„Allen Teilnehmer 14 erlebnisreiche, unvergessliche Abenteuer-Ferientage zu bieten, ungeachtet ihrer Normalität, Behinderung, Verhaltensauffälligkeit etc.“ ist der Grundgedanke des integrativen Kinder- und Jugendferienlager der DJK Eintracht Stadtlohn 1920 e.V. Die Integration aller Teilnehmer ist ein wesentliches Merkmal des gemeinsamen Miteinanders und Miterlebens. Fleisch und Blut
Für die ehren
amtlichen Organisatoren, Betreuer und Helfer sind Herausforderungen die Würze und in „Fleisch und Blut“ übergegangen.
„Wir wollen das auch nicht mehr missen. Was wir durch unsere Teilnehmer erleben, ist nicht mit Gold aufzuwiegen.“ so Marc Klein-Günnewick, stellv. Um einen Pavillon herum entsteht die „Zeltstadt“ mit 30-35 Gruppen- / Einzelzelten und einem großen Gemeinschaftszelt. 2014 fand das 51. Lagerfestival in Hönningen an der Ahr (Eifel) statt. Leben statt Jammern
„Wir gehören dazu!“
Das „Wir-Gefühl“ erzeugt sich selbst durch das aktive Miteinander aller, egal ob Teilnehmer oder Helfer. Integration ist kein Thema mehr im Zeltlager und wird so zur Selbstverständlichkeit. Behinderte leisten ebenso wie die nicht behinderten Teilnehmer ihren Beitrag zum Lageralltag. Das beginnt mit der Vorbereitung von dieversen Aktionen, Vorführungen und geht bis hin zur Ordnung im eigenen Zelt, welche für alle Teilnehmer bewertet wird. Diese bewußt eingesetzte und geförderte Eigeninitiative entfaltet die Selbständigkeit der Teilnehmer, und Gleichberechtigung wird zur Erfahrung. Die behinderten Teilnehmer sind auch bei allen Spielen und Abendveranstaltungen in gemischten Gruppen voll dabei. „Häufig können wir beobachten, wie die alten Hasen unter den Teilnehmern den neuen den „Lager-Geist“ vermitteln“. "Bürgerschaftliches Engagement hautnah"
Zeit, Aufwand und eigene Kosten nehmen die freiwilligen Helfer und ehrenamtlich Tätigen der DJK gerne auf sich: 4-5 Vorbereitungstreffen, ein Vorbereitungswochenende vor Ort und eine Nachbereitung sind für alle Betreuer obligatorisch. Im Vorfeld werden Lebensmittel, Küchenutensilien und notwendige Materialien organisiert, Anträge für öffentliche Förderungen gestellt, Sponsoren gesucht und im Nachgang des Lagers entsprechende Verwendungsnachweise und Erfahrungsberichte erstellt. Zahlen Daten Fakten:
Jedes Jahr nehmen rund 75-100 Kinder und Jugendliche im Alter von 8-15 Jahren am Ferienlager teil. Darunter befinden sich ca. 10-15 verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche (ADS, ADHS etc.). Hinzu kommen Jahr für Jahr 5-10 körperlich und geistig behinderte Teilnehmer, bei denen keine Altersgrenze nach oben besteht. Die Teilnehmer werden von einem ca. 30-köpfigen Team im Alter von 16-55 Jahren betreut und verpflegt.