe Verlags der DEMH, umgesetzt mit ruach.jetzt.

Für die Ausgabe 2027/28 hat sich die Redaktion jetzt in Frankfurt getroffen. Für den Missionshilfe Verlag waren Klaus Rieth und Corinna Waltz dabei. Das neue Schwerpunktthema steht fest – bleibt aber vorerst noch Redaktionsgeheimnis. 🤫

Bis dahin: gespannt sein auf das Jahrbuch Mission 2026/27!

Hier vorbestellen: https://demh.de/jahrbuch-mission/glauben-in-einer-ungerechten-welt.html

📖 Nach dem Jahrbuch ist vor dem Jahrbuch! 🔄

Das Jahrbuch Mission 2026/27 ist gerade im Druck – und schon beginnt die Arbeit an der Ausgabe 2027/28. Zu Gast im Zentrum Oekumene Frankfurt/Main hat die Redaktion beraten: Welche Fragen beschäftigen Kirchen und Gesellschaften weltweit? Welche Themen verbinden Menschen über Ländergrenzen hinweg – von Identität und gesellschaftlichem Rechtsruck über Kirchenstrukturen und Klima bis hin zur Frage, was Mission heute bedeutet?

Mit dabei: Klaus Rieth (Missionshilfe Verlag der DEMH), Corinna Waltz (EMW und Missionshilfe Verlag der DEMH), Sung Kim (Mission EineWelt), Andreas Schlamm (EMW-Vorstand), Lisa Felbinger (Store.ruach.jetzt) und Silja Joneleit-Oesch (EMW).

Das Jahrbuch Mission eröffnet internationale Perspektiven auf aktuelle Fragen von Kirche und Theologie in Deutschland. Autor*innen aus verschiedenen Teilen der Welt teilen Erfahrungen, stellen vertraute Sichtweisen infrage und setzen neue Impulse. Möglich wird diese Vielfalt durch das weltweite ökumenische Netzwerk, aus dem die Redaktion schöpft.

Welches Thema 2027/28 im Mittelpunkt steht? 🤫 Die Redaktion hat sich entschieden – verraten wird es erst im nächsten Jahr!

Warum können viele Menschen in Myanmar ein Buch aus Myanmar trotzdem nicht lesen?Weil das Land sprachlich äußerst vielfä...
08/09/2026

Warum können viele Menschen in Myanmar ein Buch aus Myanmar trotzdem nicht lesen?

Weil das Land sprachlich äußerst vielfältig ist. Neben Birmanisch gibt es zahlreiche Minderheitensprachen – viele von ihnen wurden lange vor allem mündlich weitergegeben.

Missionar*innen verschriftlichten einige dieser Sprachen, entwickelten Grammatiken und übersetzten die Bibel. Das geschah aus missionarischem Interesse, half aber zugleich dabei, Sprachen und Identitäten zu bewahren.

Diese Geschichte bleibt ambivalent: Mission zerstörte kulturelle Praktiken und trug in manchen Fällen gleichzeitig zur Bewahrung von Sprache bei.

Mehr über das Buch „Tluangza Nu“, sprachliche Vielfalt und koloniale Kontinuitäten lest ihr in der aktuellen EineWelt.

04/09/2026

Finnland war nie eine klassische Kolonialmacht. Koloniale Denkweisen und Machtstrukturen können trotzdem bis heute wirken – etwa in Missionsgeschichte, Partnerschaften und darin, wessen Stimmen sichtbar werden.

Dekolonisierung heißt deshalb auch: genauer hinsehen, Archive öffnen und Geschichten vollständiger erzählen.

Denn entscheidend ist immer die Frage: Wer erzählt Geschichte – und wer fehlt?

Myanmar in einem Wort? Divers.Offiziell sind 135 Bevölkerungsgruppen anerkannt. Doch selbst diese Zahl bildet die Vielfa...
03/09/2026

Myanmar in einem Wort? Divers.

Offiziell sind 135 Bevölkerungsgruppen anerkannt. Doch selbst diese Zahl bildet die Vielfalt des Landes nur unvollständig ab: Viele Gruppen haben eigene Sprachen, Traditionen und Geschichten.

Diese Vielfalt prägt auch Religion, Politik und Macht. Besonders deutlich wird das bei christlichen Minderheiten wie den Chin oder Karen. Hier sind Glaube, ethnische Zugehörigkeit und die Abgrenzung von der buddhistisch-bamarischen Mehrheit eng miteinander verbunden.

Myanmar ist deshalb kein Land mit ein paar Minderheiten. Vielfalt gehört zum Kern seiner Geschichte und Gegenwart.

Mehr dazu in der EineWelt.

02/09/2026

Viele religiöse Gebäude in Yangon stehen auf kolonialen Land Grants und gelten als „Sacred Property“. Gleichzeitig liegen sie auf wertvollen Flächen in der Innenstadt. Wie brüchig rechtlicher Schutz sein kann, zeigte sich 1996, als christliche Friedhöfe aus dem Zentrum entfernt wurden.

Mehr dazu im Interview mit der Ethnologin Judith Beyer in der aktuellen EineWelt.

Myanmars Geschichte beginnt lange vor dem Militärputsch von 2021.Vorkoloniale Reiche, die britische Kolonialherrschaft, ...
28/08/2026

Myanmars Geschichte beginnt lange vor dem Militärputsch von 2021.

Vorkoloniale Reiche, die britische Kolonialherrschaft, die Unabhängigkeit 1948 und jahrzehntelange Militärherrschaft prägen das Land bis heute.

Der Post zeigt, wie eng Vielfalt, Kolonialtrauma, politische Gewalt und der Kampf um Demokratie und Selbstbestimmung miteinander verbunden sind.

Myanmars Geschichte ist also geprägt von Vielfalt, Kolonialtrauma, Militärherrschaft – und dem Kampf um Demokratie und Selbstbestimmung.

Mehr darüber erfährst du in der EineWelt.

Partnerschaft auf Augenhöhe – was heißt das heute eigentlich?Kirchliche Partnerschaften haben sich verändert. Wo früher ...
26/08/2026

Partnerschaft auf Augenhöhe – was heißt das heute eigentlich?

Kirchliche Partnerschaften haben sich verändert. Wo früher oft ein klares Gefälle zwischen Gebenden und Empfangenden stand, geht es heute stärker um gemeinsames Planen, Entscheiden und Lernen.

Die entscheidenden Fragen lauten deshalb: Wer setzt Themen? Wer verfügt über Ressourcen? Wessen Wissen zählt? Und bleibt Partnerschaft bestehen, wenn weniger Geld fließt?

Mehr über diesen Wandel lest ihr in der aktuellen EineWelt in den Interviews mit Pauliina Parhiala und Christoph Krauth.

Und im Podcast „Zeit für Mission“ spricht Christoph Krauth mit Host Tanja Stünckel darüber, wie kirchliche Partnerschaften heute konkret gestaltet werden können.

Kolonialismus endet nicht mit der Unabhängigkeit – seine Folgen wirken oft über Generationen nach.In Myanmar bedeutete d...
24/08/2026

Kolonialismus endet nicht mit der Unabhängigkeit – seine Folgen wirken oft über Generationen nach.

In Myanmar bedeutete die britische Kolonialherrschaft für viele Menschen, im eigenen Land als Bürger*innen zweiter Klasse behandelt zu werden. Machtverhältnisse wurden neu geordnet, ethnische Spannungen verschärft und Ungleichheiten geschaffen, die das Land bis heute prägen. Auch der Bürgerkrieg und die politische Instabilität lassen sich ohne diesen historischen Hintergrund kaum verstehen.

📖 In der neuen Ausgabe der EineWelt erfahrt ihr mehr über die Geschichte Myanmars, die Auswirkungen von Kolonialismus, die Rolle von Mission und warum die Vergangenheit bis heute nachwirkt.

19/08/2026

Warum verlegt ein Militärregime seine Hauptstadt?

2005 zog Myanmars Regierung von Yangon nach Naypyidaw. Laut der Ethnologin Judith Beyer spielte dabei auch die Vielfalt Yangons eine Rolle: In der Stadt leben Menschen verschiedener Religionen und ethnischer Zugehörigkeiten seit Langem eng zusammen.
Moscheen, Tempel und Kirchen gehören dort ebenso zum Alltag wie konfessionsübergreifende Nachbarschaften und Beziehungen. Diese gelebte Vielfalt steht für Offenheit, Austausch und gesellschaftliche Eigenständigkeit.

Naypyidaw dagegen wurde als neue, weitläufige und leichter kontrollierbare Hauptstadt geplant.
Die Verlegung zeigt deshalb mehr als einen Ortswechsel: Sie erzählt davon, wie autoritäre Macht versucht, Raum, Sichtbarkeit und Zusammenleben zu ordnen.

Mehr zu Myanmar erfährst du in der aktuellen EineWelt 📖

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