Bergwacht Grainau

Bergwacht Grainau Die Bergwacht Grainau ist eine Bereitschaft der Bergwacht Bayern im Bayerischen Roten Kreuz.

Wir sind ein Team von etwa 40 aktiven Bergrettern und stellen den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände rund um Grainau sicher. Dabei sind alle Einsatzkräfte ehrenamtlich tätig und das bei jedem Wetter, zu jeder Zeit und in jedem Gelände.

13/05/2026

Die nächsten beiden Folgen sind online, viel Spass beim Schauen und Mitfiebern!
https://1.ard.de/in-hoechster-not-s2?bergwachtgrainau

Ihr wollt uns unterstützen? Unter den Seiteninfos gelangt ihr zu den Links für eine PayPal Spende an uns oder eine gemeinsame Spende an die Bergwacht Bayern und uns. Danke!

13/05/2026
13/05/2026

Während bei "In höchster Not" die Einsätze im Vordergrund stehen, zeigt "Bezzel & Schwarz - Die Grenzgänger" auch andere Seiten unserer Tätigkeit, allen voran die Ausbildung.

Start der Staffel 2 von "In höchster Not"Ab heute gehen in der BR Mediathek die ersten beiden Folgen der neuen Staffel v...
06/05/2026

Start der Staffel 2 von "In höchster Not"

Ab heute gehen in der BR Mediathek die ersten beiden Folgen der neuen Staffel von In höchster Not online. Die Serie zeigt wieder spannende Einsätze und herausfordernde Situationen für unsere Einsatzkräfte, aber diesmal auch dass es eine Grenze für Rettungen gibt. Wir wünschen euch viel Spass beim Anschauen!

Link zur Mediathek: https://1.ard.de/in-hoechster-not-s2?bergwachtgrainau

Ihr wollt uns unterstützen? Das geht ganz einfach per PayPal direkt an uns: https://tinyurl.com/bwgrainaupaypal
Alternativ könnt ihr auch je zur Hälfte an die Bergwacht Bayern und unsere Bereitschaft ("Grainau" angeben) spenden: https://bergwacht-bayern.de/in-hoechster-not
Herzliches Vergelts Gott für eure Hilfe!

Copyright: BR / Timeline Production

Bergwacht Bayernn
Bergwacht Ramsau
BR - Bayerischer Rundfunk

Kurioser "Saisonstart" an der ZugspitzeAm Freitag, den 01. Mai 2026, wurden wir erneut zu Einsätzen am Zugspitzanstieg i...
04/05/2026

Kurioser "Saisonstart" an der Zugspitze

Am Freitag, den 01. Mai 2026, wurden wir erneut zu Einsätzen am Zugspitzanstieg im Höllental alarmiert. Passend zum Beginn unseres Sommerdienstturnus ist damit wie von uns schon vermutet die "Einsatzsaison" eröffnet.

Gegen 11.40 Uhr wurden wir von der ILS Oberland zu einem verletzten Bergsteiger oberhalb des sog. Bretts alarmiert. Dieser hatte sich eine Stichwunde mit einem Steigeisen zugezogen. Kurze Zeit später nahm der von unserem Einsatzleiter angeforderte Rettungshubschrauber RK2 aus Reutte einen Luftretter auf und startete ins Einsatzgebiet. Dank genauer Lokalisation unserer Einsatzkräfte konnte die verletzte Person schnell gefunden werden und die Besatzung in der unmittelbaren Nähe im Schwebeflug abgesetzt werden. Die Begleiter des Verletzten waren in der Zwischenzeit schon über hundert Meter weiter aufgestiegen. Nach einer kurzer medizinischen Überprüfung entschied sich der Luftretter für eine Rettung mit Bergedreieck, sodass nach nur 20 Minuten alle wohlauf an unserem Tallandeplatz eintrafen. Hier wurde der Patient auch nochmal kurz von der Notärztin des Hubschraubers durchgecheckt. Im Gespräch kam heraus, dass die Freunde des Verunfallten sich der Schneesituation im Klettersteig und des Zeitaufwandes nicht bewusst waren. Auf Anraten der Einsatzmannschaft rief er seine Begleiter an und gab unsere Bedenken weiter. Entgegen unseres Rates entschieden sie sich dennoch dafür den Aufstieg fortzusetzen. Der Einsatz war damit für uns beendet.

Knapp 2 Stunden später erreichte uns ein weiterer Alarm über drei erschöpfte Bergsteiger am Höllentalferner. Wie befürchtet handelte es sich um die Begleiter des vorher Verunfallten. Bei diesem Einsatz unterstützte uns Christoph Murnau, brachte zwei Einsatzkräfte nach oben und konnte direkt bei den Betroffenen anlanden. Somit war auch dieser Einsatz schnell abgearbeitet.

Kurioserweise sahen sich unsere Einsatzkräfte mit dem Vorwurf konfrontiert, dass nur der Anruf mit der Bitte um Abbruch der Tour die Zweifel ausgelöst und somit den zweiten Einsatz verursacht hätte. Diese doch recht eigenwillige Interpretation sorgte für einige stutzige Augen bei unserer Dienstmannschaft.
Dennoch: Einem Großteil der Geretteten, besonders bei Selbstverschulden, sind die Einsätze peinlich und sie sind im Anschluss dankbar. Daher möchten wir hier nicht pauschal über alle urteilen!

Wie schon in unserem Post am Freitag beschrieben, möchten wir nochmals ausdrücklich auf die noch tief winterlichen Verhältnisse im Hochgebirge hinweisen. Der Klettersteig ist aktuell noch NICHT schneefrei begehbar.

Winterliche Bedingungen an der ZugspitzeAn den vergangenen beiden Wochenenden hatten wir bereits 3 Einsätze im Zugspitz-...
01/05/2026

Winterliche Bedingungen an der Zugspitze

An den vergangenen beiden Wochenenden hatten wir bereits 3 Einsätze im Zugspitz-Anstieg durch das Höllental zu bewältigen. Nach wie vor beginnt bereits deutlich unterhalb des Gletschers eine geschlossene Schneedecke, die im Tagesverlauf antaut und sehr kraftraubend ist. Im Klettersteig sind noch weite Strecken des Stahlseils unter Schnee bedeckt und damit keine durchgehende Sicherungsmöglichkeit vorhanden. Auch Schneerutsche/Lawinen sind nicht auszuschließen und sorgen für ein weiteres Gefahrenpotenzial. Die Verhältnisse sind also nicht mit jenen im Sommer vergleichbar, eine Besteigung ist nur versierten Alpinisten mit entsprechender umfangreicher Ausrüstung und entsprechendem Risikomanagement möglich.

Wir möchten auch vor zunehmenden Falschinformationen/Verharmlosungen/etc. in Form von Instagram- bzw. TikTok-Videos raten. Soziale Medien ersetzen auf gar keinen Fall eine vernünftige Tourenplanung mit Infos aus seriösen Quellen, einem entsprechenden Wettercheck auf Basis eines speziellen Bergwetterberichts und einer reflektierten Selbsteinschätzung von Können, Kondition und eigener Erfahrung.

Passt auf euch auf! Es ist keine Schande mal Nein zu sagen und auf bessere Umstände zu warten. Im Alltag gibts genug Stress und Druck, den solltet ihr nicht mit in eure Freizeit nehmen. Genießt das schöne Wetter, der Berg und die Tour laufen nicht davon.

Blockiert im Höllental-Klettersteig 🗻🚨An Samstag den 4 Oktober wurde unsere Bereitschaft zwischen 16.45 und 17.45 gleich...
05/10/2025

Blockiert im Höllental-Klettersteig 🗻🚨

An Samstag den 4 Oktober wurde unsere Bereitschaft zwischen 16.45 und 17.45 gleich 3 mal alamiert.
Eine erschöpften Person, die die letzte Fahrt der Hochalmbahn verpasst hatte und sich nicht in der Lage sah den Abstieg ins Tal zu bewältigen und zwei Anrufer, die sich später als Bergpartner herausstellten.
Einer rief vom Zugspitzgipfel an, weil er die letzte Bahn verpasst hatte. Der andere hing mit Schmerzen im Bein im Klettersteig fest und kam nicht mehr weiter.
Nachdem die Kameraden der Bereitschaft München den Einsatz an der Hochalmbahn übernommen hatten konnten wir uns auf die Zugspitze konzentrieren.

Da das Wetter immer schlechter wurde, konnten wir leider keine Rettung mit Hubschrauberunterstützung durchführen. Also fuhren die Retter mit der Seilbahn zum Gipfel und stiegen von dort zu dem Patienten ab. Um den Einsatz schnellstmöglich abzuarbeiten, stiegen zwei Retter schnell zu dem Verletzen ab, während die anderen beiden im Bereich der Irmerscharte eine Seilversicherung auf, da sich dort kein Drahtseil zur selbstsicherung befindet. Der Aufstieg war durch den starken Wind, die hereinbrechende Dunkelheit und den weichen Schnee kräftezehrend. Gegen 20:30 Uhr trafen alle vier Retter mit dem Patienten an der Bergstation ein und fuhren mit der Seilbahn zurück ins Tal. Der Einsatz war somit gegen 21:15 Uhr für alle vorbei.
Wir wollten Euch darauf hinweisen, dass bereits winterliche Bedingungen in den höheren Lagen herrschen. Ab ca. 2000 hm liegt Schnee, die Berghütten befinden sich größtenteils im „Winterschlaf“ und öffnen erst wieder im Frühjahr 2026. Bitte beachtet auch die Betriebszeiten der Zugspitzbahn. Die Tour durchs Höllental auf die Zugspitze ist hochalpin und nur für erfahrene Bergsteiger, mit ausreichend alpiner Erfahrung, Kondition und richtiger Tourenplanung -vor allem jetzt - geeignet.

Vielen Dank an die Bergwacht München, sowie die Zugspitzbahn ( Zugspitze) für die wie immer hervorragende Zusammenarbeit!
Bergwacht Bayern

27/09/2025

Baumpflanzchellange 2025 🌳

Wir bedanken uns bei der Freiwillige Feuerwehr Grainau für die Nominierung.
Wir möchten mit unserem Video auf die Müllproblematik in unserer Heimat aufmerksam machen und alle animieren uns beim Naturschutz zu unterstützen.

Zugspitzdorf Grainau
Zugspitze

Lange Nacht im HöllentalAm Donnerstag, den 11. September 2025, wurden wir gegen 13 Uhr von der ILS Oberland wie schon of...
14/09/2025

Lange Nacht im Höllental

Am Donnerstag, den 11. September 2025, wurden wir gegen 13 Uhr von der ILS Oberland wie schon oft in diesem Jahr an den Höllentalferner alarmiert. Dort war ein Bergsteiger an der Randkluft erschöpft und konnte nicht mehr weitergehen. Bis der angeforderte Hubschrauber Edelweiß 8 der Bayerischen Polizeihubschrauberstaffel am Tallandeplatz in Grainau eintraf kamen noch 3 weitere Personen hinzu, von denen eine Frau eine Panikattacke am Einstieg des Klettersteigs erlitten hatte. Aufgrund tiefer Wolken musste der Rettungseinsatz per Hubschrauber abgebrochen werden, sodass sich eine 8-köpfige Mannschaft auf einen bodengebundenen Einsatz vorbereitete. Ein Retter fuhr sofort mit der Seilbahn Zugspitze zum Gipfel und stieg zur Einschätzung der Lage zu den Betroffenen ab. Noch während die weiteren Einsatzkräfte auf dem Weg nach oben waren erfolgte die Rückmeldung von der Einsatzstelle, dass dort eine weitere Person etwa 3 Meter im Klettersteig abgestürzt und nun verletzt war. Daher wurde noch eine Trage nachgefordert und ebenfalls durch den Klettersteig zum Höllentalferner mitgenommen.

Nachdem alle Retter an der Randkluft angekommen waren begann gegen 18 Uhr der Abstieg bei Nebel und teilweise Regen. Der Verletzte wurde in der Trage mit Wärmematerial gelagert und am Seil über das Eis abgelassen, die 4 gehfähigen Personen und der Begleiter des Verletzten gesichert über den Gletscher geführt. Aufgrund des Verletzungsmusters samt Unterkühlung forderten die Retter einen Bergwacht Notarzt an, welcher durch einen SAR-Hubschrauber der Bundeswehr infolge der nach wie vor schlechten Wetterbedingungen leider nur bis zur Höllentalangerhütte gebracht worden konnte und von dort aufstieg. Parallel machten sich 8 weitere Einsatzkräfte mit Dyneema-Seilen auf den Weg zur Höllentalangerhütte und weiter über den ersten Klettersteig zum sog. Brett.

Gegen 23 Uhr traf die von oben kommende Mannschaft nach dem mühsamen Transport durch Geröll, Schrofengelände und schmierige Felsen mit der zweiten Gruppe von unten am Brett zusammen. Diese hatte bereits die Abseilstelle vorbereitet, sodass der Patient direkt zum Talboden abgelassen werden konnte. Die anderen Betroffenen wurden durch den unteren Klettersteig weiter Richtung Höllentalangerhütte geführt. Das Wetter hatte sich etwas gebessert, sodass erneut ein Hubschrauber angefordert wurde. Um etwa halb 2 landete Christoph München von der DRF Luftrettung an der Angerhütte und flog den Patienten sowie einige Einsatzkräfte zum Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Die anderen Betroffenen verblieben an der Hütte, bevor die übrigen Einsatzkräften durch die Höllentalklamm weiter ins Tal liefen. Nach den entsprechenden Aufräumarbeiten war der Einsatz gegen 4.30 Uhr für die insgesamt 19 Grainauer Retter beendet.

Ein herzlicher Dank gilt der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen für die Unterstützung bei der Hubschrauberbetankung, der Zugspitzbahn (Zugspitze) und allen beteiligten Hubschrauberbesatzungen für die gute Zusammenarbeit.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, habt ihr nun die Möglichkeit über folgenden PayPal-Link: https://tinyurl.com/BWGrainauPayPal

Einsatzreicher August: 44 Alarmierungen Diesen August kam es zu besonders vielen Alarmierungen unserer Bereitschaft. An ...
03/09/2025

Einsatzreicher August: 44 Alarmierungen

Diesen August kam es zu besonders vielen Alarmierungen unserer Bereitschaft. An insgesamt 22 Tagen wurden wir 44 mal zum Einsatz gerufen. An einem Tag 8 mal hintereinander.
Viele der Einsätze fanden in teils schwerstem Gelände und/oder widrigsten Bedingungen wie Starkregen oder Gewittergefahr statt.
Eine sehr große Belastung für unsere Einsatzkräfte.
Von den 44 Einsätzen waren allein 19 am Höllentalferner. Ursache waren häufig körperliche bzw. psychische Erschöpfung und nicht den Verhältnissen entsprechende Ausrüstung und damit verbundene leichte Verletzungen.
Bei schlechtem Wetter können nach dem Notruf mehrere Stunden vergehen bis unsere Bergretter an der Einsatzstelle sind.
Bitte informiert Euch über die aktuellen Tourenbedinungen. Durch die hohen Niederschläge diesen Sommer ist vor allem der Höllentalferner in Mitleidenschaft gezogen worden, dieser ist steil und blank. Hier sind Steigeisen undabdingbar! Auch die Randkluft ist momentan ein großes Hindernis.
Die Tour durch das Höllental ist hochalpin und fordert entsprechende Erfahrung und ausreichend Kondition!

Zugspitze Bergwacht Bayern Christoph Murnau
ADAC Zugspitzdorf Grainau

Adresse

Parkweg 5
Grainau
82491

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