01/03/2026
Mit den ersten warmen Frühlingstagen Anfang März zieht es viele Gartenfreunde nach draußen. Oft dauert es nicht lange, bis auf dem Nachbarsgrundstück der erste Vertikutierer zu hören ist – kurz darauf der nächste, und immer mehr stimmen ein. Dabei ist es zu diesem Zeitpunkt meist noch deutlich zu früh für diese Maßnahme. Der Rasen ist noch nicht bereit für einen so intensiven Eingriff, der für ihn erheblichen Stress bedeutet. Trotz steigender Temperaturen ist der Boden noch zu kalt – und damit auch für den Rasen noch nicht ausreichend erwärmt.
Der Vertikutierer entfernt zwar gründlich Moos und Rasenfilz, reißt dabei jedoch zum Teil deutliche Lücken in die Grasnarbe. Zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr ist der Rasen noch nicht in der Lage, diese Stellen zügig zu schließen. Das bietet Unkräutern ideale Bedingungen: Sie kommen mit kühlen Bodentemperaturen deutlich besser zurecht und breiten sich schneller aus als der durch die Vertikutiermesser stark beanspruchte Rasen.
Mit dem Vertikutieren sollte man mindestens bis Mitte April warten – besser noch etwas länger. Zuvor wächst der Rasen schlichtweg zu langsam, um sich rasch zu regenerieren. Auch eine Nachsaat keimt bei niedrigen Bodentemperaturen nur zögerlich und braucht entsprechend lange, um die entstandenen Lücken wieder zu schließen.
Rasensamen keimen am zuverlässigsten, wenn die Bodentemperatur dauerhaft über 14 Grad Celsius liegt. Das gilt auch für hochwertiges Saatgut: Zwar geht es grundsätzlich auch bei niedrigeren Temperaturen auf, doch die Keimung verläuft dann deutlich langsamer und weniger gleichmäßig.
Rasen düngen mit organischen Rasendünger ist genau das, was er für ein gesundes Wachstum braucht! Der Dünger besteht aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen, ist unbedenklich für Kinder und Tiere, die draußen toben.
Ist nach dem Vertikutieren eine Nachsaat erforderlich, erzielen Sie die besten Ergebnisse mit einer Mischung aus der ursprünglich verwendeten Rasensorte – oder einer möglichst ähnlichen – sowie einer speziellen Nachsaatmischung. So fügt sich der neue Rasen harmonisch in die bestehende Fläche ein und schließt die Lücken gleichmäßig.