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19/10/2026

Einladung Ausstellungseröffnung "70 Jahre Luxemburger Abkommen" mit Podiumsgespräch und Musik am Jahrestag der ersten Deportationen vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg

70 Jahre Luxemburger Abkommen zwischen Deutschland, Israel und der Claims Conference.

Nicht erreichbar – nicht abschließbar: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts

Ausstellungseröffnung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Podiumsgespräch und Musik zur Erinnerung am Jahrestag der ersten Deportationen vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg.

Die Wanderausstellung „70 Jahre Luxemburger Abkommen“ wird am 25. Oktober 2026, dem 85. Jahrestag der ersten Deportationen vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg, eröffnet und bis 13. Dezember 2026 gezeigt. Sie wird ergänzt durch Tafeln zu den Enteignungen von Jüdinnen und Juden sowie Sintize und Romnja in Hamburg sowie Informationen zum Prozess der Entschädigungen in Hamburg. Auch Projekte zum heutigen Engagement von Nachkomm*innen ehemals Verfolgter werden vorgestellt.

Datum: Sonntag, 25. Oktober 2026, 14-16 Uhr
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke

Anmeldung über www.gedenkstaetten-hamburg.de/veranstaltungen

Begrüßung und Grußworte

Dr. Anna von Villiez, Antisemitismusbeauftragte der Stadt Hamburg
Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen
Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Europa
Moderation: Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Vorstand Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen.

Podiumsgespräch „Rückgewinn von Geschichte“

Die Ausstellung „70 Jahre Luxemburger Abkommen“ stellt den Prozess der Wiedergut­machungspolitik gegenüber jüdischen NS-Verfolgten dar. Heute forschen auch Nachkommen dieser Verfolgten zu ihrer Familiengeschichte und begeben sich aktiv in die Erinnerungsarbeit. Ihre Auseinandersetzungen sind eine Form der Aneignung, in der es nicht mehr nur um finanzielle Kompensation, sondern um die Rückforderung von Deutungshoheit und geraubter Geschichte geht. Lennart Onken, Kurator der Ausstellung „Ausgeraubt vor der Deportation“, spricht mit Viviane Andereggen und Tom Schröder, Nachkommen ehemals Verfolgter. Der Kurator der Ausstellung zum Luxemburger Abkommen, Dr. Jens Hoppe, wird die historische Perspektive in das Gespräch einbringen.

Begleitung

Alexander Kranich spielt Lieder von Coco Schumann.
Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Kuratorenrundgang durch die Ausstellung.
Ausklang mit koscheren Spezialitäten.

Im Herbst 1941 wurden Tausende Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich in das Ghetto Minsk deportiert. Die meisten von ihnen wurden dort oder in der nahegelegenen Vernichtungsstätte Malyj… Mehr Informationen

19/10/2026
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12/10/2026
12/10/2026
07/10/2026

Wir erinnern.

Am 7. Oktober 2023 wurden in Israel Menschen in ihren Häusern, in den Kibbuzim und auf einem Musikfestival ermordet. Viele wurden nach Gaza verschleppt. Es war der Tag, an dem seit der Schoa die meisten Jüdinnen und Juden ermordet wurden.

Wir gedenken heute aller Opfer, der Verschleppten und ihrer Familien. Wir denken an die Überlebenden, die bis heute mit den Folgen leben, und an alle, die einen geliebten Menschen verloren haben.

Wir zünden ein Licht an. Wir sagen ihre Namen. Wir vergessen nicht.

יהי זכרם ברוך – Ihr Andenken sei ein Segen.

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