14/07/2026
Helfen, wenn man selbst betroffen ist – das ist ASB
Am 14. Juli 2021 stand das Wasser in unserer Geschäftsstelle und Rettungswache in Hagen bis zu den Schreibtischkanten. Der Keller – Umkleiden, Sanitärräume, Lagerräume – war bis zur Decke vollgelaufen. Nichts war mehr gebrauchs- oder einsatzfähig. Nicht die Räume. Nicht die Ausstattung. Nichts.
Hagen und die Region Südwestfalen wurden von der Flut mit voller Wucht getroffen. Glücklicherweise mit weniger Todesopfern als im Ahrtal – aber die Zerstörung war real, sie war nah, und sie traf uns mitten ins Herz unserer Arbeit.
Was uns aufrecht gehalten hat? Die Menschen. Haupt- und Ehrenamtliche, die angepackt haben, als nichts mehr funktionierte. ASB-Gliederungen aus der ganzen Region, die uns unterstützt haben, damit wir unsere Dienste für die Menschen in Südwestfalen aufrechterhalten konnten. Dafür sind wir bis heute dankbar. 🙏
Unser herzliches Dankeschön gilt auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz engagieren – damals wie heute. Ihr unermüdlicher Einsatz, oft im Verborgenen und weit über das eigene Maß hinaus, macht den Unterschied. Danke, dass ihr da seid. 💛
Diese Erfahrung hat uns verändert. Aus der Zerstörung ist Konsequenz geworden: Mit dem Resilienzprojekt des ASB Südwestfalen arbeiten wir seitdem daran, Strukturen zu stärken, Vorsorge aktiv zu gestalten und besser vorbereitet zu sein – für uns, für unsere Einsatzkräfte und für die Menschen, die auf uns zählen.
Denn wer selbst erlebt hat, wie schnell alles wegbrechen kann, weiß: Vorbereitung ist kein Luxus. Sie ist Verantwortung.
Gut vorbereitet. Vorsorge, die Mut macht.
👉 Mehr erfahren: https://www.asb-suedwestfalen.de/erste-hilfe-mit-selbstschutzinhalten-kursangebote-suedwestfalen/