Die Wurzeln des Vereines gehen bis Anfang des 19. Das Hauptaugenmerk galt schon damals der Brauchtumspflege zur geselligen Zusammenkunft. Der Burschenverein war unter anderem für das Aufstellen eines Maibaumes im 6 jährigen Turnus, die Teilnahmen mit einem Festwagen an der Leonhardiumfahrt, das traditionelle Hochzeitsanschießen, der Burschenabschied des Bräutigams und das Aufstellen eines Hochzeit
baumes ebenso wie das Umlegen nach einem 1 Jahr, die Teilnahme an Tanzveranstaltungen, Fahnenweihen, Gründungs- und Trachtenfesten zuständig. Veranwortlich und Leiter war der Zechmeister. In seiner Hand lag die Organisation der Feste. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges kam es wieder zu Aktivitäten der Höhenkirchener Burschenschaft. Theaterbegeisterte junge Leute fand sich zusammen und brachten unter Anleitung und Mitwirkung einiger älterer Spieler die ersten Stücke auf die Bühne. 1950 wurde nach 18-Jähriger Pause erstmals wieder ein Maibaum aufgestellt. Ender der 1950er Jahre war der Zusammenhalt unter der Burschenschaft im Sinken. Erst 1966 konnte im Ort wieder ein Maibaum errichtet werden. Im gleichen Jahr kam es beim Hauserwirt zu Vereinsgründung der Burschenschaft. Interne Veranstaltungen gaben dem Verein neuen Aufwind. Außer der traditionellen Brauchtumspflege, förderten Ausflüge und sportliche Betätigungen wie Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen, Skirennen und Fußballspielen, der Faschingsball, der Maitanz und das Weinfest den Zusammenhalt. Mitte der 1970er Jahre begann man auch wieder mit Theaterspielen, u. "´s späte Glück", "Liebe gegen Finderlohn", oder "Die Hosenknopfaffäre". Regisseur ist seit 1976 Günter Besold. 1984 führte die Theatergruppe das Lustspiel "Die Tugendbrille" auf. Seit dem 14. Juli 1993 ist die Burschenschaft Höhenkirchen ein eingetragener Verein. (Quelle: Höhenkirchen, Chronik eines Dorfes von Alois Guggenberger und Rudolf Stingl)