NABU Hagen

NABU Hagen Der NABU setzt sich auf vielfältige Weise für die Natur ein. Regelmäßige Termine

Aktiventreffen
Kommt vorbei und werdet Teil unserer Gemeinschaft! Wann?

Zu unserer Arbeit gehören praktische Maßnahmen wie Landschaftspflege genauso dazu wie zu Vorträgen einladen oder gemeinsam auf Exkursionen die Natur kennen lernen. In einer entspannten Atmosphäre diskutieren wir über Naturschutzprojekte und Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme. Alle Interessierten sind willkommen! Jeden ersten Mittwoch im Monat, 19:00 Uhr (außer Januar)

Wo? Biologische Station Hag

en, Haus Busch 2, 58099 Hagen

Dauer: ca. 1-2 Stunden

Pflegeeinsatz
Komm dazu und hilf mit bei der Pflege unserer Naturlandschaften! Keine Vorerfahrung nötig. Es ist eine tolle Chance, praktisch im Naturschutz tätig zu sein, sich auszutauschen und einen Beitrag zur lokalen Umwelt zu leisten. Wir freuen uns über jede Unterstützung! Jeden letzten Samstag im Monat, 10:00 Uhr

Wo? Biologische Station Hagen, Haus Busch 2, 58099 Hagen

Dauer: ca. 2-4 Stunden

Im Rahmen der Ausbildung der Amphibien-Ranger fanden mehrere Theorie- und Praxistage rund um die Biologie und Ökologie d...
09/06/2026

Im Rahmen der Ausbildung der Amphibien-Ranger fanden mehrere Theorie- und Praxistage rund um die Biologie und Ökologie der Amphibien sowie deren Schutz in Hagen und Umgebung statt. Zu Beginn lernten sich die Teilnehmenden in einer kurzen Vorstellungsrunde kennen, bevor in verschiedenen Vorträgen Grundlagen zu Amphibien in Hagen und Nordrhein-Westfalen sowie zur Biologie und Systematik heimischer Amphibien vermittelt wurden. Anschließend ging es direkt ins Gelände: Bei der ersten Exkursion wurden Laichballen von Grasfröschen gezählt und ein fest installiertes Amphibienleitsystem besichtigt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung lag auf dem praktischen Amphibienschutz. Ralf Blauscheck, der ehemalige Leiter der Biologischen Station Hagen, stellte verschiedene Schutzmaßnahmen und Praxisbeispiele vor. Ergänzend informierte Kai Gockel, der Leiter der Unteren Naturschutzbehörde Hagen, über die rechtlichen Grundlagen des Amphibienschutzes. Im Außeneinsatz konnten die Teilnehmenden anschließend praktische Naturschutzmaßnahmen direkt vor Ort kennenlernen. Besichtigt wurden künstlich angelegte Gewässer, wobei erläutert wurde, welche Standorte geeignet sind, worauf beim Anlegen geachtet werden muss und wie solche Projekte umgesetzt werden.
Besonders praxisnah waren die Exkursionen zu mehreren Gewässern in Berchum, bei denen verschiedene Reusenfallen getestet wurden. Dabei lernten die Teilnehmenden nicht nur die unterschiedlichen Reusentypen mit ihren Vorteilen und Einsatzmöglichkeiten kennen, sondern konnten beim Ausleeren der Fallen auch ihr Artenwissen erweitern und festigen. Nachgewiesen wurden drei Molcharten: der Fadenmolch (Lissotriton helveticus), der Teichmolch (Lissotriton vulgaris) und der Bergmolch (Mesotriton alpestris). Neben der Handhabung der Reusen standen insbesondere die Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmale der Arten im Fokus. Zusätzlich wurden ein junger Grasfrosch sowie mehrere Erdkrötenpaare beim Ablaichen beobachtet. Bei bestem Wetter boten diese Exkursionstage zahlreiche eindrucksvolle Naturbeobachtungen.
Eine weitere Nachtexkursion hatte das Ziel, Geburtshelferkröten zu hören und im besten Fall auch zu beobachten. Aufgrund des trockenen und kalten Wetters blieb diese Exkursion zunächst ohne größeren Erfolg, lediglich eine Erdkröte wurde entdeckt.
Umso erfolgreicher verlief die darauf folgende Nachtexkursion zu Kreuzkröten und Wasserfröschen. Bereits zu Beginn konnten Laichschnüre und Kaulquappen der Kreuzkröte begutachtet werden. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden schließlich auch adulte Tiere entdeckt, deren Rufe weithin zu hören waren. Zusätzlich konnten Wasserfrösche gefangen und näher begutachtet werden. Ein besonderes Erlebnis war zudem die Beobachtung eines männlichen Teichmolchs während seines Balzrituals. Ein weiteres Highlight stellte schließlich der Ruf der Geburtshelferkröte dar, mit dem nicht gerechnet worden war. Umso erfreulicher war die erneute Entdeckung einer Population in Hagen.
Den Abschluss der Ausbildung bildete die Prüfung, die alle Teilnehmenden erfolgreich bestanden haben. Damit konnten die angehenden Amphibien-Ranger ihre Urkunden entgegennehmen und sind nun offiziell als Amphibien-Ranger für den Amphibienschutz in Hagen aktiv. Im Anschluss wurden die Einsatzgebiete verteilt, sodass nun die notwendigen Genehmigungen durch die Untere Naturschutzbehörde erstellt werden können.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des ersten Amphibien-Ranger-Kurses dieser Art in Hagen ist ein wichtiger Schritt für den lokalen Amphibienschutz gelungen. Die Ranger werden künftig ausgewählte Kleingewässer betreuen, deren Zustand dokumentieren und kleinere Pflegemaßnahmen eigenständig oder gemeinsam in der Gruppe durchführen. Darüber hinaus erfassen sie Amphibienvorkommen, zählen Laich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Datengrundlage und Artenschutz. Nicht zuletzt tragen sie ihr Wissen und ihre Begeisterung für Amphibien weiter und helfen dabei, das Bewusstsein für diese faszinierenden Tiere in der Öffentlichkeit zu stärken.
Die Arbeit mit dieser motivierten Gruppe hat sehr viel Freude bereitet und macht Hoffnung für die Zukunft des Amphibienschutzes in Hagen.
Ein besonderer Dank gilt Martin Schlüpmann für seine Vorträge, seine fachliche Expertise und die Unterstützung bei der Durchführung des Kurses. Ebenso bedanken wir uns bei der Unteren Naturschutzbehörde Hagen für die gute Zusammenarbeit, bei Michael Thissen für seine Unterstützung in der Aufbauphase des Projekts sowie beim LWL-Freilichtmuseum Hagen für die gute Kooperation und den Zugang zum Museumsgelände und den dortigen Gewässern.
Wir freuen uns auf viele gemeinsame Amphibien-Projekte, wertvolle Erkenntnisse und darauf, die neuen Amphibien-Ranger bei ihren zukünftigen Aufgaben zu begleiten.

Hirschkäfer sind mit bis zu 8 cm Körperlänge unsere größte Käferart in Deutschland. Nach bis zu 7 Jahren als Larve, schl...
19/05/2026

Hirschkäfer sind mit bis zu 8 cm Körperlänge unsere größte Käferart in Deutschland. Nach bis zu 7 Jahren als Larve, schlüpfen die Käfer ab Mitte Mai und sind dann bis in den Juli, manchmal auch darüber hinaus in der abendlichen Dämmerung zu beobachten. Da die Art auch besonders geschützt ist, freut sich die Biologische Station Umweltzentrum Hagen über die Meldung von Sichtungen. Gerne auch mit Foto (gerade beim Weibchen). Auch ältere Meldungen werden gerne angenommen.

Vielen Dank für euren Beitrag zum Naturschutz! 💚

Meldungen entweder per Telefon unter 02331/84888 oder per E-Mail an [email protected]

Nächste Woche Samstag findet ihr uns hier. Kommt uns gern am Stand besuchen 🐦☀️😊
18/05/2026

Nächste Woche Samstag findet ihr uns hier. Kommt uns gern am Stand besuchen 🐦☀️😊

Am Freitag, dem 8. Mai 2026, lud der NABU Hagen erstmals zu einer abendlichen Vogelstimmenexkursion in das LWL-Freilicht...
17/05/2026

Am Freitag, dem 8. Mai 2026, lud der NABU Hagen erstmals zu einer abendlichen Vogelstimmenexkursion in das LWL-Freilichtmuseum Hagen ein. Treffpunkt war um 18:30 Uhr am Eingangsgebäude des Museums. Mit 27 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern stieß die Veranstaltung auf erfreulich großes Interesse. 🐦

Unter der Leitung der erfahrenen Vogelkundler Jens Plümpe, Martin Schultz und Andreas Welzel führte die rund zweistündige Exkursion durch das weitläufige Museumsgelände. Die vergleichsweise kühlen Temperaturen der sogenannten „Eisheiligen“ sorgten zwar dafür, dass der erhoffte intensive Abendgesang vieler Vogelarten etwas verhaltener ausfiel, dennoch konnten zahlreiche typische Lautäußerungen erläutert und das Erkennen verschiedener Vogelstimmen anschaulich vermittelt werden.

Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in Verhalten, Lebensweise und Lebensräume heimischer Singvögel. Insgesamt konnten beeindruckende 37 Vogelarten gehört und/oder beobachtet werden.

Zu den besonderen Höhepunkten des Abends zählten die weithin hörbaren Sitzrufe eines Schwarzspechts aus dem östlich angrenzenden Laubwald am Eilper Berg, ein hoch über das Gelände ziehender Wespenbussard auf dem Heimzug sowie jeweils singend ein Fitis und eine Gartengrasmücken. Auch die ihre markanten Gesangsmotive lautstark wiederholende Singdrossel beeindruckte die Teilnehmenden. Auf dem Rückweg zum Eingang konnten einige Teilnehmer doch noch eine rufende Wasseramsel feststellen, ein Hinweis auf ein Brutvorkommen im Freilichtmuseum auch in diesem Jahr.

Obwohl die Teilnahme an der Veranstaltung kostenfrei war, konnten im Anschluss großzügige Spenden für den Naturschutz gesammelt werden. 💚

Beobachtete bzw. gehörte Arten:

Amsel
Bachstelze
Blaumeise
Buchfink
Buntspecht
Fitis
Gartengrasmücke
Gebirgsstelze
Gimpel
Grünspecht
Hausrotschwanz
Heckenbraunelle
Kanadagans
Kernbeißer
Kohlmeise
Mauersegler
Mäusebussard
Mönchsgrasmücke
Rabenkrähe
Rauchschwalbe
Ringeltaube
Rotkehlchen
Rotmilan
Schwanzmeise
Schwarzspecht
Singdrossel
Sommergoldhähnchen
Sperber
Stieglitz
Stockente
Sumpfmeise
Turmfalke
Wasseramsel
Wespenbussard
Wintergoldhähnchen
Zaunkönig
Zilpzalp

Text: A. Welzel
Bilder: S&F. Frischkorn

🌳Am Samstag, den 25.04.2026 ging es für knapp 20 Vogelinteressierte um 8 Uhr los ins Hohenlimburger Henkhauser- und Hass...
05/05/2026

🌳Am Samstag, den 25.04.2026 ging es für knapp 20 Vogelinteressierte um 8 Uhr los ins Hohenlimburger Henkhauser- und Hasselbachtal. Für die Dauer von 2 Stunden führte Hobbyornithologe Andreas Welzel durch das schöne Waldgebiet und lauschte gemeinsam mit der Gruppe den morgendlichen Vogelgesängen. Mancher Teilnehmender hatte zur Unterstützung die Merlin-App parat - das ist gerade für Anfänger und Laien eine super Sache.

Letztendlich konnten während der Exkursion 25 Vogelarten gehört und teilweise auch beobachtet werden (leider ohne Fotonachweis):

Waldbaumläufer
Gartenbaumläufer
Buntspecht
Fitis
Zilpzalp
Mönchgrasmücke
Gartengrasmücke
Blaumeisen
Kohlmeise
Tannenmeise
Amsel
Singdrosseln
Kleiber
Rotkehlchen
Zaunkönig
Ringeltaube
Hohltaube
Buchfink
Kernbeißer
Rabenkrähe
Sommergoldhähnchen
Heckenbraunelle

Unsere Highlights:
- Kleinspecht
- Teichhuhnpaar mit 3 Küken
- Haubenmeise

Vielen Dank an Andreas für die gelungene Exkursion und die vielen interessierten Teilnehmer! 🌳

Text & Fotos: Simone Frischkorn

Garten-Check für stachelige Gartenbesucher 🦔Im Garten gibt es ein paar Dinge, die für Igel gefährlich werden können. Oft...
01/05/2026

Garten-Check für stachelige Gartenbesucher 🦔

Im Garten gibt es ein paar Dinge, die für Igel gefährlich werden können. Oft, ohne dass man groß darüber nachdenkt:
- offene Keller- oder Lichtschächte oder Gruben
- Teiche ohne einfache Ausstiegsmöglichkeit wie Bretter, Steine oder flache Ufer
- Pestizide wie z. B. Schneckenkörner
- Mähroboter (vor allem nachts)

Mit ein paar einfachen Anpassungen lässt sich der Garten ganz leicht igelfreundlicher gestalten! 🦔🌱

25/03/2026

Leider müssen wir die für Samstag geplante Veranstaltung "Exkursion zur größten NABU Naturerbe-Stiftung in unserer Nähe (Neuer Wald für Spechte u. a. in Unna)" aufgrund der schlechten Wettervorhersage absagen.

Fotos von Salamandern gesucht! 📷🦎Bitte sendet Fotos mit Aufnahmedatum und Standort an: info@nabu-hagen.de
16/03/2026

Fotos von Salamandern gesucht! 📷🦎
Bitte sendet Fotos mit Aufnahmedatum und Standort an: [email protected]

15/03/2026

Um den Amphibienschutz für nächstes Jahr zu optimieren, meldet eure Funde bitte an uns! 🐸

Adresse

Haus Busch 2
Hagen
58099

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