12/11/2024
Sozialverband VdK OV Süd-Warndt informiert
Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger
Am Sonntag den 17.11.2024 ist Volkstrauertag, ein Tag des stillen Gedenkens an alle Opfer von Krieg und Gewalt und zugleich ein Tag der Besinnung, wie wir heute auf Krieg, Gewalt und Terror reagieren, was wir heute für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit bei uns und in der Welt tun können. Nicht nur die Tradition, sondern auch die Einsicht beantwortet immer wieder geäußerte Zweifel, ob wir diesen Gedenktag – nun 79 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges noch brauchen.
Ja, wir brauchen ihn, aus Respekt vor Millionen Opfern von Krieg und Gewalt, wie sie auch dieser Tage leider immer noch aktuell sind. Wir brauchen diese Momente des Innehaltens, genauso wie wir Orte des Gedenkens brauchen, damit das, was geschehen ist, nicht verdrängt wird. Das nationale Gedächtnis, das eine Identität stiftende Wurzel unseres Verständnisses von Staat und Gesellschaft ist, braucht Stützen der Erinnerung. Gedenktage und Denkmale bringen zum Ausdruck, welche Ereignisse und Erfahrungen unserer Geschichte wir im Bewusstsein auch künftiger Generationen bewahren und lebendig halten wollen.
Beginnen wollen wir wieder wie in den Jahren zuvor mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche Karslbrunn, am Sonntag den 17.11.2024 um 10:00 Uhr.
Der Gottesdienst wird von Pfarrerin Frau Le Roux geleitet, von unserem Ortsvorsteher Herrn Mikola und dem Vorsitzenden des VdK OV Süd-Warndt Herrn Major mitgestaltet.
Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst von Herrn Becker an der Orgel und dem gemischten Chor Karlsbrunn.
Im Anschluss an den Gottesdienst fahren wir ans Ehrenmal am neuen Friedhof wo die Gedenkveranstaltung mit einer Kranz Niederlegung deutscher und auch französischer Seite endet, und auch von unseren französischen Freunden der ACVG Groupement Morsbach mit französischer Fahne begleitet wird.
Seit Ende des zweiten Weltkrieges sind nun 79 Jahre vergangen, der Krieg ist ferner, aber kein abgeschlossener Teil unserer Vergangenheit. Die furchtbare Erfahrung seiner Schrecken ist Teil unserer Identität wie unsere Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden.
An dieser Stelle möchte ich mich im Voraus bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Gedenkveranstaltung beitragen recht herzlich bedanken.
Mit freundlichen Grüßen