MOMO –
The Voice of disconnected Youth Hamburg,
hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen, deren Lebensmittelpunkt die Straße ist, oder war, eine Stimme zu geben, und somit auch die Möglichkeit Hilfe zu bekommen, gehört zu werden und etwas zu verändern. Wir sind eine Delegation von drei jungen Menschen, die alle auf ihre Weise die Straße, Ungerechtigkeit und das Gefühl, nicht gehört zu we
rden, erlebt haben. Durch diese eigenen Erfahrungen können wir, anders als viele Sozialarbeiter, die Sorgen, Probleme und Ängste junger Menschen wirklich nachvollziehen und verstehen,- denn wir wussten auch irgendwann nicht mehr wohin wir gehen sollten. Kennen lernten wir uns 2014 im Rahmen des ersten Bundeskongresses der Straßen- und Flüchtlingskinder in Berlin, und ergriffen dann 2015 die Chance, unsere Idee einer ständigen Vertretung der Straßen- und Flüchtlingskinder zu realisieren. Im April 2016 konnten wir schließlich mit großer Freude die Schlüssel zu unserem Büro entgegennehmen. Unser Ziel ist es, jungen Menschen, die sich in Notsituationen befinden, auf der Straße leben, keine Perspektive haben und oder schlechte Erfahrungen mit der Jugendhilfe machen mussten, eine Stimme zu geben und zu zeigen, dass sie, ihre Geschichten und Erlebnisse, nicht egal sind und sie ernst genommen werden. Dazu wollen wir mit und von Jugendlichen so viel Informationen wie möglich sammeln, Probleme aufdecken, und diese offen und kritisch in der Politik ansprechen um zusammen dafür zu kämpfen, dass sich etwas verändert. Weiterhin können wir im Einzelfall auch als eine Art Brücke zwischen jungen Menschen und Sozialarbeitern agieren, indem wir ihre Wünsche ernst nehmen und sie so zum Beispiel an eine geeignete Stelle der Sozialarbeit vermitteln können. Gefördert durch die Hamburger Sozialbehörde