30/04/2026
Am vergangenen Freitag drehte sich bei unserer Ausbildung alles um ein Szenario, das man sich im Alltag nur schwer vorstellen kann: was ist wenn der Strom weg ist.
Was unter dem Arbeitstitel " dunkel wird's im Dorf" lange vorbereitet wurde, durfte diesen Freitag mal getestet werden.
Die Herausforderung begann für viele bereits vor der eigentliche Übung: das Umziehen im Dunkeln. Was sonst routiniert und unter Zeitdruck abläuft, fühlte sich ohne die gewohnte Beleuchtung völlig fremd an. Die eigene Ausrüstung sicher anzulegen, wird zur neuen Erfahrung, wenn man sich nur auf den Schein der Taschenlampe verlassen muss.
Dabei wurde schnell klar: Ohne Strom wird jede Routine zur Belastungsprobe. Einige waren schon erstaunt, wie zeitintensiv es ist, das Feuerwehrtor manuell zu öffnen. Was im Alltag per Knopfdruck in Sekunden erledigt ist, wird ohne elektrische Unterstützung zur echten Geduldsprobe.
Auch technische Aufgaben verändern sich schlagartig. Eine Türöffnung z.B. , die bei Tageslicht fast intuitiv vonstattengeht, wird im Schein der Taschenlampe zur Konzentrationsübung. Diese Übung hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, jeden Handgriff auch unter schwierigsten Bedingungen „blind“ zu beherrschen
Zum Abschluss der Ausbildung gab es denn noch eine besondere Überraschungen. Für unsere PA- Träger waren die neue Einsatzklamotten da.