für den Schutz von Kindern vor Gewalt, gegen Kinderarmut und für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland ein. „die Kinderbüros/Mobiles Sorgenbüro“
Die „Kinderbüros/ Mobilen Sorgenbüros“ gibt es seit 1994, das Angebot wurde im Kinderschutzbund Westerwald entwickelt und zunächst an weiterführenden Schulen eingerichtet. Seit Januar 2003 gibt es „Sorgenbüros“ an Grundschulen; zurzeit arbeiten un
sere Sozialpädagogischen Fachkräfte an 15 Grundschulen der Verbandsgemeinden Selters, Höhr-Grenzhausen und Montabaur und als Schulsozialarbeiterinnen an zwei Realschulen Plus. Für unseren Kreisverband Westerwald / Ortsverband Höhr-Grenzhausen arbeiten acht Sozialpädagogische Fachkräfte. In regelmäßigen Teamtreffen, Supervisionen und Fortbildungen besprechen sie Themen der aktuellen Arbeit, entwickeln das Angebot weiter und reagieren auf Erkenntnisse aus den Gesprächen mit Kindern, Lehrern und Eltern. Die Erfahrungen aus den „Mobilen Sorgenbüros“ fließen ein in Präventionsangebote für Kindertagesstätten und Grundschulen. Projekte für Kinder
Seit mehr als 40 Jahren sind wir im Kinderschutz aktiv, seit fast 30 Jahren gibt es die „Mobilen Sorgenbüros“ – die Erfahrungen aus dieser vielfältigen Praxisarbeit münden in Projekte mit präventivem Charakter. In Grundschulen und Kindertagesstätten wollen wir helfen, Probleme zu vermeiden. Vor allem geht es uns darum, Sozialkompetenz zu fördern, mit Gefühlen umzugehen, das Gespräch an die Stelle von Gewalt zu rücken, Rücksichtnahme und Zusammenarbeit zu trainieren. Unsere erfahrenen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen haben die Projekte konzipiert und stetig weiterentwickelt. Besonderen Wert legen wir auch auf die Gestaltung von Übergängen, zum Beispiel dem Übergang von der Kita zur Grundschule. Projektbeispiele: „Wir sind klasse ®“ (Kinder 2. Schuljahr), „Gemeinsam sind wir stark ®“ (2. bis 4. Schuljahr), „Ich sage stopp ®“ (Vorschulkinder und Erstklässler) oder „Kindergartenkinder stark machen ®“ (Kinder ab vier Jahren). Das FamilienSorgenBüro
Aufmerksamkeit und Rat gibt es ohne großen Aufwand – ganz einfach per Telefon – in unserm FamilienSorgenBüro. Während der üblichen Geschäftszeiten ist das eine Anlaufstelle mit niedriger Schwelle. Und nicht nur für Kinder, auch wenn das Büro so heißt. Hier gibt es auch für Eltern, andere Erziehende und Lehrer*innen schnellen Kontakt zu Fachkräften, die gut zuhören und versuchen, schnell und unkompliziert zu helfen mit Rat und Tat. Wenn das gerade mal nicht klappt, schaffen wir Kontakte – wie immer unter dem Schutz der Schweigepflicht. Eltern-Kind-Gruppen
Sie gehören zum Urgestein des Angebots unseres Kreis-/Ortsverbandes: die Gruppen von Mamas und Papas, die sich mit ihren kleinen Kindern, von acht Monaten bis drei Jahren, beim Kinderschutzbund treffen und unter Anleitung von Fachkräften und voneinander lernen. Die Kleinen lernen nicht nur eine größere Gemeinschaft kennen, sondern auch, wie man sich – zum Beispiel in Spielgruppen – abgrenzt und durchsetzt. Im Sing- und Spielkreis werden Lieder gesungen und Fingerspiele ausprobiert. Groß und Klein teilen den Spaß an Musik und Sprache. In der Gruppe können die bis Drei-Jährigen manches ausprobieren, was so daheim nicht möglich ist. In diesen Kreisen entstehen auch unter den Erwachsenen immer wieder Freundschaften, die halten, bis die Kleinen groß sind. Hausaufgabenhilfe
Auch in Zeiten der Ganztagsschule ist die Hausaufgabenhilfe, ebenfalls ein Angebot mit langer Tradition, nicht aus der Mode gekommen. Immerhin nehmen längst nicht alle Kinder die intensiven Betreuungsangebote der Schulen wahr. Und manche brauchen auch darüber hinaus noch Unterstützung beim Lernen und Hausaufgaben machen. Genau da setzen wir an: mit langjähriger Erfahrung und viel Geduld und sehr geringen Monatsbeiträgen. Willkommen sind Kinder der Klassen 1 bis 6, und es geht nicht nur um die Hausaufgaben und den aktuellen Lernstoff, sondern auch darum, die Eigenverantwortung zu stärken und die Kinder für ein tolerantes Miteinander untereinander zu sensibilisieren. Elternkurse
Sie sind ein Markenzeichen des Kinderschutzbundes: Die Elternkurse unter der Bezeichnung „Starke Eltern – starke Kinder ®“. Das Angebot zielt darauf ab, Eltern mehr Freude, Leichtigkeit und Sicherheit in der Erziehung zu geben und den Familienalltag zu entlasten. Wir zeigen Wege zur Konfliktlösung auf, erschließen Freiräume und stärken das Selbstbewusstsein von Müttern, Vätern und Kindern. Denn wir wissen: Eltern sein ist...aufregend, anstrengend, glücklich, erfüllt, fröhlich, sorgenvoll, intensiv und vieles mehr. Mütter und Väter geraten oft ins Grübeln und zweifeln an sich. Wir wollen helfen, die Erziehungsaufgaben zuversichtlich anzunehmen und die Beziehung zwischen Eltern und Kindern zu stärken. Kinderkleiderlädchen
Es ist eine gute Adresse für alle, die günstig gute Kindersachen kaufen wollen. Oder verkaufen. Denn das Kinderkleiderlädchen in der Mittelstraße in Höhr-Grenzhausen (neben Bäckerei Conrad) ist eine Drehscheibe für bestens erhaltene Kleidung (bis Größe 170), Schuhe, Kindersitze und -wagen oder Bettchen. Und das Beste: Was übrigbleibt, fließt direkt in die Arbeit des Kindeschutzbundes. Geöffnet ist täglich morgens von Montag bis Samstag, Dienstag und Donnerstag auch nachmittags. Schulsozialarbeit
Nicht nur mit „Mobilen Sorgenbüros“ sind wir fest an Schulen engagiert, sondern auch in der Schulsozialarbeit, und das seit dem Schuljahr 2011/2012. Jeweils eine Sozialpädagogische Fachkraft ist tätig an der Heinrich-Roth Realschule plus in Montabaur und der Realschule plus in Nentershausen. Beide Stellen entstanden in der bewährten Kooperation zwischen dem Schulträger – der Verbandsgemeinde Montabaur – und dem Deutschen Kinderschutzbund e.V. Kreisverband Westerwald / Ortsverband Höhr-Grenzhausen.