Bergwaldprojekt Deutschland

Bergwaldprojekt Deutschland Das Bergwaldprojekt führt Freiwilligen-Einsatzwochen im Wald, in Mooren und Kulturlandschaften durch. Unter fachkundiger Anleitung werden z. B.

Das Bergwaldprojekt engagiert sich als internationale Naturschutzorganisation für den Schutz, Erhalt und die Wiederherstellung von Ökosystemen, fördert das Verständnis für die Zusammenhänge und die Verbundenheit in der Natur und die Abhängigkeit der Menschen von diesen Lebensgrundlagen. Zu diesem Zweck arbeitet das Bergwaldprojekt mit Freiwilligen in Wäldern, Mooren und Freilandbiotopen. Ziel der

Arbeitseinsätze ist es, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme zu stabilisieren, den beteiligten Freiwilligen die Bedeutung und die akute Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und daran mitzuarbeiten, die Gesellschaft zu einem suffizienten nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen zu wandeln. Pflanzungen und Pflegemaßnahmen, Erosionsverbauungen, Steigbau und Biotoppflege und auch Moor- und Bachrenaturierungen durchgeführt. Für die Teilnahme sind keine Fachkenntnisse erforderlich; eine normale Fitness reicht in jedem Alter aus. Die gemeinnützigen Arbeiten finden in öffentlichen Wald- und Naturschutzgebieten in Zusammenarbeit mit den örtlichen Forst- und Naturschutzverantwortlichen statt. Jeder Projekteinsatz wird von einer erfahrenen und qualifizierten Projektleitung des Bergwaldprojekts geplant, vorbereitet und vor Ort betreut. Sie kommuniziert mit dem örtlichen Partner, achtet auf die Qualität der Arbeit und betreut die Teilnehmenden bei der Umsetzung der Maßnahmen. Sie wird von geschulten, ehrenamtlichen GruppenleiterInnen unterstützt. Einfache Forsthütten oder Ferienlagerhäuser dienen als Unterkünfte. In den Sommermonaten kann zum Teil auch in Zelten übernachtet werden. Mittagessen wird im Wald über der Feuerstelle zubereitet. Am Abend werden die TeilnehmerInnen mit leckeren Biogerichten aus der Bergwaldküche verköstigt. Neben öffentlich ausgeschriebenen Projektwochen für Erwachsene, Familienwochen und integrativen Wochen werden Unternehmenseinsätze (Corporate-Volunteer-Tage) und Waldschulwochen angeboten.

15/06/2026

Dein Signal, dich JETZT für eine Projektwoche anzumelden und dich für den Wasserrückhalt im Wald, die naturnahe Waldentwicklung und die Artenvielfalt einzusetzen, Moore wiederzuvernässen oder Biotope für das seltene Auerwild zu pflegen!

Hier gibt’s kurzfristig im Sommer noch freie Plätzchen in netter Gesellschaft für euch:

045D Rüdesheim am Rhein vom 21. bis 27. Juni
047D Heigenbrücken vom 21. bis 27. Juni
049D Morbach vom 28. Juni bis 4. Juli
053D Sinngrund vom 5. bis 11. Juli
054D Triberg vom 5. bis 11. Juli
057D Saar Wadern vom 12. bis 18. Juli
063D Fichtelberg vom 12. bis 18. Juli

>> Link in der Bio

 : Hier kommt unser real life ;-)
12/06/2026

: Hier kommt unser real life ;-)

24/7 frische Luft, kein Netz, Schlammpackung, Sonnenbaden, Bauch, Beine, Po, Vollverpflegung, Kneippen im Fluss, Einzelz...
10/06/2026

24/7 frische Luft, kein Netz, Schlammpackung, Sonnenbaden, Bauch, Beine, Po, Vollverpflegung, Kneippen im Fluss, Einzelzelt und nebenbei was für den Wald tun.

Bucht gleich eine Woche in Rüdesheim am Rhein!

Link im ersten Kommi

Kräuter pflanzen, Habitate anlegen, Gehölzstreifen pflegen, den Boden beleben: Arbeiten für die Agroforst-Offensive. Mit...
06/06/2026

Kräuter pflanzen, Habitate anlegen, Gehölzstreifen pflegen, den Boden beleben: Arbeiten für die Agroforst-Offensive. Mit der Verbindung von landwirtschaftlichen Kulturen und Gehölzen verbessert sich das Mikroklima, werden Flächen vor Erosion geschützt und vor allem die Biodiversität gefördert – während die landwirtschaftliche Fläche weiterhin produktiv genutzt wird. 🌾

Agroforst ist dringend notwendig. Das Bundesamt für Naturschutz BfN identifiziert die intensiv-industrielle Landwirtschaft als eine der Hauptursachen für den massiven Artenverlust in Deutschland. Monokulturen, großflächige Bewirtschaftung, hoher Dünge- und Pestizideinsatz sowie häufiges Mähen zerstören Lebensräume, Nahrungsquellen und Brutstätten von Tier- und Pflanzenarten.🦋

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ist eine Modellregion für Agroforst, welche Artenvielfalt und Landwirtschaft im Miteinander möglich macht. Auf sechs Höfen bzw. Modellbetrieben unterstützten die Bergwaldprojekt-Freiwilligen den Aufbau dieser Strukturen in der letzten Woche nach Kräften. So soll sich die Modell- zur Vorbildregion weiterentwickeln. Eine Idee, die allen schmeckt.

Die Wattebäusche des Wollgrases zeigen es: Das Truffvenn ist ein halbwegs intaktes Hochmoorgebiet. Das motiviert die 50 ...
04/06/2026

Die Wattebäusche des Wollgrases zeigen es: Das Truffvenn ist ein halbwegs intaktes Hochmoorgebiet. Das motiviert die 50 Freiwilligen in den drei Einsatzwochen, hier alles zu tun, um das durch Entwässerung gestörte Ökosystem seinem Naturzustand noch näher zu bringen. Dazu muss es noch nasser werden.💦

Die vor Jahren unternommenen Anstrengungen zum Verschluss des Entwässerungssystems werden jetzt entscheidend ergänzt: ein Dutzend Bohlen- und Spundwände aus Douglasienholz, teilweise bis zu acht Meter breit, werden eingebracht, machen den Hauptgraben dicht, stoppen den Wasserabfluss, lassen den Wasserpegel steigen. Die Gräben werden verfüllt und bepflanzt. Alles in Handarbeit, um auf schwere moorschädigende Maschinen zu verzichten. Es wird noch nasser werden.💦

„Ohne Hilfe der Freiwilligen aus ganz Deutschland wären die händisch notwendigen Arbeiten in der Eifel nicht möglich" weiß Leonie Kurth, Projektverantwortliche der koordinierenden Stiftung Natur und Umwelt Rheinland Pfalz. „Dank des Bergwaldprojekts als kompetenten Partner an der Seite kann das Land Rheinland-Pfalz - zusammen mit der Stiftung, dem Forstamt und den Umweltbehörden - unsere Moore wieder fit machen - für das Klima und die Biodiverstität." 🫶
Ein gutes Team, um alles nass zu machen.

Fotos: Barbara Ritzkowski u.a.

Fühlen, sehen, schmecken, riechen, schwitzen – eine Woche war die Jugendhilfe-Einrichtung Bonny 5 aus Paderborn in Eußen...
01/06/2026

Fühlen, sehen, schmecken, riechen, schwitzen – eine Woche war die Jugendhilfe-Einrichtung Bonny 5 aus Paderborn in Eußenheim bei Würzburg im Bergwaldprojekt. Die Truppe von 20 Jugendlichen tauchte in den wunderschönen Wald von Förster Ralf Schmiedel ein, in dem es sage und schreibe 83 Baumarten gibt, davon sind 99 % heimisch. Durchschnittlich hat es in forstlichen Revieren nur 5 bis 10 prägende Hauptbaumarten.

Mit Handsägen und Astscheren entnahmen die Jungendlichen Haselnuss-Sträucher für lichtliebende Arten wie Eiche und Feldahorn, die als Naturverjüngung schon am Start sind und nun Raum zum Wachsen bekommen. Die Arbeit fördert die Diversität im Wald und macht ihn so langfristig resilienter gegenüber der Klimakrise.

Neben der anstrengenden Arbeit haben die Jugendlichen immer wieder die Möglichkeit, dort anzukommen, wo sie gerade sind: im Wald, bei sich. Mit kleinen Inputs führt das Team des Bergwaldprojekts die Jugendlichen tiefer in die Magie des Waldes, erklärt Zusammenhänge und die Wichtigkeit unserer natürlichen Lebensgrundlagen: Alles fühlt!

Wir freuen uns besonders, dass einige Jugendlichen schon das zweite Mal mit uns am Start waren: für stabile Wälder und mehr Biodiversität ❤️

Mit dem Kooperationsprojekt „Natur (er)leben! Kinder- und Jugendhilfe packt an“ setzen sich der Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e. V. und das Bergwaldprojekt e.V. dafür ein, den Schutz der Biodiversität und des Klimas als Querschnittsaufgabe in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu verankern und aktiv dazu beizutragen.

Bei Interesse an einem Jugendhilfeprojekt einfach anmelden, mitmachen und Wirkung entfalten > Link im ersten Kommentar.

Das Projekt „Natur (er)leben!“ wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz BfN mit Mitteln des Bundesumweltministerium.

30/05/2026

Wer viel arbeitet, muss gut essen. Unser Kitchen of love-Team versorgt euch während der Projektwochen mit biologischer, vegetarischer oder veganer, wenn möglich, regionaler und saisonaler Vollwertkost. Jammi! Probierts doch mal aus.

28/05/2026

Die Esche ist ein Spätzünder. Sie treibt als letzte Baumart erst Mitte Mai aus, um Spätfröste zu vermeiden.

Im Herbst erhöht sie ähnlich wie andere Baumarten die Konzentration gelöster Stoffe wie z. B. Zucker und Aminosäuren in den Zellen, um den Gefrierpunkt des Zellsaftes zu senken, und entgeht den ersten Herbstfrösten ebenfalls durch frühen Laubabwurf. Die Esche kompensiert die kürzere Blattzeit durch eine hohe Photosyntheseleistung im Sommer.

Vor dem Hintergrund der Klimakrise galt die Esche als Hoffnungsträgerin für die Entwicklung von stabilen und klimaresilienten Mischwäldern. Ihr Fortbestand ist jedoch durch das Eschentriebsterben durch den aus Ostasien eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus fraxineus in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet massiv bedroht.

Jetzt macht ein Langzeitversuch des Bayerischen Amts für Waldgenetik Hoffnung, dass uns diese wichtige Mischbaumart für Auen, Bäche und Gebirge erhalten bleibt, denn es gibt eine Reihe von Eschenindividuen, die widerstandsfähig sind. Grund dafür ist ihr enormes genetisches Potenzial und ihre Anpassungsfähigkeit.
Knapp 1.500 dreijährige Eschen aus sechs verschiedenen Beständen aus Bayern und Österreich wurden 2015 in einem mit Eschentriebsterben stark infizierten Auwald am Chiemsee gepflanzt und in den nächsten zehn Jahren auf Mortalität, Kronenschäden, Rindennekrosen und Wuchshöhe untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, es gibt Eschenindividuen mit hoher Widerstandskraft. 22 % der Nachkommen zeigten über neun bzw. 10 Jahre nur geringe Symptome. 8 % der Eschen zeigten ein gute Wuchsleistung. Widerstandsfähige Individuen kamen aus nahezu allen Herkünften vor.

Wir müssen widerstandsfähige Altbäume erhalten, Eschennaturverjüngung und die Vernetzung von vorhandenen Eschenbeständen fördern und zur Sicherung des Genpools die Samengewinnung sicherstellen.

Mehr Esche wagen!

26/05/2026

12 points go to … GS 470 Crew! Die Freiwilligen und Gangster-Rapper aus Braunlage haben rund um den Rettungspunkt GS-470, den gesichteten Luchs und seine Losung, den Poser Alnus Glutinosa und bunte Fluchtstäbe einen Rap performt. Das Ziel: „Leute, geht ab, pflanzt mehr Bäume, baut mehr Zäune. Ein komplett grüner Harz, das ist, wovon ich träume.“

Auch so manches Waldwissen wird verwurstet: „Ich Buche, du Fichte, pass auf, wie ich dich mit meinem Schatten vernichte.“

Ende der Geschichte: „Doch das Wasser ist ***kalt, zum Glück geht’s morgen wieder in den Wald.“

Wir sind Fans. Unser Vorschlag für Bulgarien 2027 steht!

Danke an Wilma und Lukas! ❤

Wald im Krisenmodus Der neue Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zeigt e...
24/05/2026

Wald im Krisenmodus

Der neue Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zeigt erneut: Dem deutschen Wald geht es weiterhin schlecht. Nur noch jeder fünfte Baum gilt als gesund.

Der langfristige Trend seit den Dürrejahren 2018–2020 zeigt massive Schäden auf weiterhin hohem Niveau. Besonders bei Eiche und Kiefer bleiben die Belastungen dramatisch hoch.

Kurzfristige Niederschläge sind nicht entscheidend. Besonders für alte Bäume zählt die Wasserverfügbarkeit in tiefen Bodenschichten unter 1,80 Metern Tiefe. Dort zeigen die Daten seit Jahren ein deutliches Defizit. Die tiefen Böden sind im langjährigen Mittel viel zu trocken. Das setzt gerade Altbäume mit tiefem Wurzelsystem massiv unter Stress.

Die Anpassung unserer Wälder an die Klimakrise braucht eine Nutzung, die sich an den ökologischen Grenzen orientiert, wie es in der sozial-ökologischen Waldbewirtschaftung praktiziert wird (Wald-Allianz). Gesunde humusreiche Waldböden bleiben die entscheidende Grundlage für resilientere Wälder, Ökosystemleistungen wie Trinkwassergenerierung, Kühlung der Landschaft, Sicherung der Lebensräume und Kohlenstoffspeicherung, Biodiversität und eine langfristig tragfähige Holzversorgung.

Wer sich aktiv für die Wiederherstellung der heimischen Wälder einsetzen will: Einfach jetzt für eine Projektwoche anmelden 😉

Adresse

Otto-Hahn-Str. 13
Höchberg
97204

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 13:00
14:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 13:00
14:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 13:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 13:00
14:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 13:00
14:00 - 16:00

Telefon

+499314526261

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