28/09/2026
Manchmal fehlen selbst uns die Worte.
Wir erzählen euch so oft von unseren Tieren.
Von denen, die wir retten konnten.
Von kleinen und großen Fortschritten.
Von Hoffnung, zweiten Chancen und Happy Ends.
Und dann gibt es diese Geschichten, bei denen wir kämpfen, hoffen und alles versuchen – und am Ende trotzdem Abschied nehmen müssen.
Lenna ist eine dieser Geschichten. 💔
Kleine Maus, als du gefunden wurdest, warst du hochträchtig und ganz auf dich allein gestellt – an einer Autobahnraststätte nahe Sibiu.
Doch du warst nicht nur hochträchtig.
Du warst bereits schwer krank.
Schon damals war da dieses offene Mammakarzinom, das uns große Sorgen bereitete.
Aber zunächst waren deine Babys das Wichtigste.
Du hast sechs kleinen Hundekindern das Leben geschenkt. ❤️
Und obwohl es dir selbst nicht gut ging, warst du eine wundervolle Mama. Fürsorglich, liebevoll und immer für deine Kleinen da.
Du hast ihnen gegeben, was sie brauchten.
Und während du dich um deine Babys gekümmert hast, wussten wir:
Sobald es möglich ist, kümmern wir uns um dich.
Denn auch du solltest deine Chance bekommen.
Als der richtige Zeitpunkt gekommen war, wurdest du operiert.
Das Mammakarzinom konnte entfernt werden.
Und natürlich haben wir gehofft.
So sehr.
Wir wollten glauben, dass wir dir damit vielleicht nicht nur den Tumor, sondern auch diese schreckliche Krankheit genommen hatten.
Dass du dich von der Operation erholen und danach endlich dein eigenes Leben beginnen könntest.
Ein Leben, in dem es einmal nicht darum geht, zu überleben.
Ein Leben, in dem du im Mittelpunkt stehst.
Doch dann kam die Nachricht, vor der wir uns so sehr gefürchtet hatten.
💔 Der Tumor war zwar entfernt – aber der Krebs war längst weitergezogen.
Er hatte bereits gestreut.
Und damit änderte sich alles.
Aus unserer Hoffnung auf Heilung wurde irgendwann die Hoffnung auf möglichst viel gute Zeit.
Aus der Frage „Wann bist du wieder gesund?“ wurde die viel schwerere Frage:
„Wie können wir die Zeit, die dir bleibt, so schön und schmerzfrei wie möglich machen?“
Wir hätten so gerne mehr für dich getan, Lenna.
Wir hätten so gerne irgendwann geschrieben:
„Sie hat es geschafft.“
Wir wollten dich gesund werden sehen.
Wir wollten dich herumtoben sehen.
Wir wollten irgendwann die Nachricht bekommen, dass irgendwo ein Mensch dein Foto gesehen und sich genau in dich verliebt hat.
Wir wollten Bilder von dir aus deinem eigenen Zuhause sehen.
Auf einem viel zu großen Sofa.
In einem weichen Körbchen.
Vielleicht irgendwann im Bett, obwohl deine Menschen vorher ganz bestimmt gesagt hätten:
„Der Hund kommt niemals ins Bett.“ ❤️
All diese kleinen Dinge, die für andere Hunde selbstverständlich sind.
Genau das wollten wir für dich.
Doch stattdessen mussten wir irgendwann akzeptieren, dass wir diesen Kampf nicht gewinnen konnten.
Und vielleicht ist genau das einer der schwersten Momente im Tierschutz:
Zu wissen, dass man alles versuchen kann – und Liebe trotzdem nicht immer retten kann.
Wir konnten den Krebs nicht mehr besiegen.
Aber wir konnten noch etwas anderes für dich tun.
Wir konnten dafür sorgen, dass du nicht leiden musst.
Dass deine letzten Tage nicht von Untersuchungen, Behandlungen und einem Kampf bestimmt werden, den dein Körper nicht mehr gewinnen konnte.
Jetzt ging es nur noch um dich.
Um deine Lebensqualität.
Um deine Würde.
Um deine letzten Tage.
Du solltest Wärme spüren.
Du solltest vertraute Stimmen hören.
Du solltest Hände spüren, die dich liebevoll berühren.
Und vor allem solltest du eines wissen:
Ich bin nicht allein. ❤️
Wir haben versucht, dir deine letzten Tage so angenehm wie nur irgend möglich zu machen.
Und dann kam der Moment, vor dem wir uns so sehr gefürchtet hatten.
Wir mussten dich gehen lassen. 🌈🐾
Und ja, kleine Lenna …
es fühlt sich einfach verdammt unfair an.
Du hattest sechs kleine Leben auf diese Welt gebracht und ihnen eine Zukunft geschenkt.
Und eigentlich hätte danach endlich deine eigene beginnen sollen.
Wir hätten dir so gerne gezeigt, wie schön ein Hundeleben sein kann.
Mit Geborgenheit.
Mit einem eigenen Menschen.
Mit einem Lieblingsplatz.
Mit Spaziergängen, Leckerlis, einem warmen Körbchen und diesen völlig belanglosen kleinen Momenten, die am Ende doch das ganze Leben ausmachen.
Diese Zukunft konnten wir dir nicht mehr schenken.
💔 Und das tut unendlich weh.
Aber eines konnten wir dir geben:
Du bist nicht irgendwo namenlos gestorben.
Du bist nicht unsichtbar geblieben.
Du warst Lenna.
Du hattest Menschen, die dich kannten.
Menschen, die für dich gekämpft haben.
Menschen, die mit dir gehofft haben.
Menschen, denen heute das Herz schwer ist, weil du nicht mehr da bist.
Und vor allem:
Du wurdest geliebt. ❤️
Vielleicht nicht so lange, wie wir es uns für dich gewünscht hätten.
Aber von ganzem Herzen.
🌈 Liebe Lenna,
wir hätten dir so gerne noch Jahre geschenkt.
Wir hätten so gerne irgendwann einen Beitrag geschrieben, in dem steht:
„Lenna hat ihr Zuhause gefunden.“
Stattdessen müssen wir heute Abschied von dir nehmen.
Und es fällt uns unendlich schwer.
Aber wenn Liebe allein gereicht hätte,
wärst du unsterblich gewesen. ❤️
Danke, dass wir dich kennenlernen durften.
Danke für deine Sanftheit.
Danke dafür, dass du trotz deiner eigenen Krankheit sechs kleinen Seelen den Weg ins Leben gezeigt hast.
Und danke für jede Erinnerung, die du uns hinterlässt.
Jetzt musst du nichts mehr aushalten.
Du musst nicht mehr kämpfen.
🌈 Jetzt darfst du einfach laufen, kleine Maus.
Ohne Schmerzen.
Ohne Krankheit.
Ohne Angst.
Und vielleicht wartest du irgendwann irgendwo auf uns.
Bis dahin tragen wir dich dort weiter, wo der Krebs dich niemals erreichen kann:
in unseren Herzen. ❤️🐾
Mach’s gut, kleine Lenna.
Du warst geliebt.
Du bist geliebt.
Und du wirst niemals vergessen. 🌈💔
🐾 Anytime for Animals e.V. & Animal Life Sibiu 🐾
Weil Wegschauen keine Option ist.