GFH SCHEIDEWEG

GFH SCHEIDEWEG Wer aus dem Knast kommt, braucht offene Türen: in Freundeskreisen, bei Arbeitgebern und in Kirchen.

In der Gefährdetenhilfe SCHEIDEWEG finden junge Leute mit sozialen Schwierigkeiten ein Zuhause und eine berufliche Perspektive.

Am 13. April ist Hans-Jürgen Eichbladt im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit zu seinem Herrn im Himmel ...
21/04/2026

Am 13. April ist Hans-Jürgen Eichbladt im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit zu seinem Herrn im Himmel gegangen. Mit seiner Frau Ingrid und seiner Familie trauern wir um einen Menschen, der die Gefährdetenhilfe SCHEIDEWEG seit ihren Anfängen auf ganz besondere Weise geprägt hat. Mit Hans verlieren wir nicht nur einen engagierten Mitstreiter, sondern einen Menschen, der mit seinem Glauben, seiner Hingabe und seiner Persönlichkeit viele von uns tief berührt hat.

Der Nachruf:

Am 13. April ist Hans-Jürgen Eichbladt im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit zu seinem Herrn im Himmel gegangen.

Am 15. März gestaltete ein Team der IMC Schwerte den Gottesdienst in der JVA Hagen – mit Musik, Lebensberichten und eine...
17/03/2026

Am 15. März gestaltete ein Team der IMC Schwerte den Gottesdienst in der JVA Hagen – mit Musik, Lebensberichten und einer Kurzpredigt. 37 Männer erlebten den Gottesdienst mit. „Wir hatten eine sehr gute Atmosphäre“, so unser Kontaktgruppenleiter Matthias, der den Gottesdienst begleitete. Einige Zuhörer wollen sich nun für die Kontaktgruppe anmelden. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden den Männern Gideon-Bibeln angeboten.

In Nordrhein-Westfalens Gefängnissen breitet sich der Konsum neuer psychoaktiver Substanzen (NPS) aus. Der Schmuggelweg ...
13/03/2026

In Nordrhein-Westfalens Gefängnissen breitet sich der Konsum neuer psychoaktiver Substanzen (NPS) aus. Der Schmuggelweg ist dabei denkbar simpel: Die synthetischen Drogen werden flüssig auf Papier aufgetragen – etwa auf persönliche Briefe oder harmlos wirkende Kinderzeichnungen – und per Post in die Anstalten geschickt. Dort werden die Papierschnipsel von den Inhaftierten geraucht oder anders konsumiert. Darüber berichtete die WDR-Sendung Westpol am 8. März.
Der Beitrag belegt mit zuvor unveröffentlichten Zahlen die Dimension des Problems: Im Jahr 2024 machten NPS 25 % aller Drogenfunde in NRW-Gefängnissen aus, im vergangenen Jahr waren es bereits 37 %. Die Zahl der NPS-Funde steigt von Quartal zu Quartal weiter.
Die psychoaktiven Substanzen gelten als extrem gefährlich, da ihre chemische Zusammensetzung ständig variiert und ihre Wirkung daher unberechenbar ist. Dies führt zu medizinischen Notfällen, Zusammenbrüchen und extremer Aggressivität gegenüber dem Personal.

Die gefährliche Jagd nach dem „Kick“ auf Papier - und wie der Justizvollzug auf die neuen Herausforderungen reagiert

Eine länderübergreifende Arbeitsgruppe untersuchte Rückfallrisiken nach Entlassung aus dem Jugendstrafvollzug. Ein Ergeb...
10/03/2026

Eine länderübergreifende Arbeitsgruppe untersuchte Rückfallrisiken nach Entlassung aus dem Jugendstrafvollzug. Ein Ergebnis: Je jünger Jugendstrafgefangene bei ihrer Inhaftierung sind, um so höher liegt ihr Rückfallrisiko. Suchtprobleme erhöhen das Rückfallrisiko der Jugendstrafgefangenen, die Integration in den Arbeitsmarkt reduziert es. Das zeigen die Ergebnisse einer „Arbeitsgruppe länderübergreifende Evaluation Jugendstrafvollzug 2025“, aus der die Diakonie RWL im März berichtete. Untersucht wurden die Entlassungsjahrgänge 2017 und 2018 aus den Jugendstrafanstalten in sieben Bundesländern.
Dabei zeigte sich in einem Zeitraum von drei Jahren eine allgemeine (von der Deliktschwere unabhängige) Rückfallquote von 72% und eine spezifische Rückfallquote (Verurteilung zu einer neuen Haftstrafe) von 30% unter den ehemaligen Jugendstrafgefangenen.

Länderübergreifende Arbeitsgruppe untersuchte Rückfallrisiken nach Entlassung aus dem Jugendstrafvollzug

Mit einem Schwerpunkt auf dem ehrenamtlichen Engagement im Justizvollzug ist die erste Ausgabe des SCHEIDEWEG MAGAZIN on...
08/03/2026

Mit einem Schwerpunkt auf dem ehrenamtlichen Engagement im Justizvollzug ist die erste Ausgabe des SCHEIDEWEG MAGAZIN online verfügbar. Die Druckversion erscheint wenige Tage später. Das Magazin stellt zudem ein Großprojekt des Gartenbau SCHEIDEWEG vor, lässt das neue Vorstandsmitglied Alexander Reimer und die neue Café- und WG-Mitarbeiterin Joela Luding zu Wort kommen, berichtet über Entwicklungen in den Wohngemeinschaften und bietet eine Übersicht zu den Terminen der Monate Februar bis Juni.
Das Magazin gibt es hier als PDF zum Download: https://scheideweg.nrw/magazin

Aktuelles, Persönliches, Termine und Berichte aus der Gefährdetenhilfearbeit

Pracht an der Sieg - Abstinenz-, Bindungs- und Christusorientierung sind Merkmale der Suchthilfeeinrichtungen innerhalb ...
08/03/2026

Pracht an der Sieg - Abstinenz-, Bindungs- und Christusorientierung sind Merkmale der Suchthilfeeinrichtungen innerhalb der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Lebenshilfen“ (ACL). Mit einem wissenschaftlich fundierten Konzept will der Arbeitskreis „Bindung und Sucht“ dazu in den fachlichen Austausch mit Hochschulen treten. „Bindungsgestörte Menschen finden sich häufig in unseren Therapien“, so Dietmar Kemmann, Leitender Psychologe des Diakonie-Krankenhauses Elbingerode (Harz), bei der Vorstellung des Konzeptes auf der ACL-Konferenz am 6. März in Pracht an der Sieg. Die Gefährdetenhilfe SCHEIDEWEG ist Mitglied der ACL und hat sich an der Diskussion zum Konzept beteiligt.

„Wir sind auf Beziehungen angelegt und brauchen enge Bindungen“, sagte Kemmann. „Wir suchen nach Beziehungen, die uns helfen, uns sicher und frei zu fühlen.“ Sicher gebundene Menschen könnten sich auf ihre Gedanken und Gefühle verlassen.

„Arbeitsgemeinschaft christlicher Lebenshilfen“ stellt wissenschaftlich fundiertes Konzept vor

Mit etwa 40 Teilnehmenden startete in diesem Jahr ein neues Schulungsangebot der Gefährdetenhilfe Scheideweg für ehrenam...
04/03/2026

Mit etwa 40 Teilnehmenden startete in diesem Jahr ein neues Schulungsangebot der Gefährdetenhilfe Scheideweg für ehrenamtlich Mitarbeitende im Strafvollzug. Der „Grundkurs für Kontaktgruppenmitarbeiter“ bietet Videos, Texte und interaktive Medien sowie einen regelmäßigen Austausch in einer Videokonferenz. Der Kurs ergänzt das jährlich stattfindende Treffen der Kontaktgruppenmitarbeiter in Hückeswagen-Scheideweg. In dem digitalen Kursraum wurde nun der zweite Themenbereich freigeschaltet: „Straffälligenhilfe – Angebote zum Neustart“.

In Interviews berichten der Bewährungshelfer Erich Achilles von den Herausforderungen in der Entlassungsvorbereitung und der Soziologe Prof. Dr. Franz Zahradnik zum Konzept „Desistance“. Das Angebot der Wohngemeinschaften in Scheideweg stellt Georg Fischer ebenfalls in einem Interview vor.

Lernen und den Austausch mit anderen suchen, wann es zeitlich passt

Die Frauen-WG startet mit vollständigem Team und Schulung in das neue Jahr: Ende 2025 öffnete in Scheideweg die Frauen-W...
28/02/2026

Die Frauen-WG startet mit vollständigem Team und Schulung in das neue Jahr: Ende 2025 öffnete in Scheideweg die Frauen-Wohngemeinschaft ihre Türen. Das Team ist nun komplett, von links: Philipp und Maria Gröninger, Marion Sanchez (Vereinsvorstand), Joela Luding, Halina Bauer, Ylva Preuß und Lydia Stöhr (externe Prozessbegleiterin).
Den Jahresanfang nutzte das Team für Gemeinschaft und eine Schulung zur Traumapädagogik: Alle bisher aufgenommenen Frauen brachten Traumaerfahrungen mit, was die Bedeutung einer traumasensiblen Arbeit aufzeigt.
Alle Infos zur Frauen-WG gibt es hier: https://scheideweg.nrw/frauen/

Auf dem Willow Creek Leitungskongress in Dortmund präsentieren wir unsere Arbeit in der Fachausstellung, Halle 3 , Stand...
12/02/2026

Auf dem Willow Creek Leitungskongress in Dortmund präsentieren wir unsere Arbeit in der Fachausstellung, Halle 3 , Stand I28. Herzlich Willkommen!

22/01/2026
Die Rheinische Post berichtet über die Jugendarbeit der Gefährdetenhilfe: „Die Arbeit des Vereins beginnt nicht immer er...
07/01/2026

Die Rheinische Post berichtet über die Jugendarbeit der Gefährdetenhilfe: „Die Arbeit des Vereins beginnt nicht immer erst dann, wenn die Menschen im Gefängnis sind“, schreibt Wolfgang Weitzdörfer in einem Beitrag für den Lokalteil der Rheinischen Post (RP). Der > zum Jahresende erschienene Bericht stellt die Jugendarbeit der Gefährdetenhilfe Scheideweg im Stadtteil Wiehagen vor.
Dort erwarb der Verein ein Haus am Brunnenweg und bietet dienstags und donnerstags den „Kids Club“ an. Spiele, eine Andacht, das gemeinsame Essen und Zeit für Gespräche gehören zum Programm. „Wir wollen den Kids helfen, die zu uns kommen, möchten ihnen einen Anlaufpunkt bieten und zudem die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen“, so Vorstandsmitglied Josia Alberts gegenüber der Zeitung.

Die Rheinische Post berichtet über die Jugendarbeit der Gefährdetenhilfe.

Adresse

Unterscheideweg 1-3
Hückeswagen
42499

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 17:00

Telefon

+4921922011

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