29/05/2026
Uns hat wieder eine Einsendung erreicht und wir freuen uns sehr, am heutigen die Geschichte von Isabel ( ) teilen zu dürfen:
„Hey 😊
Ich bin Isabel, 33 Jahre alt und habe meine Diagnose Morbus Crohn vor 10 Jahren erhalten.
Das waren jetzt 10 Jahre in denen so viel passiert ist, dass ich gleich mehrere Bücher schreiben könnte!
Am 03.06.2016 ist mir der Blinddarm geplatzt — und damit fing alles an:
Bauchfellentzündung, mehrere große OPs, 3 Monate vollgestopft mit Schmerzmitteln, Antibiotika und Komplikationen. Mein Körper war komplett am Ende, aber mein Kopf hat trotzdem gedacht: „Morgen wird’s bestimmt besser.“
Als meine körperliche Verfassung immer schlechter wurde, hat meine Familie darauf gedrängt das Krankenhaus zu wechseln. Ich wollte es nicht, ich habe den Ärzten, die mich 3 Monate auf einen geplatzten Blinddarm behandelt hatten, vertraut.
Meine Familie war anderer Meinung. Dafür bin ich bis heute dankbar und wäre vlt ohne diese 2. Meinung heute auch gar nicht mehr da.
Die Vorstellung im 2. Krankenhaus ging schnell: Direkt Not-OP. Mein Darm stand kurz vor dem Platzen. Danach endlich eine Diagnose: Morbus Crohn. „Mein Zustand“ hatte einen Namen.
Eine Ende war trotzdem nicht in Sicht.
Es folgten weitere OPs und mit 24 Jahren eine Entscheidung, die ich nie treffen wollte: Künstlicher Darmausgang. Ja oder Nein?
Der Arzt sagte nur: „Entweder Beutel am Bauch oder Zettel am Fuß.“
Also: Beutel am Bauch, 40 cm Darm weniger — aber Leben gerettet.
Mit Reha, tollen Menschen an meiner Seite und der richtigen Therapie kam nach über 9 Monaten langsam die Kraft zurück. Natürlich gab es Rückschläge, weitere OPs (auch eine Rückverlegung des Stomas) und Tiefpunkte, aber ich bin für alles was mein Körper geleistet hat dankbar.
Ich habe unglaublich viel über mich und meinen Körper gelernt. Und auch, wenn dieser Lernprozess nie aufhört, bin ich dankbar dafür.
Heute kann ich ehrlich sagen:
Ich bin chronisch glücklich! 💜“
ced
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