Hagener Heimatbund

Hagener Heimatbund Der Hagener Heimatbund sammelt, pflegt und bewahrt historisches Material, Karten, Bilder und Bücher zur Hagener Geschichte.

Der Hagener Heimatbund, gegründet 1925, sammelt, pflegt und bewahrt historisches Material, Karten, Bilder und Bücher zur Hagener Geschichte sowie der ehemaligen Grafschaft Mark. Viel Wert legen wir auf die Dokumentation und Berichte von Hagener Familien und deren Tradition. Wir nutzen die enge Verbindung zu den Hagener Museen und Archiven. Noch immer gehen wertvolle historische Quellen oder Sammlu

ngen verloren. Wir wünschen uns interessierte Mitglieder, die uns bei der Bemühung um Forschung und Bewahrung unterstützen. Wir bringen unseren Mitgliedern besondere Leistungen (Vorträge, Ausflüge, Mitgliedertreffs und individuelle Unterstützung) für einen geringen Jahresbeitrag. Im Zusammenhang mit anderen Hagener Institutionen und Vereinen geben wir Publikationen heraus, insbesondere das HagenBuch.

08/06/2026

Wieder bereichert ein wertvoller Neuzugang das Stadtarchiv. Der in Australien geborene, seit vielen Jahren in Hagen wohnhafte Philip Niland war über 20 Jahre in leitender Position bei der Firma Elbersdrucke tätig. Am 8. Juni 2026 übergab er dem Stadtarchiv Hagen eine Vielzahl von historischen Dokumenten und Materialien des Unternehmens. Sie ergänzen die vorhandene Überlieferung zur Familie und Textilfabrik Elbers sowie zu den anderen Unternehmen der in Hagen ansässigen Familienzweige.

Die 1822 in Hagen gegründeten Textilfabrik Elbers mit Stoffdruckerei und Weberei zählte bis Anfang des 20. Jahrhunderts zu den zu den leistungsstärksten deutschen Textilunternehmen. Die Inflation nach dem Ersten Weltkrieg und anschließend die Weltwirtschaftskrise 1929/30 führten die Textilfabrik Elbers 1931 in den Konkurs. Als deutlich verkleinertes Unternehmen produzierte die Firma Elbersdrucke von 1932 den Stoffdruck in Hagen bis zu ihrer Schließung 1996 weiter; seit 2002 gehört die Marke Elbersdrucke zur Rasch Gruppe Textil in Bramsche.

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08/06/2026

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29/05/2026
27/04/2026
Hallo liebe Kulturfreunde,der Hagener Heimatbund ist natürlich auch am Start! 😊Kommt vorbei, schaut euch um, quatscht mi...
26/04/2026

Hallo liebe Kulturfreunde,

der Hagener Heimatbund ist natürlich auch am Start! 😊
Kommt vorbei, schaut euch um, quatscht mit uns und entdeckt spannende Geschichten aus unserer Heimat.

Wir freuen uns auf viele neugierige Gesichter und einen schönen Tag mit euch!

Hallo liebe Kulturfreunde,auch der Hagener Heimatbund ist mit dabei – und wir freuen uns schon jetzt darauf, euch bei un...
21/04/2026

Hallo liebe Kulturfreunde,

auch der Hagener Heimatbund ist mit dabei – und wir freuen uns schon jetzt darauf, euch bei uns begrüßen zu dürfen! Entdeckt spannende Einblicke in unsere Heimatgeschichte, kommt ins Gespräch und erlebt Kultur hautnah.

Wir freuen uns auf viele neugierige Besucher und einen lebendigen Austausch!

16/04/2026

VHS: Stadtspaziergang zur Textilgeschichte
zwischen Emilienplatz und Springe – Anmeldung
bis zum 21. April
13. April 2026 – Einen Einblick in die Textilgeschichte von Hagen unter
der Leitung des Stadtheimatpflegers Michael Eckhoff bietet die
Volkshochschule Hagen (VHS) am Donnerstag, 23. April, von 16 bis 18
Uhr an. Der Treffpunkt für die Veranstaltung, die im Rahmen der
diesjährigen „Fashion Revolution Week“ stattfindet, ist am Finanzamt
Hagen, Emilienplatz/Ecke Mollstraße.
Fast in Vergessenheit geraten ist die Tatsache, dass die Textilbranche
früher eine beachtliche Bedeutung im Tal der Volme hatte. Dies ist vor
allem mit zwei Familien verknüpft: Der Familie Moll seit der Mitte des
18. Jahrhunderts und der Familie Elbers seit den 1820er-Jahren. Dass
die Molls, Zuwanderer aus dem Bergischen Land, viele Spuren
hinterlassen haben, ist heute vor allem noch an mehreren
Straßennamen ablesbar. Der Emilienplatz beispielsweise ist nach Emilie
Moll benannt. Noch wesentlich präsenter ist das Wirken der Familie
Elbers etwa durch die ehemalige Fabrikanlage, die an sie erinnert. Der
Spaziergang nimmt die textile Vergangenheit im Volmetal unter die
Lupe.
Informationen zur Anmeldung zu der gemeinsamen Veranstaltung von
VHS, Hagener Heimatbund und AllerWeltHaus mit der Nummer 1467
erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de oder beim
Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

09/04/2026

Die jüngsten Scan-Arbeiten im Fotobestand von W***y Lehmacher förderten wieder eine Überraschung zutage: Im Jahr 1935 entstand die wuchtige Monumentalplastik „Hans im Glück“, die vom Bildhauer und Medalleur Hans Dorn (1889-1971) aus Ruhrsandstein gefertigt wurde. Der Standort war die untere Fleyer Straße im Bereich der Ecke Ruhrstraße, unmittelbar neben dem Treppenaufgang zur Hönnestraße. Ein Foto ihrer Herstellung war bisher nicht bekannt.

Der Hagener Online-Publizist Winfried Symanzik verfasste dazu 2024 im Internetjournal "Doppelwacholder - Hagener Zustände online" einen informativen Beitrag, der an die Skulptur erinnert, von der damals nur noch ein Sockel mit den Resten der Schweinepfoten und der Inschrift „Hans Dorn 1935“ zu sehen war; das Standbild selber sei sauber abgetrennt und verschwunden, - wann und von wem, bleibt ein Geheimnis.

Symanzik schrieb: „Der Bildhauer Hans Dorn (1889-1971) hatte an der Werkkunstschule Hamburg studiert und war seit den 1920er Jahren in Hagen tätig. Gefördert wurde er von Karl-Ernst-Osthaus und wirkte als Lehrer am Handfertigkeitsseminar. 1924 war er zusammen mit seiner Frau Antonie Karola Margareta Dorn-Malin, die 1929 die bekannte Bronzeplastik ‚Große Kniende‘ neben dem Ricarda-Huch-Gymnasium entwarf, Mitbegründer der Künstlervereinigung Hagenring. 1926 schuf Dorn 19 sogenannte Hauszeichen sowie 2 Reliefs für die Cuno-Siedlung. Die von rechten Kreisen kritisierte expressionistische Figur ‚Hoffnung‘ von 1922 am Ehrenmal im Stadtgarten wurde 1927 entfernt und ist seither verschollen.

Das Figurenpaar ‚Schmied mit Lehrling‘, das ursprünglich auf einer nicht mehr vorhandenen Mauer neben dem Osthaus-Museum stand, findet sich heute an der zur Gesamtschule Haspe führenden Brücke. Nach seinen Arbeiten für die eher sozialdemokratisch inspirierte Cuno-Siedlung, deren Bau von den bürgerlichen und rechten Parteien im Hagener Rat vehement bekämpft wurde, fertigte Dorn 1934 auch die Hagener Ehrenbürgergaben für Paul von Hindenburg und Adolf Hitler.“ Dorn war zu diesem Zeitpunkt bereits der NSDAP und der SA beigetreten.

Die Hagener Zeitung berichtete im Jahr 1935, die Skulptur „Hans im Glück“ sei von Hans Dorn und einem Steinmetzmeister König aus besonders harten und spröden Fundamentsteinen aus der Elberschen Fabrik herausgearbeitet worden. Vermutlich zeigt das Foto den genannten Steinmetzmeister bei der Arbeit. Erkennbar ist auf dem Bild auch die stückweise Konstruktion aus mehreren Teilen, die so auch den sauberen Schnitt erklärt, mit der der Hauptteil des Standbildes später vom Sockel entfernt wurde.

Skurril liest sich im selben Zeitungsbericht die künstlerische Bewertung des Werks: „Urwüchsig hat Dorn seinen Hans gestaltet, der, im blauen westfälischen Bauernkittel und barfüßig, dumm-dreisten und pfiffigen Gesichtes auf einer wohlgemästeten gesunden Sau reitet. Prächtig gelungen ist dem Künstler Hansens Gesichtsausdruck und ebenso ergötzlich die Physiognomie des fetten Schweines, bei dem übrigens auch das ‚Rückenantlitz‘ trefflich geraten ist und sogar das ‚Ringelschwänzchen‘ (…) nicht fehlt.“

hwo, Fotografie: W***y Lehmacher. Scan vom Originalnegativ. © Stadt Hagen/Stadtarchiv.

17/11/2025

EINLADUNG ZUR PRÄSENTATION HagenBuch 2026
Samstag, 06.12.2025, 11.00 Uhr, Café der Buchhandlung Thalia
HagenBuch 2026 Impulse zur Stadt-, Heimat- und Kunstgeschichte
ardenkuverlag, www.ardenku.de
Herzlich Willkommen,
liebe Freundinnen und Freunde des HagenBuchs,
im HagenBuch 2026 zeigt Ennow Strelow zum Schwerpunktthema HagenBunt, wie bunt die Hagener Szene der 1970er und 1980er Jahre war. Jörg Nöske erfreut uns mit seinen Erinnerungen an Charly Haschke, der damals mittendrin war. Sven Söhnchen lässt es uns wissen, wie es war, als am See noch geflüstert wurde. An einen ganz anderen See, den Lago Maggiore, lädt uns Hubert Köhler ein, der sich, wie viele andere aus seiner Zeit, an die Fahrten nach Pino erinnert. Uli Weishaupt setzt seine Kinoreihe mit dem Olympia fort. Recycling und Couture sind kein Widerspruch, sondern gehören zusammen, wenn man Mode so nachhaltig und essourcenschonend gestaltet, wie es uns Silja Meise vormacht. Mit der 20. Ausgabe erscheint die Stadtchronik zum letzten Mal in der seit 2006 bekannten Aufmachung als Jahrbuch. Das HagenBuch wird daher zukünftig nicht mehr als jährliche Chronik, sondern als egelmäßiger Themenband erscheinen.
Wir freuen uns auf Sie, wir sehen uns!
Petra Holtmann
ardenkuverlag
Michael Eckhoff
Redakteur

Adresse

Eilper Straße 132/136
Hagen
58091

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