12/06/2026
Woran man eine gute Fahrradstraße wirklich erkennt 🚲
Fahrradstraßen sind Verkehrsflächen, die dem Radverkehr vorbehalten sind, eingeschlossen sind auch Elektro-Kleinstfahrzeuge wie E‑Tretroller und Velo-Cars. Der Kfz-Verkehr darf Fahrradstraßen nicht oder nur sehr eingeschränkt mitnutzen, dann ist das entsprechend ausgeschildert.💡
Was gute Fahrradstraßen ausmacht, ist vor allem die Umsetzung. Gut umgesetzt sind Fahrradstraßen komfortabel und sicher für geübte und ungeübte Radfahrende jeden Alters.
Eine gute Fahrradstraße ✅
👉 ist klar erkennbar: Das Design macht intuitiv deutlich, dass es eine „Straße für das Fahrrad“ ist.
👉 ist autoreduziert: Kfz-Durchgangsverkehr wird herausgehalten, an Kreuzungen und Einmündungen hat der Radverkehr grundsätzlich Vorrang.
👉 schafft Platz fürs Rad: Kfz-Parken wird möglichst beidseitig verboten oder weitestgehend unterbunden. Wenn Parken stellenweise bleibt, braucht es Sicherheitstrennstreifen von mindestens 0,75 m zum ruhenden Verkehr, um Dooring-Unfälle zu vermeiden.
👉 läuft ohne Unterbrechungen: Vorrang sorgt für zügiges, komfortables Radfahren. Fahrradstraßen eignen sich als wichtige innerörtliche Achsen oder als Fahrradzonen in Quartieren.
👉 bleibt langsam: In Fahrradstraßen gilt Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit, wenn nötig muss der Kfz-Verkehr noch weiter drosseln und langsam hinterherfahren.
💬 Woran erkennst du bei dir vor Ort sofort, dass eine Fahrradstraße „Premium“ ist, und was fehlt bei den meisten noch?