Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern

Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern für ein Zusammenwachsen in der deutsch-polnischen Grenzregion Zur Mitarbeit sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Ziele des Vereins

Förderung der Verständigung zwischen den Menschen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland

Entwicklung einer guten Nachbarschaft mit Polen, besonders mit der Grenzregion Westpommern-Zachodniopomorskie:

- Zusammenarbeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens
- Herausbildung eines regionalen Selbstbewusstseins durch Mitgestaltung einer EU-Bürgergesellscha

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Den Prozess der Annäherung voranbringen durch:

- Erwerb und Vermittlung von Kenntnissen und Erkenntnissen über das Leben des Nachbarn
- Beförderung von Informationsaustausch und Berichterstattung
- Überwindung der Sprachbarrieren
- Fördern nachbarschaftlicher Kontakte auf kultureller, wirtschaftlicher und politischer Ebene sowie in den Bereichen der Jugend und Bildung

Das Fundament unserer Arbeit ist die aktive Einbeziehung und das Engagement der Menschen der Region beiderseits der Grenze.

Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern bei der 34. Leistungsschau in Torgelow vertretenDie Stadt Torgelow...
19/06/2026

Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern bei der 34. Leistungsschau in Torgelow vertreten

Die Stadt Torgelow und der Leistungsschauverein Uecker-Randow e. V. laden am 20. und 21. Juni 2026, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, zur 34. Leistungsschau in die Stadthalle Torgelow ein. Unter dem Motto „Torgelow erleben!“ präsentieren sich Unternehmen, Vereine, Institutionen und Organisationen aus der Region mit einem vielfältigen Angebot für die ganze Familie.

Auch die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist gemeinsam mit ihren polnischen Partnern vor Ort vertreten. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, gemeinsame Projekte sowie kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten im deutsch-polnischen Raum zu informieren. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, mit Vertreterinnen und Vertretern der Gesellschaft sowie Gästen aus Polen ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Für kulinarische Genüsse ist ebenfalls gesorgt: Am Stand der DPG können die Gäste die beliebten Pierogi, die traditionellen polnischen Teigtaschen, genießen und dabei ein Stück polnischer Kultur kennenlernen.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf interessante Begegnungen und anregende Gespräche im Zeichen der deutsch-polnischen Freundschaft.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Stadthalle Torgelow!

18/06/2026

Geführte Touren mit dem Besuch des Planetariums

Maritime Geschichte, moderne Technik und ein Ausflug ins All: Das Maritime Wissenschaftszentrum in Szczecin lädt im Rahmen eines deutsch-polnischen Interreg-Projekts noch bis Juni 2026 zu kostenfreien Entdeckertagen ein. Besucher:innen erwartet zunächst eine interaktive Reise durch Wissenschaft, Seefahrt und Innovation. Anschließend geht es im Wolszczan-Planetarium gedanklich weit über den Horizont mitten hinein in die Welt der Sterne hinaus. Besonders komfortabel:

Für Teilnehmende aus der Region wird ein organisierter, kostenloser Bustransfer auf der Strecke Anklam–Szczecin angeboten. Die Führung beginnt um 10:00 Uhr und kann auch unabhängig vom Bustransfer wahrgenommen werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Anmeldung: telefonisch 03971 / 835154 über das Regionale Informations- und Tourismuszentrum Anklam
Eintritt frei

Wann: 21. Juni | 28. Juni 2026

16/06/2026

Die neue Internetseite von DIALOG ist heute online gegangen!!!

12/06/2026

Anlässlich des Jubiläums „35 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft“ sprach Knut Abraham im Deutschen Bundestag über die Zukunft der engen Freundschaft zwischen Deutschland und Polen. Seine aktuelle Rede können Sie hier ansehen:

11/06/2026

Ein einmaliges Großbündnis auf über 500 Organisationen fordert bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO

10/06/2026

Mecklenburg-Vorpommern gestaltet den demokratischen Ostseeraum. Ostseebericht 2026

Polen zwischen Rechtsstaat, Sicherheit und EuropaGutshaus Ramin, 4. Juni 2026Trotz des regnerischen Wetters fanden am Do...
05/06/2026

Polen zwischen Rechtsstaat, Sicherheit und Europa

Gutshaus Ramin, 4. Juni 2026

Trotz des regnerischen Wetters fanden am Donnerstagabend zahlreiche Interessierte den Weg ins Gutshaus Ramin. Unter dem Titel „Polen zwischen Rechtsstaat, Sicherheit und Europa“ diskutierten zwei ausgewiesene Kenner der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Polens über die Herausforderungen des Nachbarlandes.

Zu Gast waren Kai-Olaf Lang, Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Experte für Mittel- und Osteuropa sowie die deutsch-polnischen Beziehungen, und die Stettiner Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Publizistin Inga Iwasiów. Sie zählt zu den prägenden intellektuellen Stimmen Polens und engagierte sich insbesondere während der Regierungszeit der Partei Prawo i Sprawiedliwość (P*S) für Frauenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Im Gespräch analysierten beide Referenten die Lage Polens vor und nach dem Regierungswechsel von 2023.

Kai-Olaf Lang schilderte die Entwicklungen während der P*S-Regierung von 2015 bis 2023. In dieser Zeit gerieten Justiz und Verfassungsgericht zunehmend unter politischen Einfluss, während die öffentlichen Medien ihre Unabhängigkeit verloren. Die Europäische Union reagierte mit verschiedenen Verfahren und Sanktionen. Nach dem Regierungswechsel steht die neue Regierung unter Ministerpräsident Donald Tusk vor der schwierigen Aufgabe, rechtsstaatliche Strukturen wiederherzustellen. Die vorherige Regierung habe zahlreiche Institutionen politisiert und Mechanismen geschaffen, die eine Rückkehr zu unabhängigen Strukturen auf legalem Weg erschweren. Zugleich bleibe offen, wie dauerhaft der eingeschlagene Reformkurs sein werde und welche Folgen ein mögliches politisches Comeback der P*S hätte.

Einen anderen Blickwinkel brachte Inga Iwasiów ein. Aus der Perspektive der Frauenbewegung zeichnete sie die Entwicklung Polens seit dem politischen Umbruch von 1989 nach. Paradoxerweise hätten Frauen mit dem Übergang zur Demokratie wichtige Rechte verloren. Besonders das Abtreibungsrecht sei in den vergangenen Jahrzehnten erheblich eingeschränkt worden. Bis heute litten viele Frauen unter den Folgen dieser Gesetzgebung. Iwasiów erinnerte an die Proteste der Frauenbewegung, insbesondere an die Massenmobilisierung der vergangenen Jahre. Viele Frauen seien auf die Straße gegangen und hätten damit entscheidend zum politischen Wandel beigetragen. Heute sei jedoch vielfach Enttäuschung spürbar, da sich ihre Situation unter der demokratischen Regierung bislang kaum verbessert habe. Die daraus resultierende Resignation werfe die Frage auf, ob Frauen auch künftig bereit sein werden, sich politisch zu engagieren und die Demokratie gegen den wachsenden Einfluss rechter Kräfte zu verteidigen.

Im Anschluss nutzte das Publikum die Gelegenheit zu zahlreichen Fragen. Dabei ging es auch um die aktuellen Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Polen sowie deren Auswirkungen auf die Beziehungen beider Länder.

Nach der Diskussion klang der Abend in geselliger Atmosphäre aus. Bei Rote-Bete-Suppe, Brot mit Schmalz und selbst eingelegten Gurken wurden die Gespräche fortgesetzt. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Referenten und untereinander. So wurde die Veranstaltung nicht nur zu einem informativen, sondern auch zu einem verbindenden Abend des deutsch-polnischen Dialogs.

29/05/2026

Polen zwischen Rechtsstaat, Sicherheit und Europa. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 4. Juni in Ramin. Der Eintritt ist frei.

24/02/2026
10/02/2026

Veranstaltungshinweis:

Die TRAFO Trafostation der Kunst in Stettin lädt herzlich zur Vernissage der Ausstellung „Frauenträume“ am Donnerstag, 19. Februar 2026, um 19:00 Uhr ein.

Kostenfreier Bustransfer und Anmeldung

Der Bus fährt am 19. Februar 2026 um 17:30 Uhr auf der Strecke Pasewalk – Löcknitz – Stettin.
Die Teilnahme an der Vernissage sowie der Bustransfer sind kostenfrei, eine verbindliche Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Anmeldung:
per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0048 508-067-866
Die Veranstaltung wird ins Deutsche gedolmetscht.

Zur Ausstellung „Frauenträume“

„Frauenträume“ ist eine kuratierte Begegnung von Künstlerinnen, die in den 1980er-Jahren in der DDR und in der Volksrepublik Polen aktiv waren – zu einer Zeit, in der grenzüberschreitender Austausch politisch kaum möglich war. Die Ausstellung bringt diese Positionen erstmals in einen gemeinsamen Dialog.

Gezeigt werden Arbeiten von Tina Bara, Izabella Gustowska, der Künstlerinnengruppe Erfurt, Ewa Partum, Cornelia Schleime, Christine Schlegel, Gabriele Stötzer (Kachold) und Ewa Zarzycka. Ihre Werke eint eine kritische Haltung gegenüber gesellschaftlichen und politischen Normen sowie der Wunsch nach Selbstbestimmung und Kontrolle über das eigene Bild.

Die Künstlerinnen arbeiteten häufig mit neuen Medien und Ausdrucksformen: Performance, Film, Fotografie, Collage, Zines und experimentelle grafische Techniken. Ihre Kunst entstand vielfach unter Bedingungen politischer Repression, materieller Knappheit und sozialer Ausgrenzung – und war zugleich widerständig, offen und innovativ.

Die Vernissage umfasst die Eröffnung der Ausstellung, einen Rundgang sowie eine Performance der polnischen Künstlerin Ewa Zarzycka. Kuratiert wird die Ausstellung von Marta Gendera.

Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 17. Mai 2026 in der TRAFO Trafostation der Kunst zu sehen.

Förderung und Projektpartner

Das Projekt wird kofinanziert aus dem Kleinprojektefonds (FMP) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen 2021–2027.

Projektpartner:
Grenzland e. V. aus Gorkow (Löcknitz)
Die Aufgabe wird mit Mitteln der Gemeinde Stadt Szczecin finanziert.

Adresse

Postfach 12 29
Greifswald
17465

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