14/10/2026
🌿 M.U.T.-Gedanke Nr. 5: „Emma – ein Band, das sich kaum in Worte fassen lässt“
Im letzten M.U.T.-Gedanken habe ich Euch Amadeus vorgestellt – das kleine Pony, mit dem für mich 2019 vieles begann.
Doch da war noch ein anderes Tier: Emma. 🫏
Eine sensible, vorsichtige Eselstute, die in manchen Situationen unglaublich ängstlich sein konnte.
Als ich Emma kennenlernte, ahnte ich noch nicht, welche Bedeutung sie einmal für mein Leben haben würde.
Kurz darauf erkrankte sie an einem schweren Hufgeschwür. Zehn Tage Tierklinik und viele Wochen medizinischer Versorgung folgten.
Ich hatte damals kaum Erfahrung mit Eseln. Und Emma hatte wenig Vertrauen.
Was für andere selbstverständlich schien – Bürsten, Hufe geben, spazieren gehen –, mussten wir uns Schritt für Schritt erarbeiten.
Fast ein Dreivierteljahr übte ich täglich mit ihr, bis sie mir schließlich auch ihre Hinterhufe anvertraute.
Emma hat mir etwas beigebracht, das ich bis heute nicht vergessen habe: Geduld.
Und dann gab es diese überraschenden Momente.
Auf unseren Spaziergängen kamen wir regelmäßig an einem Spielplatz vorbei. Sobald Kinder zu uns liefen, war die sonst so vorsichtige Emma plötzlich ganz anders. Sie genoss ihre Aufmerksamkeit.
Manchmal zog sie mich sogar regelrecht zum Spielplatz, wenn kein Kind zu uns kam.
Bis heute hat Emma eine besondere Art im Umgang mit Kindern.
Und zwischen Emma und mir ist über die Jahre ein Band entstanden, das sich kaum beschreiben lässt.
Wir haben sogar unser eigenes kleines Gute-Nacht-Ritual. 💚
Emma ist mein Herztier.
Und ohne sie und ihre Tochter Ella gäbe es M.U.T. heute wahrscheinlich nicht.
Warum das so ist, was Emma mich gelehrt hat und weshalb ich ihr vor vielen Jahren ein Versprechen gegeben habe, erzähle ich Euch in der vollständigen Geschichte.
👉 M.U.T.-Gedanke Nr. 5 findet Ihr auf unserer Homepage: www.MUT-Neudorf.de
🌿 Fortsetzung folgt …