Anima Libera Lebenshof e.V.

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Anima Libera Lebenshof e.V. Herzlich willkommen beim Lebenshof Anima Libera in 27628 Hagen im Bremischen.

Ganz ❤️lichen Dank an alle Beteiligten
30/08/2026

Ganz ❤️lichen Dank an alle Beteiligten

20/08/2026
07/08/2026

Men at work
Jesaja und Zwuckel graben das alte Pferdeheu um. Sie buddeln so doll, dass sie immer wieder völlig platt sind und nichts mehr von der Welt wissen wollen.
Arya buddelt natürlich mit, von ihr sieht man grad noch so die Schwanzspitze am Bildrand wedeln.

09/02/2026

Nachbar Fasan hat mich heute beim Koppelabsammeln wohl für ein Pferd gehalten. Er hat in aller Seelenruhe weiter nach Essbarem gesucht, ganz in meiner Nähe. Bisher sind wir uns nur begegnet, wenn er über die Straße geeilt ist.

Es beschämt mich jedesmal, wenn ein Wildtier mir so viel Vertrauen schenkt. Allein hier in Niedersachsen wurden in der letzten Jagdsaison vom 1. Oktober bis 15. Januar etwa 19.000 Fasane getötet.

Fasane wurden bereits vor 2000 Jahren von den Römern in Mitteleuropa eingeführt. Sie stammen aus Asien und sind bei uns in Freiheit nicht auf Dauer überlebensfähig. Wenn man sich mit ihnen beschäftigt, stößt man auf eine lange Geschichte von Leid und Gewalt.

Sie galten als Delikatesse und wurden in Fasanerien gehalten. Man setzte sie aus, um sie anschließend zu jagen. Die letzen Massenaussetzungen erfolgten in den 50er bis 70er Jahren. Danach kam es zu massiven Einbrüchen in die Populationen.

Fasane sterben oft schon als Küken, da das Wetter zu feucht ist und es nicht genug Insekten gibt. Die Überlebenden werden mangels Deckung von Raubtieren gefangen oder sie sterben an Krankheiten. Sie finden auch als Erwachsene nicht genug Nahrung, obwohl sie sich überwiegend von Pflanzen ernähren. Nach wenigen Generationen gibt es keine Überlebenden mehr.

Fasane gibt es in der Natur nur, weil sie gefüttert und vor allem immer wieder von Neuem gezüchtet und ausgesetzt werden. Dieses nur zu dem Zweck, um sie anschließend zu töten.

Flugwild darf nur im Flug erschossen werden, deshalb werden die Fasane aufgescheucht. Ihrem Wesen entsprechend schützen sie sich vor Gefahr durch Ducken. Treiber mit Hunden laufen in einer Reihe, so dass die Fasane im letzten Moment in Todesangst auffliegen und von den Jägern mit Schrot beschossen werden. Wie die Verletzungen aussehen, mag sich jeder selbst vorstellen. 19.000 mal.

Wenn ich an den netten Nachbar Fasan denke, kann ich mich nur schämen für 2000 Jahre Leid. Er ist so klein und zierlich und wunderschön. Ich verstehe nicht, wieso heutzutage Menschen dabei Spaß empfinden, ihm und den anderen Fasanen Angst zu machen und ihnen tödliche Verletzungen zuzufügen.

Gamila wünscht euch stellvertretend für uns alle ein wunderschönes und friedliches Jahr 2026.An dieser Stelle möchte ich...
01/01/2026

Gamila wünscht euch stellvertretend für uns alle ein wunderschönes und friedliches Jahr 2026.

An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich bedanken bei allen, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben ❤️💚 Ausdrücklich auch bei denen, von denen ich keine Kontaktdaten habe und mich deshalb nicht persönlich bedanken kann. Es wird natürlich trotzdem wahrgenommen und wertgeschätzt 🥰🤗

So wie auch die Spende von 2,50 € des Studenten, der dazu geschrieben hat, er kann nicht mehr geben. Jeder Euro hilft und mit einem Kilo Karotten kann man schon mehreren Tieren Freude bereiten 🥕

DANKE

Sky wünscht allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und zeigt, dass man auch ohne Feuerwerk und Böller feiern kann.🎉🐕🐖🐎🎉🦊...
31/12/2025

Sky wünscht allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und zeigt, dass man auch ohne Feuerwerk und Böller feiern kann.

🎉🐕🐖🐎🎉🦊🦇🦃🐓🎉🐈🐇🦔🎉

Wer uns schon länger folgt, erinnert sich vielleicht daran, dass der Tierschutzverein von Sky ihn vor zwei Jahren einschläfern wollte aufgrund seines extremen Aggressions- und Angstverhaltens. Ich hatte ihn wegen eines Notfalls als Pflegehund aufgenommen und er hatte mich ganz schlimm gebissen. Ich wollte aber nicht, dass er getötet wird, denn er hat PTBS und dafür kann er nichts.

Da es in ganz Deutschland nur zwei Institutionen gab, die ohne Druck und Einschüchterung trainieren und beide keinen Platz hatten, blieb er hier. Ich hatte zwar unzählige Fortbildungen gemacht, aber keine zu Aggressionsverhalten. So kam ich zum Mastercourse von und das war die Rettung für Sky.

Leider sind die sozialen Medien neuerdings voll von angeblich "gewaltfreien" Trainern, die immer noch einschüchtern, Druck anwendenund sowie zu weit gehen und damit Aggressionsverhalten auslösen. Das finde ich sehr schade, denn es fügt den Hunden ganz unnötig Leid zu und hat auch Nebenwirkungen. Leider führen spektakuläre Bilder von überforderten Hunden zu Bewunderung und vielen Clicks. Ein guter Trainer würde einen Hund niemals absichtlich zu unerwünschtem Verhalten bringen und deshalb sieht gutes Training immer langweilig aus und bringt weder Clicks noch Kommentare.

Dass es auch bei extremer Aggression ohne Druck und ausschließlich über Belohnung geht (und laut Wissenschaft sogar besser), zeigt dieses Foto von Sky.

Palette, Hütchen und Wunderkerzen haben Sky und ich übrigens innerhalb einer Stunde auftrainiert. Das geht nur, weil Sky weiß, dass ich sofort einen Schritt zurück gehe, wenn er minimalste Anzeichen von Überforderung zeigt. Das kann eine leichte Körperspannung sein oder eine winzige weiße Stelle im Auge. Man braucht viel Übung, um das zu erkennen und dafür kann ich das wöchentliche ABC-Training von Maria Hense wärmstens empfehlen.

Danke für das Lesen. Das Thema liegt mir sehr am Herzen.

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Dorfring 8
Hagen Im Bremischen
27628

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