26/07/2026
Transparente und faire Agrar-Lieferketten! 🌱
🐄 Hinter der industriellen Tierhaltung steckt eine globale Ausbeutungskette: Für deutsches und europäisches Tierfutter werden gigantische Mengen Soja aus Südamerika importiert. Dafür werden Wälder abgeholzt, artenreiche Savannen zerstört und Menschen von ihrem Land verdrängt.
👉 Und wofür? Nicht hauptsächlich für Tofu oder andere direkte Lebensmittel. Rund 90 % der Sojaimporte der EU landen im Futtertrog von Nutztieren. Das Soja wird zum Treibstoff einer Industrie, in der Tiere zu Massenware werden.
💥 Die Folgen sind überall spürbar: zerstörte Lebensräume, Artensterben, Klimaschäden und Tierleid. Die industrielle Tierhaltung basiert auf einem System, das auf möglichst billiger Produktion beruht – bezahlt wird der Preis von Tieren, Menschen und unserer Umwelt.
⚓️ Auch in Deutschland kommen diese globalen Lieferketten an: Der Hafen Brake an der Weser ist ein zentraler Umschlagplatz für Soja-Futtermittel. Hier treffen die Folgen einer zerstörerischen Agrarindustrie direkt auf unsere Infrastruktur.
✊ Statt Flüsse weiter auszubauen, um solche Geschäfte zu erleichtern, brauchen wir politische Konsequenzen. Seit Jahren werden wichtige Regeln gegen Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten abgeschwächt. Dabei brauchen wir genau das Gegenteil: starke Gesetze, die Unternehmen zur Verantwortung ziehen.
📣 Wir sagen: Schluss mit einer Landwirtschaft, die auf Ausbeutung basiert. Schluss mit Futtermittelimporten, die Regenwälder vernichten und Tierleid finanzieren. Eine andere Landwirtschaft ist möglich. Eine, die Tiere nicht als Ware behandelt, Menschenrechte schützt und unsere Lebensgrundlagen bewahrt.