Kälbchenglück - Der Lebenshof..die Kälbchen, Kälber und ehemaligen Milchkühe, welche hier leben, wurden vor Kälbermast und Schlachtung gerettet. Wir konnten bis heute mehr als 200 Kälbchen, Kälbern und ehemaligen Milchkühen die Freiheit schenken.
100 dieser geretteten Tiere leben hier und können nun auf wunderschönen, naturbelassenen Weiden, mit reichhaltigem Blüten- und Kräuterangebot ihr Leben
genießen und in Freiheit alt werden. Alle weiteren haben Plätze auf anderen Lebenshöfen gefunden. Ich muss immer wieder feststellen, dass nur wenigen Menschen bewusst ist:
EINE KUH GIBT NUR MILCH, WENN SIE EIN KÄLBCHEN GEBOREN HAT - DAS BEDEUTET FÜR EINE MILCHKUH, WELCHE wie der Mensch, NEUN MONATE TRAGEZEIT HAT, DASS SIE JEDES JAHR BESAMT WIRD, UM immer wieder EIN KALB ZUR WELT ZU BRINGEN - WELCHES IHR JEDES MAL ENTRISSEN WIRD, DAMIT DAS KÄLBCHEN NICHT AM EUTER SAUGT. Kälbchen sind somit nur ein "Abfallprodukt der Milchindustrie" -
Sowohl für die Mutterkuh, als auch für das Kälbchen bedeutet das, dass sie ihrem ursprünglichen und natürlichen Recht auf Mutter-Kind Liebe beraubt werden. Nur weil der Mensch die Kuhmilch für sich und seine Zwecke beansprucht. Ich erlebe täglich wie sehr Kälbchen Zuneigung, Zärtlichkeit und liebevoller Aufmerksamkeit bedürfen - mir ist es unbegreiflich, wie man sie alleine und isoliert von einander (und ihren Müttern) halten kann - oder sogar ab dem zarten Alter von 2 Wochen in riesigen Kälbermast-Fabriken, ebenfalls in Einzelhaltung, ohne artgerechte Nahrung dahin vegetieren lassen kann. Sie bekommen eine besondere "Eisenmangel-Diät", damit ihr Fleisch hell bleibt, das bedeutet, dass sie nie artgerecht ernährt werden. Sie bekommen weder Milch noch Heu oder Raufutter, sondern Soja-, Palmöl und Getreidemehl. Bei der Schlachtung mit 6 Monaten werden 3 bis 5 Tumore in ihren 4 Mägen festgestellt, weil diese nie die Nahrung bekommen, die sie verdauen könnten. Es sind Säugetiere, wie wir, sie fühlen wie wir und haben Bedürfnisse wie wir. -
Wir sind es ihnen schuldig, ihnen ihr ARTGERECHTES LEBEN zurück zu geben. Vielen Dank! im Namen aller unserer wundervollen Kälbchen, Kälber, Färsen,
Ochsen und Kühe. �
Ingrid Hawel
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