Verband der Selbsthilfe Soziale Phobie - VSSP e.V.

Verband der Selbsthilfe Soziale Phobie - VSSP e.V. Wir wollen über Soziale Phobie informieren und gemeinsam Wege im Umgang mit der Angst finden.

Du möchtest gerne eine Psychotherapie machen. Aber wie findest du einen Therapieplatz? Auf den Bildern haben wir Dir ein...
14/06/2026

Du möchtest gerne eine Psychotherapie machen. Aber wie findest du einen Therapieplatz? Auf den Bildern haben wir Dir ein paar Tipps zur Psychotherapeut*innen-Suche zusammengestellt.
Bei deiner Suche solltest du darauf achten, dass es sich um psychologische Psychotherapeut*innen oder ärztliche Psychotherapeut*innen handelt. Es gibt auch Heilpraktiker*innen für Psychotherapie. Diese haben jedoch in der Regel keine hinreichende Ausbildung, um eine psychische Erkrankung gut behandeln zu können.
Trotz aller Bemühungen kann es vor allem als Kassenpatient*in schwierig sein, zeitnah einen Therapieplatz zu bekommen. Es empfiehlt sich, die Absagen, die du erhältst, zu dokumentieren. Unter Umständen übernimmt dann die gesetzliche Krankenkasse eine Therapie bei Psychotherapeut*innen für Privatpatient*innen.
Viele Studien weisen darauf hin, dass die Psychotherapie-Richtung – also zum Beispiel Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder Systemische Therapie – nicht allein ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung einer psychischen Erkrankung ist. Vielmehr scheint auch die Beziehung zum*zur Therapeut*in eine große Rolle zu spielen. Die Chemie muss also stimmen. Ob sie das tut, kannst du in einem Erstgespräch und den anschließenden bis zu vier probatorischen Sitzungen herausfinden. Erst wenn sich sowohl Patient*in als auch Therapeut*in einig sind, dass sie die Therapie miteinander beginnen wollen, wird ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt.
Auch gut zu wissen: Der*die Therapeut*in unterliegt – wie Ärzt*innen auch – einer Schweigepflicht.
Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Therapieplatzsuche!



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Wie finde ich einen Therapieplatz? Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? Wie läuft eine Psychotherapie ab? In unserer Reihe Psychotherapie möchten wir über die einzelnen Therapierichtungen aufklären und weitere wichtige Informationen bereitstellen.

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Bild: Tris von Sketchify Education / Canva

Soziale Ängste sind belastend, und das nicht nur für die Psyche. Häufig führt die mentale Anspannung auch zu einer körpe...
08/05/2026

Soziale Ängste sind belastend, und das nicht nur für die Psyche. Häufig führt die mentale Anspannung auch zu einer körperlichen: Muskeln verkrampfen sich, was zum Beispiel zu Verspannungen, Kopfschmerzen oder Zittern führen kann. Auf diese Weise können auch die körperlichen Symptome der Sozialen Phobie verstärkt werden.
Gelingt es hingegen, sich körperlich zu entspannen, ist dies zugleich ein Signal an die Psyche: Es ist alles in Ordnung, ich bin in Sicherheit.
In unserer Reihe Entspannungstechniken möchten wir dir daher ein paar Übungen vorstellen, die beim Umgang mit Ängsten helfen und – bei regelmäßigem „Training“ – manchmal sogar in Akutsituationen die Symptome der Sozialen Phobie lindern können. Vielleicht findest du darunter eine Technik, die dich anspricht, und die du gerne mal ausprobieren möchtest. Oder du kennst die vorgestellte Übung schon und kannst anderen Betroffenen noch Tipps dazu geben? Hinterlass gerne einen Kommentar zu deinen Erfahrungen und schreib uns, was dir geholfen hat! 🙂



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Bilder ©VSSP / Canva

Menschen mit einer psychischen Erkrankung begegnen im Alltag neben Verständnis und Akzeptanz auch Vorurteilen und Stigma...
07/04/2026

Menschen mit einer psychischen Erkrankung begegnen im Alltag neben Verständnis und Akzeptanz auch Vorurteilen und Stigmatisierung. Viel zu oft werden psychische Erkrankungen nicht ernst genommen, weil sie nicht sichtbar und dadurch wenig greifbar sind. Deshalb ist es wichtig, dass immer wieder darüber gesprochen wird. Aber wie offen kann man als betroffene Person über die eigene Erkrankung sprechen?
Mandy bloggt seit mehreren Jahren auf Instagram über ihre Erfahrungen mit Sozialer Phobie. Dadurch hatte sie auch schon die Möglichkeit, für verschiedene Projekte vor der Kamera zu stehen, um über ihre Angsterkrankung aufzuklären. In unserem Infomedium Soziale Phobie (Ausgabe 15) erzählt sie von ihren Erfahrungen im öffentlichen Umgang mit ihrer Sozialen Phobie.

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Unser Infomedium Soziale Phobie ist eine Zeitschrift von Betroffenen für Betroffene und Angehörige. Die Ausgaben sind kostenlos auf unserer Website unter www.vssp.de/infomedium verfügbar. Das genannte Zitat ist aus der Ausgabe 15.



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Bild © VSSP

Auf einer Couch liegt eine Person und erzählt, hinter ihr sitzt der*die Therapeut*in und hört zu. Dieses Bild haben viel...
03/03/2026

Auf einer Couch liegt eine Person und erzählt, hinter ihr sitzt der*die Therapeut*in und hört zu. Dieses Bild haben viele vor Augen, wenn sie an Psychotherapie denken. Es ist das klassische Setting der Psychoanalyse, wie Sigmund Freud sie begründet hat. Doch so läuft eine Therapie heute in den meisten Fällen nicht mehr ab. In der Regel sitzen sich Patient*in und Therapeut*in gegenüber, sodass Blickkontakt möglich ist. Eine Therapie kann auch in der Gruppe erfolgen. Für die Soziale Phobie scheint die Einzeltherapie jedoch hilfreicher zu sein.
In einer Psychotherapie besprechen Patient*in und Therapeut*in vorhandene Probleme und Schwierigkeiten und arbeiten gemeinsam an Lösungen. Aktive Mitarbeit ist also auch von Seiten des*der Patient*in gefordert. Oft geht es darum, das eigene Denken, Fühlen und Verhalten zu reflektieren und zu verändern. Die Einnahme von Medikamenten ist kein Bestandteil der Therapie, jedoch können ärztliche Psychotherapeut*innen falls nötig zusätzlich Psychopharmaka verschreiben.
In Deutschland werden vier Therapieformen von den Krankenkassen übernommen: kognitive Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, Systemische Therapie und Psychoanalyse. Bei einer Sozialen Phobie kommt laut S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen vor allem die Verhaltenstherapie zum Einsatz. Sollte diese nicht die gewünschten Erfolge erzielen, wird oft eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie empfohlen, seltener auch eine Systemische Therapie. Die Psychoanalyse spielt heutzutage in der Behandlung von sozialen Ängsten kaum noch eine Rolle. Übrigens: Unabhängig von den Empfehlungen der Leitlinie hast du ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Therapierichtung.


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Wie finde ich einen Therapieplatz? Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? Wie läuft eine Psychotherapie ab? In unserer Reihe Psychotherapie möchten wir über die einzelnen Therapierichtungen aufklären und weitere wichtige Informationen bereitstellen.

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Bild: / Canva

Leider gibt es noch nicht das spezielle Medikament bei Sozialer Phobie, welches das Problem auf direktem Wege löst. Manc...
02/02/2026

Leider gibt es noch nicht das spezielle Medikament bei Sozialer Phobie, welches das Problem auf direktem Wege löst.

Manchmal gibt man ein Medikament aus der Gruppe der Beruhigungsmittel, der Benzodiazepine. Das bekannte Va**um gehört dazu. Diese Medikamente können unmittelbar Ängste lösen, entlasten, den Druck rausnehmen – ähnlich auch wie Alkohol oder Drogen. Leider funktionieren sie aber nur in einzelnen Situationen. Bei regelmäßiger Einnahme droht sehr schnell Abhängigkeit und auch Wirkungsverlust – ein Teufelskreis. Deshalb sind die Benzodiazepine bei Sozialer Phobie nicht mehr empfohlen.

Als Alternative stehen Antidepressiva zur Verfügung. Sie können über längere Zeit eingenommen werden ohne einen Wirkungsverlust. Antidepressiva können den Schlaf verbessern und dazu führen, dass man weniger angespannt und ängstlich ist. Meist kommt es zu diesen erwünschten Wirkungen nicht sofort, sondern erst nach einigen Wochen regelmäßiger Einnahme.
Wie nahezu jedes wirksame Medikament haben auch Antidepressiva Nebenwirkungen – unterschiedlich ausgeprägt je nach Medikament. Die Wirksamkeit ist, ebenso wie die Nebenwirkungen, individuell unterschiedlich. Oft müssen mehrere Mittel ausprobiert werden, bis man dasjenige gefunden hat, das einem gut hilft und gleichzeitig wenig unerwünschte Wirkungen hat.
Antidepressiva sind verschreibungspflichtig. Außerdem bedarf es einer regelmäßigen ärztlichen Begleitung und Kontrolle.
Insbesondere als begleitende Unterstützung einer Psychotherapie – und der Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe – können Antidepressiva hilfreich und erleichternd sein.

Mehr zum Thema Medikamente bei Sozialer Phobie findest du in unserem Infomedium, Ausgabe 2022, unter 🌐 www.vssp.de/infomedium (Beitrag: Psycho- und Pharmakotherapie bei Sozialer Phobie).



Grafiken: Canva

Wir wünschen dir angenehme Feiertage und einen guten, ermutigenden  Blick aufs neue Jahr!                            ---...
24/12/2025

Wir wünschen dir angenehme Feiertage und einen guten, ermutigenden Blick aufs neue Jahr!



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Bild: Pixabay von Edyttka1388 / Canva

Soziale Ängste sind belastend, und das nicht nur für die Psyche. Häufig führt die mentale Anspannung auch zu einer körpe...
23/11/2025

Soziale Ängste sind belastend, und das nicht nur für die Psyche. Häufig führt die mentale Anspannung auch zu einer körperlichen: Muskeln verkrampfen sich, was zum Beispiel zu Verspannungen, Kopfschmerzen oder Zittern führen kann. Auf diese Weise können auch die körperlichen Symptome der Sozialen Phobie verstärkt werden.
Gelingt es hingegen, sich körperlich zu entspannen, ist dies zugleich ein Signal an die Psyche: Es ist alles in Ordnung, ich bin in Sicherheit.
In unserer Reihe Entspannungstechniken möchten wir dir daher ein paar Übungen vorstellen, die beim Umgang mit Ängsten helfen und – bei regelmäßigem „Training“ – manchmal sogar in Akutsituationen die Symptome der Sozialen Phobie lindern können. Vielleicht findest du darunter eine Technik, die dich anspricht, und die du gerne mal ausprobieren möchtest. Oder du kennst die vorgestellte Übung schon und kannst anderen noch Tipps dazu geben?
Hinterlass gerne einen Kommentar zu deinen Erfahrungen und schreib uns, was dir geholfen hat! 🙂



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Bilder ©VSSP / Canva

Wusstest du schon ?  Die Selbsthilfe ist eine wichtige Säule im deutschen Gesundheitssystem. Das flächendeckende Unterst...
03/09/2025

Wusstest du schon ? Die Selbsthilfe ist eine wichtige Säule im deutschen Gesundheitssystem. Das flächendeckende Unterstützungsangebot an Selbsthilfe(-gruppen) in Deutschland ist weltweit einzigartig. Und: Selbsthilfe wirkt – das hat die Selbsthilfeforschung erwiesen. Vor allem der Austausch in Selbsthilfegruppen (oder auch online in Selbsthilfe-Foren) kann das Empowerment der Betroffenen erhöhen, indem sich die Teilnehmenden gegenseitig beraten und unterstützen.
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) und die Nationale Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) haben daher den 16. September 2025 zum Tag der Selbsthilfe ausgerufen, um auf die positiven Effekte von Selbsthilfeangeboten aufmerksam zu machen. Bundesweit finden zahlreiche Aktionen statt, darunter Workshops, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Infostände und Präsentationen, Kennenlerntreffen von Selbsthilfegruppen und vieles mehr. Auch gibt es einige Online-Angebote.
Alle Aktionen zum Tag der Selbsthilfe findest du im Veranstaltungskalender der NAKOS: https://www.nakos.de/aktuelles/tag-der-selbsthilfe/veranstaltungskalender/
Und wenn du jetzt Lust bekommen hast, deine eigenen Erfahrungen mit Selbsthilfe zu machen: Auf unserer Website www.vssp.de findest du weitere Infos zum Thema sowie ein Verzeichnis von Selbsthilfegruppen für Menschen mit Sozialer Phobie. Vielleicht gibt es auch eine Gruppe in deiner Nähe – und wenn nicht, kann dich der VSSP bei der Neugründung unterstützen. Denn: Wenngleich der Besuch einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit sozialen Ängsten eine sehr große Herausforderung sein kann, bietet er dennoch enorme Lern- und Entwicklungschancen. Nimm dir doch den 16.09. zum Anlass und probier’s einfach mal aus!


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Bild: NAKOS

Es ist gar nicht so leicht, die eigenen Fortschritte zu sehen. Oftmals bemerken wir sie erst im Rückblick. Deshalb ist e...
30/07/2025

Es ist gar nicht so leicht, die eigenen Fortschritte zu sehen. Oftmals bemerken wir sie erst im Rückblick. Deshalb ist es wichtig, zwischendurch mal innezuhalten und auch die kleinen Schritte wertzuschätzen. Denn jeder einzelne davon zählt. Und auch wenn wir auf unserem Weg hinfallen, ist das Wichtigste, wieder aufzustehen, neue Kraft zu sammeln und den nächsten Schritt zu gehen.

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Unser Infomedium Soziale Phobie ist eine Zeitschrift von Betroffenen für Betroffene und Angehörige. Die Ausgaben sind kostenlos auf unserer Website unter www.vssp.de/infomedium verfügbar. Das genannte Zitat ist aus der Ausgabe 2021.



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